Produktbild: Ein diskreter Held

Ein diskreter Held Roman

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14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

19,1/11,8/2,4 cm

Gewicht

353 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

El heroe discreto

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46545-5

Beschreibung

Rezension

»Wie nur wenige schafft es Vargas Llosa, ein Höchstmaß an emotionaler Intensität in einen Roman zu packen.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Mario Vargas Llosa erweist sich erneut als der souveräne, ja elegante Erzähler, der seine Leser mit unwiderstehlichem Sog in seinen Text zu ziehen vermag. ... Ein Beispiel für ein geradezu perfektes Erzählen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Vargas Llosa erzählt ... mit Humor, Spannung und Tempo - er ist und bleibt einer der großen südamerikanischen Meister, auf dessen nächstes Buch man immer voller Vorfreude warten kann.« ("NDR")
»Vargas Llosa setzt dem Widerstand gegen Korruption und Unmoral ein Denkmal. Er tut dies derart beschwingt, als hätte er eine erhebliche Freude daran, den Triumph des kleinen Mannes gegen die scheinbare Übermacht des Bösen in Szene zu setzen.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Vargas Llosa hat ein plastisches, sehr unterhaltsames Sittengemälde seiner Heimat geschaffen.« ("Wiener Zeitung")
» Ein diskreter Held - wahnsinnig packend, weil es Emotionen aufgreift, die jeder kennt.« ("freundin")
»Mit Ein diskreter Held hat der peruanische Literatur-Nobelpreisträger einmal mehr ein großes Werk vorgelegt - einen famos geschriebenen Roman voller Wendungen, Überraschungen, tapferer Menschen, widriger Umstände.« ("Fuldaer Zeitung")
»Vargas Llosa treibt die Handlung im Wechsel der Schauplätze voran, porträtiert auch Nebenfiguren sehr anschaulich... und überrascht vor allem durch die Gestaltung der Dialoge... Wie die Zähne eines Zahnrads greifen die Sätze ineinander.« ("Sächsische Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2014

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

19,1/11,8/2,4 cm

Gewicht

353 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

El heroe discreto

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46545-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    16.03.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Potenzschwäche In seinem 2013…

