Bernadette Fox ist chaotisch, überfordert – und ungeheuer liebenswert. Ihr Ehemann Elgie, der neue Hoffnungsträger bei Microsoft, mag ihren Witz. Und ihre verrückten Ideen. Irgendwie auch ihre Unsicherheit, wenn sie mal wieder von quälenden Ängsten heimgesucht wird. Die anderen Mütter, allesamt perfekt organisiert, halten Bernadette allerdings für eine Nervensäge. Verantwortungslos. Schließlich beschäftigt sie online eine indische Assistentin, die den Alltag für sie regelt. Zum Stundensatz von 0,75 Dollar reserviert Manjula den Tisch im Restaurant, erledigt mal eben die Bankgeschäfte und bucht den Familienurlaub in die Antarktis. Und für ihre 15jährige Tochter Bee, die kleine Streberin, ist Bernadette, na ja, eine Mutter. Bee kennt ja keine andere. Doch irgendwann beschließt Bernadette auszubrechen. Ihr wird das alles zu viel. Und auf einmal ist sie verschwunden …
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Ein witziges Cover, ein ansprechender Klappentext und eine vielversprechende Autoren-Biografie das hat mich dazu veranlasst, zu diesem Buch zu greifen. Und obwohl es sich als ganz anders, als von mir gedacht, entpuppt hat, hat es sich gelohnt!
Die Inhaltsangabe stimmt schon, wirklich falsch ist sie nicht, aber Das Buch beginnt damit, dass Bee, die sympathische knapp 15jährige Tochter von Bernadette, sich darüber aufregt, dass ihr Vater Elgie ihr keine richtige Antwort darauf gibt, wo ihre Mutter abgeblieben sei. Sie wird von ihm damit abgespeist, dass es nichts mit ihr zu tun habe, und dass kein Mensch je alles über einen anderen Menschen wissen könne. Und dann beginnt die eigentliche Geschichte, die aus verschiedensten Schnipseln besteht. Es folgt eine Beschreibung von Bees Schule, der wunderbaren Galer Street School, in welcher die Kinder optimal gefördert werden, es keine schlechten Schulnoten gibt, und die Eltern ganz viel Eigeninitiative zeigen sollten. Und nun will die Schule hoch hinaus. Es sollen die sogenannten Mercedes-Eltern gewonnen werden. dazu soll es einen Brunch bei Bees direkten Nachbarn; den Griffins, geben. Da Bees Familie überhaupt nicht in dieses Szenario hineinpasst, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Und irgendwann in der Mitte des Buches verschwindet Bernadette.
Es ist ein herrlich abgedrehtes Buch. Die Handlung baut sich aus verschiedensten E-Mails, Zetteln, Zeitungsartikeln und anderen Notizen auf. Immer wieder tauchen dazwischen Kommentare von Bee auf, die dem ganzen einen Zusammenhalt geben. Durch den Anfang wissen wir, dass Bernadette verschwunden ist. Dann erfahren wir peu á peu die Geschichte, wie es überhaupt zu dem Drama kommen konnte. Und wir lernen die Hauptpersonen kennen.
- Bernadette, Bees Mutter, die etwas anders ist. Anscheinend mag sie keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen und lässt deshalb alles von einem indischen Onlinedienst erledigen.
- Elgie, Bernadettes Ehemann, der ein hohes Tier bei Microsoft in der Entwicklung ist.
- Audrey, die perfekte Seattle-Mum, ist die direkte Nachbarin von Bee, Bernadette und Elgie. Bernadette kann sie und die anderen Mütter nicht ausstehen und nennt sie Gnitzen.
- Soo-Lin Lee-Segal, ebenfalls eine Gnitze und gleichzeitig die neue Sekretärin von Elgie.
Alles läuft auf eine große Katastrophe zu. Und als Elgie seine Frau endlich damit konfrontiert, verschwindet sie. Wo ist Bernadette? Ist ihr etwas zugestoßen? Alle gehen davon aus. Alle, außer Bee!
Eine verrückte Handlung, die die Leser immer mal wieder in eine falsche Richtung lockt. Total überdreht und doch in sich geschlossen. Es macht Spaß, diese ganzen Schnipsel zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Und am Ende versteht man auch, wie es zu dieser Form der Geschichte kommen konnte.
Ich kann dieses Buch ganz schlecht mit anderen vergleichen, denn es ist schon sehr einzigartig. Vom Humor hat es mich ein wenig an Mark Childress Verrückt in Alabama und Jonas Jonasson Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand erinnert. Und wenn Sie diese beiden Bücher kennen, dann Ein witziges Cover, ein ansprechender Klappentext und eine vielversprechende Autoren-Biografie das hat mich dazu veranlasst, zu diesem Buch zu greifen. Und obwohl es sich als ganz anders, als von mir gedacht, entpuppt hat, hat es sich gelohnt!
Die Inhaltsangabe stimmt schon, wirklich falsch ist sie nicht, aber Das Buch beginnt damit, dass Bee, die sympathische knapp 15jährige Tochter von Bernadette, sich darüber aufregt, dass ihr Vater Elgie ihr keine richtige Antwort darauf gibt, wo ihre Mutter abgeblieben sei. Sie wird von ihm damit abgespeist, dass es nichts mit ihr zu tun habe, und dass kein Mensch je alles über einen anderen Menschen wissen könne. Und dann beginnt die eigentliche Geschichte, die aus verschiedensten Schnipseln besteht. Es folgt eine Beschreibung von Bees Schule, der wunderbaren Galer Street School, in welcher die Kinder optimal gefördert werden, es keine schlechten Schulnoten gibt, und die Eltern ganz viel Eigeninitiative zeigen sollten. Und nun will die Schule hoch hinaus. Es sollen die sogenannten Mercedes-Eltern gewonnen werden. dazu soll es einen Brunch bei Bees direkten Nachbarn; den Griffins, geben. Da Bees Familie überhaupt nicht in dieses Szenario hineinpasst, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Und irgendwann in der Mitte des Buches verschwindet Bernadette.
Es ist ein herrlich abgedrehtes Buch. Die Handlung baut sich aus verschiedensten E-Mails, Zetteln, Zeitungsartikeln und anderen Notizen auf. Immer wieder tauchen dazwischen Kommentare von Bee auf, die dem ganzen einen Zusammenhalt geben. Durch den Anfang wissen wir, dass Bernadette verschwunden ist. Dann erfahren wir peu á peu die Geschichte, wie es überhaupt zu dem Drama kommen konnte. Und wir lernen die Hauptpersonen kennen.
- Bernadette, Bees Mutter, die etwas anders ist. Anscheinend mag sie keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen und lässt deshalb alles von einem indischen Onlinedienst erledigen.
- Elgie, Bernadettes Ehemann, der ein hohes Tier bei Microsoft in der Entwicklung ist.
- Audrey, die perfekte Seattle-Mum, ist die direkte Nachbarin von Bee, Bernadette und Elgie. Bernadette kann sie und die anderen Mütter nicht ausstehen und nennt sie Gnitzen.
- Soo-Lin Lee-Segal, ebenfalls eine Gnitze und gleichzeitig die neue Sekretärin von Elgie.
Alles läuft auf eine große Katastrophe zu. Und als Elgie seine Frau endlich damit konfrontiert, verschwindet sie. Wo ist Bernadette? Ist ihr etwas zugestoßen? Alle gehen davon aus. Alle, außer Bee!
Eine verrückte Handlung, die die Leser immer mal wieder in eine falsche Richtung lockt. Total überdreht und doch in sich geschlossen. Es macht Spaß, diese ganzen Schnipsel zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Und am Ende versteht man auch, wie es zu dieser Form der Geschichte kommen konnte.
Ich kann dieses Buch ganz schlecht mit anderen vergleichen, denn es ist schon sehr einzigartig. Vom Humor hat es mich ein wenig an Mark Childress Verrückt in Alabama und Jonas Jonasson Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand erinnert. Und wenn Sie diese beiden Bücher kennen, dann können Sie schon erkennen, in was für eine eigenwillige Richtung das Buch geht. Lassen Sie sich überraschen!
können Sie schon erkennen, in was für eine eigenwillige Richtung das Buch geht. Lassen Sie sich überraschen!
Katzenpersonal Kleeblatt
aus Berlin
4/5
12.01.2015
Buch (Taschenbuch)
Wo bist du, Bernadette?
Bernadette Fox war eine Stararchitektin, von der man noch heute redet, obwohl sie nicht mehr in ihrem Beruf tätig ist.
Ihr Mann Elgie hat einen verantwortungsvollen Posten bei Microsoft, so dass Geld bei ihnen zu Hause nie ein Thema ist. Es wird aus dem Vollen geschöpft.
Sie sind vor Jahren nach Seattle gezogen, in ein Haus, das früher ein Mädchenpensionat war und das sehr renovierungsbedürftig war. Obwohl Architektin, kann sie sich nicht aufraffen, aus dem Haus etwas zu machen. Im Gegenteil, Bernadette ist unfähig, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Sie hat sich in Indien online eine "Sekretärin" gesucht, die so gut wie alles für sie organisiert, egal, ob es um Tischreservierungen geht oder um Reisebuchungen. Sie selbst tritt nicht in Erscheinung.
Ihre 15-jährige Tochter Bee ist ihr ein und alles, trotzdem denkt sie nicht daran, in der Schule ehrenamtlich, wie all die anderen Mütter, für bestimmte Dinge in Erscheinung zu treten. So macht sie sich natürlich auch keinerlei Freunde unter den anderen Müttern, aber das ist ihr egal.
Bee, die mit sehr guten Noten glänzt, wünscht sich, mit der Familie in die Antarktis zu fliegen. Die Organisation dazu soll Manjula, die indische Sekretärin, dafür erledigen.
Kurz vor dem angesagten Urlaub verschwindet Bernadette... spurlos...
Bernadette ist ein Frau, die das tägliche Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt. Unfähig, persönliche Kontakte zu halten bzw. zu pflegen, sucht sie sich lieber eine Assistentin in Indien, die für sie für $ 0,75 die Stunde für sie alle lästigen Pflichten erledigt. Der Kontakt zu Manjula erfolgt per E-Mail und sie ist mit ihrem Arrangement mehr als zufrieden.
Als sie von einer Mutter einer Schülerin aus der Klasse ihrer Tochter gebeten wird, doch die Brombeersträucher zu entfernen, die deren Garten verunziert, nimmt das Verhängnis seinen Lauf.
Der Roman setzt sich größtenteils aus Handnotizen und E-Mails zusammen. Zwischendurch gibt es ein paar klärende Worte von Bee, Bernadettes Tochter.
Anfänglich verwirrte mich das ganze ein wenig, obwohl ich schon Briefromane gelesen habe. Aber hier schien es mir irgendwie sehr konfus zu sein. Zettel, in denen es um Brombeerpflanzen geht und Mails, die scheinbar völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind.
Aber sie sind alles andere als aus dem Zusammenhang gerissen, denn das ganze entpuppt sich als Vorgeplänkel zu einem einheitlichen Ganzen.
Die Ereignisse überschlagen sich und nehmen ein Tempo an, dass man zu tun hat, Schritt halten zu können.
Alles scheint sich gegen Bernadette verschworen zu haben. Rückblickend hat das Schicksal es aber auch nicht gut mit ihr gemeint, obwohl sie einiges durch ihre Arroganz selbst zu verschulden hatte. Aber die Lawine, die nunmehr auf sie einstürmt, machte mich als Leser schon betroffen, zumal sie doch nicht immer schuldig war.
Als sie dann plötzlich eines Tages verschwand, hat man selbst als Leser ein großes Fragezeichen in den Augen, denn man selbst hat es ebenfalls nicht vorausgesehen und Null Idee, was denn nun passiert sein könnte.
Aus einer anfänglich eher unsympathischen und unnahbaren Protagonistin konnte ich mich im Laufe der Zeit mit ihr anfreunden. Sie ist jetzt zwar nicht der Typ, den man gleich in sein Herz lässt, aber sie durchaus Potenzial dazu.
