Nervus opticus und experimentelles Trauma Beitrag zur Cytologie und Cytopathologie eines zentralnervösen Markfasersystems
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- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
54,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1970
Abbildungen
IX, mit 53 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
158
Maße (L/B/H)
24,4/17/1 cm
Gewicht
400 g
Auflage
1970
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-540-04975-3
"L'experimentateur doit douter, fuir les idees fixes, et garder tou jours sa liberte d'esprit. " CLAUDE BERNARD, 1865 Die vielgestaltigen pathologischen Veränderungen an markhaltigen Nervenfasern im Zentralnervensystem haben den Neurohistopathologen zahlreiche Rätsel aufge geben. Die Deutung lichtmikroskopischer Beobachtungen an Fasern ist schwierig, im Unterschied zu den Gestalt- und Strukturveränderungen an den Perikarya der Ner venzellen, die augenfälliger und leichter einzuordnen sind. Auch bietet sich bei den Vorgängen an den Perikarya oft der Vergleich mit entsprechenden Veränderungen funktionstragender Zellen anderer Organe an, während bei den Faserveränderungen solche Vergleiche nicht möglich sind. Einen Eindruck von dieser Situation der Faser pathologie im ZNS hatte ich während meiner Tätigkeit im Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München gewonnen. In den letzten Jahren häufen sich experimentelle Arbeiten vor allem zum Thema der Axonveränderungen, aber auch zur Markschei denpathologie. Die eigenen Untersuchungen am N. opticus der Ratte wurden im Insti tut für Hirnforschung der Universität Tübingen durchgeführt. Herr Prof. Dr. J. PEIFFER hat die Arbeit in großzügiger Weise unterstützt und ihre Fortführung auf breiterer Basis gefördert. Die zunächst überwiegend elektronenmikroskopischen Be obachtungen konnten ergänzt werden durch eine Reihe von Befunden, welche in Zusammenarbeit mit Doktoranden am gleichen experimentellen Modell entstanden. Morphometrische Untersuchungen am normalen Opticus führte Herr cand. med. E. MEYER-KÖNIG durch, enzymhistochemische Untersuchungen an den Reaktions zonen der Faserstümpfe Herr Dr. E. METZ, baustoffhistochemische und polarisations optische Untersuchungen bei sekundärer Faserdegeneration Herr cand. med. E. MAYER RosA. Sie wurden insoweit hier aufgenommen, als unmittelbare Beziehungen zu den elektronenmikroskopischen Befunden vorliegen.
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