    Potenzschwäche In seinem 2013 erschienenen Roman «Ein diskreter Held» thematisiert der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa die Ehrbarkeit - nicht die Diskretion, wie der Titel suggeriert - am Beispiel zweier älterer Männer, die sich standhaft mafiosen Machenschaften widersetzen. Der vielfach prämierte, in seiner Heimat hochangesehene Autor mit politischen Ambitionen hat sich nach der verlorenen Stichwahl um das Amt des peruanischen Präsidenten wieder ganz dem Schreiben zugewandt und wurde 2010 mit dem Nobelpreis geehrt «für seine Kartographie der Machtstrukturen und scharfkantigen Bilder individuellen Widerstands, des Aufruhrs und der Niederlage», wie es das Nobelkomitee in seinem typisch gestelzten Ton formuliert hat. Felícito aus der Stadt Piura im Norden Perus, der sich mit harter Arbeit eine florierende Firma aufgebaut hat, sieht sich plötzlich mit Schutzgeldforderungen konfrontiert. Unbeirrt bleibt er jedoch hart, hält sich strikt an die Worte seines Vaters «Lass dich niemals von irgendwem herumschubsen», er weigert sich zu zahlen. Vielmehr wendet er sich an die Polizei und veröffentlicht außerdem eine Zeitungsanzeige, in der er den Erpressern lakonisch erklärt, von ihm würden sie nichts erhalten, nicht mal einen Centavo. Dabei bleibt er, auch nachdem Feuer gelegt wird in seinem Büro, erst als seine Mätresse entführt wird, beginnt er zu wanken. Als im zweiten Handlungsstrang der 81jährige Chef des gerade in den Vorruhestand gegangenen Don Rigoberto in Lima seine halb so alte Haushälterin heiratet, setzten dessen missratene Söhne wegen der ihnen entgangenen Erbschaft alle Hebel in Bewegung, um diese Ehe annullieren zu lassen. Ihr Vater sei unzurechnungsfähig, behaupten sie, und natürlich versuchen sie mit allen Mitteln, die beiden Trauzeugen, den Chauffeur des reichen Unternehmers ebenso wie dessen ehemaligen Generaldirektor, unter Druck zu setzten, damit sie dies bezeugen. Es ist ein spannender Plot, zeitlich in der Gegenwart angesiedelt, wobei die zwei tragenden Stränge der Handlung am Ende zusammenlaufen, mehr sei hier aber nicht verraten. Dies ist bereits der vierte Roman des in wenigen Tagen 79jährigen Autors, den ich gelesen habe, ein Alterswerk mithin. Und ein recht handlungsreicher Roman, von seinem Autor gekonnt erzählt in farbenfrohen Bildern, mit lebendigen Figuren bevölkert, von denen die eine oder andere aus den vorhergehenden Romanen schon bekannt ist. Auch das Grüne Haus wird erwähnt, obwohl dieses Bordell aus dem berühmten gleichnamigen Roman von 1965 inzwischen längst abgerissen ist. Viele der für Vargas Llosa typischen Techniken finden sich auch in diesem Roman. Er erzählt seine Geschichte in Fragmenten, lässt bewusst Lücken in der Handlung, verschachtelt nicht zusammengehörende Teile der Handlung ineinander. So wechselt er zum Beispiel mehrfach von einem Dialog zweier Figuren völlig unvermittelt und ohne jede Kennzeichnung, also direkt Satz an Satz montierend, in einen ganz anderen Dialog zweier ganz anderer Personen. Diese von ihm bewusst betriebene, den Lesefluss arg störende Desorientierung ziele darauf ab, wie er in einem Aufsatz erklärt hat, die orientierungslose Sinnsuche seiner Romanfiguren analog auch auf den Leser zu übertragen. Zusätzlich benutzt er auch esoterische Elemente, hier eine an den «Doktor Faustus» von Thomas Mann angelehnte, den gesamten Plot begleitende, mysteriöse Teufelserscheinung. Im Duktus von Elke Heidenreich handelt es sich zweifellos um eklige Altmännerliteratur, hier in der Variante des südamerikanischen Machismo. Und auch der Ödipus-Mythos wird variiert, in zwei sehr spezielle Vater-Sohn-Beziehungen nämlich, den Vätern allein aber gilt die Sympathie des Autors. Vieles bleibt ungesagt, die Erwartung des Lesers auf Szenen aus dem Mafiamilieu zum Beispiel wird geradezu konterkariert. Nach dem kitschigen Schluss musste ich konsterniert feststellen, dass Vargas Llosas Erzähltalent ebenso schwächelt wie die Potenz der alten Männer, über die er berichtet.

  • Bewertung

    aus Hilden

    4/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein weiterer sehr einfühlsamer...

    Ein weiterer sehr einfühlsamer Roman von Vargas - guter Held, guter Plot. Gut gemacht!

  • Marie-Therese Reisenauer

    aus Wien

    4/5

    26.09.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Südamerika, Du hast es besser

    Irgendwie scheint das pralle Leben mit all seinen Facetten in Südamerika zu Hause zu sein. Dürfte an Schriftstellern wie Marquez, und in diesem Fall Vargas Llosa liegen. Die Geschichte von Ismael, der sich von der peruanischen Mafia nicht ins Bockshorn jagen lässt, und von Ismael, einem äußerst erfolgreichen Geschäftsmann, dessen frisch entflammte Liebe zur bildschönen Haushälterin seine Söhne ums Erbe, und auch in Rage bringt, ganz einfach lesenswerte Taggestaltung. Kann natürlich auch im Bett gelesen werden.

  • Bewertung

    aus wien

    2/5

    20.07.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    leider enttäuschend

    Wer das "Fest des Ziegenbocks" oder "Der Taum des Kelten" gelesenhat, wird in diesem Buch vergeblich die Sprachgewalt und Bilderstärke eines Vargas LLosa finden. Auch habe ich keine humorvolle Stelle gefunden, wie auf dem Klappentext versprochen. Nein - leider muß ich sagen, dass dieses Buch eher trivial und nicht sehr packend ist. Das mag auch an einer schlampigen Übersetzung liegen, denn Beschreibungen wie "toll" oder "lecker" sind mir ein wenig dürftig. - Warten wir auf den nächsten Roman von ihm.

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