Bee war für mich die Sympathisantin schlechthin. Sie hielt zu ihrer Mutter, egal was war. Sie war es auch, die intensiv die Suche nach ihr vorantrieb und versuchte, jeden bekannten Schritt von ihr nachzuvollziehen, um zu erkennen, wo sie denn abgeblieben war.
Ein unterhaltsames Buch mit ungewöhnlichem Schreibstil, aber wenn man sich erst einmal eingelesen hat, mag man es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wollte ich genauso wissen, wo Bernadette abgeblieben war, wie alle anderen.
Ein Buch, dass ich sehr gern gelesen habe.
peedee
1/5
22.09.2015
Buch (Taschenbuch)
Nach 170 verwirrenden Seiten ist für mich Schluss
Bernadette ist eine ehemalige Stararchitektin, die sich bereits vor vielen Jahren zurückgezogen hat. Sie lebt mit ihrem Mann Elgie Branch und Tochter Bee, 15, in Seattle. Bernadette leidet unter diversen Ängsten und scheut den Kontakt mit anderen. Manjula, Bernadettes Assistentin in Indien (!), kümmert sich um ihre Belange. Elgie ist ein Hoffnungsträger bei Microsoft und Bee eine kleine Streberin. Plötzlich wird Bernadette alles zu viel
Erster Eindruck: Tolles, farbenfrohes Cover, guter Titel. Die Kommentare auf der Rückseite versprechen viel Lesespass: Der Überraschungsbestseller aus den USA! oder Ich habe mich mit unbändigem Vergnügen durch dieses Buch gefressen!.
Der Schreibstil ist für mich ungewöhnlich: Es ist ein Mix aus E-Mails von verschiedenen Personen, von Zetteln, von Erzählungen. Dieses Hin-und-her ist für mich etwas verwirrend.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, aber nun habe ich es in den letzten Wochen mehrfach begonnen und wieder weggelegt. Normalerweise hat ein Buch mit einem Umfang von 300 400 Seiten ungefähr 50 Seiten Zeit, mich zu überzeugen, dran zu bleiben. Aber diese Geschichte wollte ich unbedingt zu Ende lesen nur leider packt mich die Geschichte einfach so gar nicht. Während den ersten 100 Seiten habe ich immer wieder gedacht, dass es jetzt sicher bald mit dem interessanten Teil losgeht. Aber da war nichts. Das einzig Witzige daran waren die Mails bzw. die Aufträge an Manjula. Wer kommt schon auf die Idee, jemandem in Indien den Auftrag zu erteilen, in einem Restaurant in Seattle einen Tisch zu reservieren? Aber dieses stetige Wiederholen von Microsoft hier, Microsoft da, nervt mich. Und dann auch, dass Bernadette ungern das Haus verlässt okay, aber warum? Oder dass die anderen Mütter aus Bees Schule Bernadette auf die Nerven gehen
Nun bin ich bei Seite 170 und habe auf den letzten Seiten doch etwas mehr über Bernadettes Vergangenheit gelesen. Trotzdem breche ich nun das Buch ab, da ich mich nicht weiter durch das Buch quälen mag es macht mir keinen Spass. Für mich enttäuschend.
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4/5
12.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Irrsinnig, witzig und mehr als...
Irrsinnig, witzig und mehr als ein bisschen chaotisch so ist Bernadette und so ist auch dieser hinreißende Roman. In die Hauptfigur muss man sich einfach verlieben auch wenn man nach seinem Ursprung nicht unbedingt in arktischen Gefilden suchen mag.
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4/5
16.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Freuen Sie sich auf eine wunderbar...
Freuen Sie sich auf eine wunderbar schräge, witzige, bunte, verrückte Familiengeschichte. Bernadette muss lernen, mit Schicksalsschlägen umzugehen. Ganz anders als gedacht
Lustig und traurig gleichzeitig. Eine mitreißende Familiengeschichte mit tollen Charakteren. Als die Mutter spurlos verschwindet, reagieren Vater und Tochter sehr unterschiedlich.
Witzig, spritzig, erfrischend anders als der durchschnittliche Frauenroman. Für helle Sommertage als auch an dunklen Winterwochenenden geeignet.
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