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Die Kraft der Naturgesetze Emergenz und kollektive Fähigkeiten von den Elementarteilchen bis zur menschlichen Gesellschaft

2

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2014

Verlag

Tredition

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,7 cm

Gewicht

340 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8495-7901-2

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2014

Verlag

Tredition

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,7 cm

Gewicht

340 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8495-7901-2

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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Das Buch "Die Kraft der…

Bewertung am 11.08.2014

Bewertungsnummer: 2714528

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch "Die Kraft der Naturgesetze" von Günter Dedie erschienen im Verlag Tredition, GmbH Hamburg (ISBN: 978-3-8495-7685-1) habe ich mit großem Interesse gelesen. Ich selbst bin promovierter Chemiker im Ruhestand und bin von der ersten Seite an gefesselt worden. In dem Buch wird man sehr anschaulich über das Prinzip der Selbstorganisation und der Emergenz informiert. Der Bogen wird weit gespannt - von den fundamentalen Teilchen und Kräften, über Weltall und Sterne, über Quantentheorie, klassische Physik bis hin zur Relativitätstheorie. Weiter geht es zur Entwicklung des Lebens, des Gehirn des Menschens, um letztlich bei den Prinzipien der menschlichen Gesellschaft anzukommen. Bei all diesen Themen wird die allgegenwärtige Wirkung der Emergenz dargestellt.Die theoretischen Abhandlungen, die ohne Hinzunahme von mathematischen Formeln auskommen sind mit praxisbezogenen Beispielen unterlegt. Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben und für einen naturwissenschaftlich interessierten Leser von einem hohen Wissensgewinn. Ein umfangreiches Glossar übermittelt eine schnelle Übersicht über die im Buch vorkommenden Begriffe. Eine Zusammenstellung von weiterführender Literatur regt an, sich über spezielle Gebiete zu informieren. Die Lektüre des Buches hat mich außerordentlich gefesselt und ich kann allen anderen Interessierten dieses Buch weiterempfehlen. Dr. Michael Martin, Diplomchemiker

Das Buch "Die Kraft der…

Bewertung am 11.08.2014
Bewertungsnummer: 2714528
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch "Die Kraft der Naturgesetze" von Günter Dedie erschienen im Verlag Tredition, GmbH Hamburg (ISBN: 978-3-8495-7685-1) habe ich mit großem Interesse gelesen. Ich selbst bin promovierter Chemiker im Ruhestand und bin von der ersten Seite an gefesselt worden. In dem Buch wird man sehr anschaulich über das Prinzip der Selbstorganisation und der Emergenz informiert. Der Bogen wird weit gespannt - von den fundamentalen Teilchen und Kräften, über Weltall und Sterne, über Quantentheorie, klassische Physik bis hin zur Relativitätstheorie. Weiter geht es zur Entwicklung des Lebens, des Gehirn des Menschens, um letztlich bei den Prinzipien der menschlichen Gesellschaft anzukommen. Bei all diesen Themen wird die allgegenwärtige Wirkung der Emergenz dargestellt.Die theoretischen Abhandlungen, die ohne Hinzunahme von mathematischen Formeln auskommen sind mit praxisbezogenen Beispielen unterlegt. Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben und für einen naturwissenschaftlich interessierten Leser von einem hohen Wissensgewinn. Ein umfangreiches Glossar übermittelt eine schnelle Übersicht über die im Buch vorkommenden Begriffe. Eine Zusammenstellung von weiterführender Literatur regt an, sich über spezielle Gebiete zu informieren. Die Lektüre des Buches hat mich außerordentlich gefesselt und ich kann allen anderen Interessierten dieses Buch weiterempfehlen. Dr. Michael Martin, Diplomchemiker

Das Ganze ist mehr als die…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 27.04.2017

Bewertungsnummer: 2726832

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile Elementare Bausteine verbinden sich auf Basis ihrer Wechselwirkungen zu komplexeren Strukturen. Es entsteht durch Selbstorganisation ein hierarchischer Aufbau der Strukturen von den Elementarteilchen bis hin zu sozialen Systemen. In jeder Hierarchiestufe treten neue Eigenschaften auf, die aus den Bausteinen der jeweils niedrigeren Stufe nicht ableitbar sind. Das zugrunde liegende Konzept bezeichnet man als Emergenz. Der Physiker Günter Dedié beschreibt in seinem Buch eine Gesamtschau auf Basis der Emergenz. Seine Reise beginnt bei den Elementarteilchen; Stationen sind der Aufbau der Atome, die Quantentheorie, die Entstehung der Sterne, die Allgemeine Relativitätstheorie (ART), chaotische Prozesse sowie die Entwicklung des Lebens und des Gehirns bis hin zu menschlichen Gesellschaften. Dediés Beschreibungen der physikalischen Grundlagen sind verständlich. Das gilt z.B. für die Übersicht über Kräfte, Kraftfelder und Feldteilchen (37), für seine Ausführungen zur Entropie (55) und für seine Erläuterungen zur Metrik (57). Der Autor schreckt auch nicht davor zurück, auf Grenzen und Unsicherheiten im kosmologischen Modell hinzuweisen. So bezeichnet er die ART als Hypothese (121), da sie unter Physikern nicht unumstritten ist und er macht deutlich, dass es Beobachtungen im All gibt, die nicht zur Urknall-Hypothese passen. In Kapitel 12 behandelt Dedié die chemischen Grundlagen und macht den Zusammenhang zur Physik deutlich. „Die chemischen Bindungen bauen auf der Physik der Atomhülle auf“ (125). Auch in diesem Kapitel wird an den klaren Ausführungen deutlich, dass der Autor Lehrerfahrung hat. „Aus Sicht der Emergenz gibt es für sämtliche Abläufe oder Strukturen in der Welt der Moleküle nur empirische Modelle.“ (133) Im zweiten Teil des Buches befasst sich der Autor mit lebenden Systemen und der menschlichen Gesellschaft. Er bezeichnet die (biologische) Evolution als „eindrucksvolles Beispiel für die spontane Selbstorganisation“ (134). Um die biologische Evolution im vorhandenen Zeitrahmen erklären zu können, gab es beschleunigende Prozesse, wozu z.B. die Selbstorganisation in frühen Makromolekülen gehört. (136) Dennoch ist die Evolution eine Entwicklung ohne Entwicklungsziel. Der Zusammenhang zwischen Evolution und Emergenz hätte klarer herausgearbeitet werden können. Wie hängen Mikroevolution, Makroevolution und Emergenz zusammen? Der Autor beschreibt das Gehirn als Paradebeispiel eines emergenten Systems. „Es setzt die materiellen Ebenen in die geistige Ebene um.“ (180) Aber was ist Bewusstsein? Ist nicht Bewusstsein ein Musterbeispiel für Emergenz? Dediés Ausführungen zu diesem Thema sind recht knapp. Für Hirnforscher Gerhard Roth ist Bewusstsein das Eigensignal des Gehirns für die Bewältigung eines neuen Problems. Das Kapitel über die menschliche Gesellschaft ist überproportional lang und es ist auch ein Sammelsurium unterschiedlicher Themen. Dedié analysiert die menschliche Gesellschaft aus Sicht der Selbstorganisation (201). In diese Thematik passt das Gruppenverhalten, wie Gustav Le Bon es in „Psychologie der Massen“ beschreibt. Wirtschaft und Markt sind wieder andere Themen. Der Autor glänzt mit sozial- und wirtschaftskritischen Ausführungen, wobei das Thema Emergenz gefühlt in den Hintergrund gerückt wird. Günter Dediés Buch ist originell, herausfordernd und lesenswert. Ich glaube, dass das Thema ausbaufähig ist und insbesondere die Teile außerhalb der Physik und Chemie noch strukturierter und präziser gefasst werden können. Es handelt sich um ein breit gefächertes Thema, welches mich angeregt hat, in verschiedenen Werken nachzuforschen. Das schafft nicht jeder Autor.

