Uli Sigg und Ai Weiwei - Die Kunst von den Teppichen, Stühlen und Fahrrädern Einführung in die Kunst Ai Weiwei's zur Berliner Ausstellung 2014
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
16,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.05.2014
Verlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
180
Maße (L/B/H)
22/17/1,2 cm
Gewicht
324 g
Auflage
2
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7322-8838-0
Unsinnige Aktionen werden als Kunstprojekte dargestellt, alte Photos, die mehr oder weniger zufällig entstanden, wie das Fallenlassen einer angeblich antiken Vase, werden im Nachhinein zu tiefsinnigen Kunstprozessen interpretiert. Eine von Ai Weiwei einst aus Langeweile mit dem Schriftzug ‚Coca Cola‘ versehene Vase wird als ein Dokument der Symbiose zwischen alter und neuer Zeit ikonengleich als Kunstware in den Kunstmarkt geschleust. Aufgestellte Stühle und Fahrradtürme, in denen Ai Weiwei nackt posiert, werden zu Kunstakten, deren eigentliche Aussage aber unklar bleibt.
Dagegen lässt sich Ai Weiwei, auch heute noch in China weitestgehend unbekannt, als „Dissident“, „Symbolfigur Chinas“ und „den chinesischsten aller Chinesen" feiern. Über chinesische Einwendungen wird hinweggegangen, chinesische Kultur und chinesisches Kunstverständnis wird China im Geiste kolonialistischer Bevormundung abgesprochen. Über Ai Weiwei wird nicht diskutiert, Ai Weiwei ist angeordnet.
Redakteure und Journalisten einst seriösester deutscher Zeitungen werden zur Selbsterniedrigung gezwungen und haben als Brotempfänger im propagandistischen Stil totalitärer Politgazetten Ai Weiwei zu protegieren. Auch bei der neuerlichen Monumentalausstellung Ai Weiwei’ s in Berlin, im Jahr 2014, mit dem Namen “Evidence” (Beweis), soll sinnlose Quantität angebliche künstlerische Qualität beweisen. Im Berliner Gropius Bau steht eine Massenlieferung aus China von 6000 Hocker herum, als Kunst, 3500 Krabben auf dem Boden, als Kunst. Füllmaterial, um leere Räume zu bestücken. Hierbei erlebt der Betrachter allerdings lediglich die Beweisführung, dass auch uferloses Multiplizieren des Nichts immer noch nichts bleibt.
Uli Sigg führt uns am Beispiel Ai Weiwei vor, dass die sogenannte Pressefreiheit westlicher Demokratien nichts anderes ist als die Freiheit der Medieneigner und Kapitalträger. Sie legen vor, was zu schreiben ist und peitschen durch, was ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen dient.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice