Führung durch Subjektivierung. Ein Mittel der Kontrolle und Steuerung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.04.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
529 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656634102
Daran anschließend wird primär die zweite, konstruktivistische Auffassung am Beispiel der Machttheorie Foucaults vertieft, welcher "verschiedenen Verfahren [...], durch die in unserer Kultur Menschen zu Subjekten gemacht werden [...]" (Foucault 1987a, S. 243) zu Grunde liegen. Wie das Zitat zeigt, geht es hier elementar um Subjektivierung, aber aus einem sehr speziellen, auf soziale und sprachliche Praktiken der Vereinzelung bezogenen, Blickwinkel. Schließlich wird in dieser Arbeit zwischen den theoretischen Überlegungen Foucaults über diese Verfahren, die Menschen zu subjektivieren, und der Unternehmensstruktur der International Telephone and Telegraph Corporation (ITT) in den 1960er und 70er Jahren, welche einige von den von Foucault benannten soziologischen Prinzipien aufgreift und im Unternehmen umsetzt, ein Vergleich . Im abschließenden Fazit wird die Argumentationskette nocheinmal dargelegt und die Arbeitsergebnisse zusammengefasst.
Das Interesse des Autors an diesem speziellen Thema liegt darin, sein Wissen aus den anderen Themengebieten des Studiums in das Fach Personalmanagement einzubringen. Ferner will der Autor sehen, inwiefern man Mittel der Kontrolle in einem liberal wirkenden Umfeld etablieren kann, da Kontrolle und Dinge wie Flexibilisierung und Individualisierung sich im ersten Moment gedanklich gegenüberstehen. Wenn jeder eigene Arbeitszeiten hat, wie will man kontrollieren, ob sie noch eingehalten werden? Die grundsätzlichen Gedanken Foucaults über Strukturen der Überwachung und Disziplin durch Subjektivierung können helfen, ein Verständnis für Praktiken zu entwickeln, wie man Steuerbarkeit im betrieblichen Umfeld gewährleisten kann. Sie verdeutlichen allerdings, dass Subjektivierung im Mantel der Zwanglosigkeit ebenfalls einen herrschaftlichen Charakter hat...
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