Das Ganze ist mehr als die…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 27.04.2017
Bewertungsnummer: 2726832
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile Elementare Bausteine verbinden sich auf Basis ihrer Wechselwirkungen zu komplexeren Strukturen. Es entsteht durch Selbstorganisation ein hierarchischer Aufbau der Strukturen von den Elementarteilchen bis hin zu sozialen Systemen. In jeder Hierarchiestufe treten neue Eigenschaften auf, die aus den Bausteinen der jeweils niedrigeren Stufe nicht ableitbar sind. Das zugrunde liegende Konzept bezeichnet man als Emergenz. Der Physiker Günter Dedié beschreibt in seinem Buch eine Gesamtschau auf Basis der Emergenz. Seine Reise beginnt bei den Elementarteilchen; Stationen sind der Aufbau der Atome, die Quantentheorie, die Entstehung der Sterne, die Allgemeine Relativitätstheorie (ART), chaotische Prozesse sowie die Entwicklung des Lebens und des Gehirns bis hin zu menschlichen Gesellschaften. Dediés Beschreibungen der physikalischen Grundlagen sind verständlich. Das gilt z.B. für die Übersicht über Kräfte, Kraftfelder und Feldteilchen (37), für seine Ausführungen zur Entropie (55) und für seine Erläuterungen zur Metrik (57). Der Autor schreckt auch nicht davor zurück, auf Grenzen und Unsicherheiten im kosmologischen Modell hinzuweisen. So bezeichnet er die ART als Hypothese (121), da sie unter Physikern nicht unumstritten ist und er macht deutlich, dass es Beobachtungen im All gibt, die nicht zur Urknall-Hypothese passen. In Kapitel 12 behandelt Dedié die chemischen Grundlagen und macht den Zusammenhang zur Physik deutlich. „Die chemischen Bindungen bauen auf der Physik der Atomhülle auf“ (125). Auch in diesem Kapitel wird an den klaren Ausführungen deutlich, dass der Autor Lehrerfahrung hat. „Aus Sicht der Emergenz gibt es für sämtliche Abläufe oder Strukturen in der Welt der Moleküle nur empirische Modelle.“ (133) Im zweiten Teil des Buches befasst sich der Autor mit lebenden Systemen und der menschlichen Gesellschaft. Er bezeichnet die (biologische) Evolution als „eindrucksvolles Beispiel für die spontane Selbstorganisation“ (134). Um die biologische Evolution im vorhandenen Zeitrahmen erklären zu können, gab es beschleunigende Prozesse, wozu z.B. die Selbstorganisation in frühen Makromolekülen gehört. (136) Dennoch ist die Evolution eine Entwicklung ohne Entwicklungsziel. Der Zusammenhang zwischen Evolution und Emergenz hätte klarer herausgearbeitet werden können. Wie hängen Mikroevolution, Makroevolution und Emergenz zusammen? Der Autor beschreibt das Gehirn als Paradebeispiel eines emergenten Systems. „Es setzt die materiellen Ebenen in die geistige Ebene um.“ (180) Aber was ist Bewusstsein? Ist nicht Bewusstsein ein Musterbeispiel für Emergenz? Dediés Ausführungen zu diesem Thema sind recht knapp. Für Hirnforscher Gerhard Roth ist Bewusstsein das Eigensignal des Gehirns für die Bewältigung eines neuen Problems. Das Kapitel über die menschliche Gesellschaft ist überproportional lang und es ist auch ein Sammelsurium unterschiedlicher Themen. Dedié analysiert die menschliche Gesellschaft aus Sicht der Selbstorganisation (201). In diese Thematik passt das Gruppenverhalten, wie Gustav Le Bon es in „Psychologie der Massen“ beschreibt. Wirtschaft und Markt sind wieder andere Themen. Der Autor glänzt mit sozial- und wirtschaftskritischen Ausführungen, wobei das Thema Emergenz gefühlt in den Hintergrund gerückt wird. Günter Dediés Buch ist originell, herausfordernd und lesenswert. Ich glaube, dass das Thema ausbaufähig ist und insbesondere die Teile außerhalb der Physik und Chemie noch strukturierter und präziser gefasst werden können. Es handelt sich um ein breit gefächertes Thema, welches mich angeregt hat, in verschiedenen Werken nachzuforschen. Das schafft nicht jeder Autor.

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Die Kraft der Naturgesetze

von Günter Dedié

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