Rentabilitätsrisiken aus dem Hypothekargeschäft von Kreditinstituten in Zeiten der Geldentwertung
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Sprache:Deutsch
54,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1984
Abbildungen
XI, mit Abbildung
Verlag
Betriebswirtschaftlicher Verlag GablerSeitenzahl
395
Maße (L/B/H)
23,5/15,5/2,3 cm
Gewicht
623 g
Auflage
1984
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-409-14002-7
Auf den Märkten für den erststelligen Realkredit zählen (private) Hypotheken banken und Sparkassen zu den wichtigsten Anbietern. Während Hypothekenban ken traditionell über die Möglichkeit verfügen, auf der Basis von Pfandbriefemis sionen langfristige Darlehen kongruent zu Festzinssätzen zu vergeben, sind Sparkassen infolge ihrer variablen Refinanzierungsstruktur gezwungen, die Zinssätze ihrer Darlehen in kürzeren Zeitabständen den geänderten Geldein standskosten anzupassen. Diese aus den unterschiedlichen Geschäftsstrukturen resultierenden ungleichen Voraussetzungen der Konditionengestaltung bedeuten in Niedrigzinsphasen einen Wettbewerbsvorteil für die Hypothekenbanken, in Hochzinsphasen einen Vorsprung der Sparkassen. Hier setzt der Verfasser an, wenn er die Rentabilitätsrisiken der beiden Wettbe werber in seiner Arbeit- einer von der Fakultät der Abteilung Wirtschaftswissen schaft der Ruhr-Universität Bochum im Wintersemester 1982/83 angenommenen Dissertation - untersucht. Dabei liegt das inflationsbedingte Rentabilitätsrisiko einer Hypothekenbank in der Gefahr begründet, daß durch die Verkürzung der Laufzeiten des Geschäfts auf beiden Bilanzseiten und dem damit verbundenen größeren Arbeitsaufwand für Prolongationen die Personal- und Sachkosten zwangsläufig steigen und in der traditionell engen Zinsmarge nicht mehr aufge fangen werden können. Demgegenüber stellt sich das Rentabilitätsrisiko einer Sparkasse vor allem als Zinsänderungsrisiko dar, nämlich als die Gefahr, daß im Wettbewerb mit den Hypothekenbanken Zinssätze über eine Dauer festgeschrie ben werden, die nicht kongruent refinanziert werden kann, so daß es zu (im Hin blick auf die unbekannten Kosten der Anschlußfinanzierungen) ungeschützten Festzinspositionen kommt. Herr Dr. Dieckhöner hat ein aktuelles und interessantes Problem aufgegriffen, das als ganzes in der Literatur noch nicht einmal ansatzweise bearbeitet worden ist.
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