Schadenprävention durch individuelle Hochwasservorsorge Methoden, Potentiale und die Voraussetzungen zur erfolgreichen Umsetzung
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
39,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.04.2014
Verlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
576
Maße (L/B/H)
21/14,8/3,6 cm
Gewicht
825 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7357-1904-1
Überflutungsgefahr? – Gibt es hier nicht, wir haben gute Deiche.
Eigene Vorsorgemaßnahmen? – Brauchen wir nicht, wir haben doch unsere Deiche.
Wie viel kann individuelle Vorsorge erreichen, unter welchen Bedingungen kann sie überhaupt wirksam werden? Wer betreibt eigene Vorsorge? Und mehr noch: Wer betreibt keine Vorsorge, obwohl es angeraten wäre und warum?
Wer verwaltend, planend oder bauend mit Hochwasser, Überflutungen und Schadenfolgen zu tun hat, sollte sich die Zeit nehmen, in dieses Buch einzusteigen. Es kann den Blick auf die Problematik und den Umgang mit ihr verändern. Alles andere als trockene Lektüre besticht es durch seine gute Lesbarkeit und anschauliche Darstellung.
In großer Tiefe werden die Hintergründe der Entstehung von Schäden durch Überflutungen beleuchtet und aus den Erkenntnissen konkrete Handlungsvorschläge abgeleitet. Aus der Menge der Arbeiten auf diesem Gebiet hebt sich dieses Buch jedoch deutlich ab: Das Thema wird hier parallel sowohl auf dem technischen Gebiet der Schadenentstehung und –vermeidung als auch auf dem psychologischen Gebiet der Kognition seltener Gefahren erschlossen. Als untrennbar erkannt, führt der Autor beide Gebiete zusammen und entwickelt vernetzte Ansätze, in denen die technischen Möglichkeiten mit den Erfordernissen des menschlichen Handels verbunden sind.
Die Themen Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge liegen zur Bearbeitung vielfach in der Hand von Ingenieuren und auch hier schreibt ein Ingenieur – und gewährt gerade deshalb den psychologischen Hintergründen eine breite, anschauliche Diskussion. Denn was in diesem Geiet das Handeln der Menschen bestimmt, erscheint wie das Gegenteil des auf Fakten und Informationen gründenden Ingenieurverständnisses. Den Ausflug in die Psychologie als Blick über den Tellerrand zu bezeichnen, wäre stark untertrieben. Im Gegenteil scheint der Tellerrand an manchen Stellen fast aus dem Blickfeld zu schwinden, aber eben nur fast.
Damit verlangt der Autor von seinem Leser, sich sehr weit in unbekanntes Terrain zu bewegen, führt ihn aber am Ende zurück auf sicheren Boden, für den er dann aber einen anderen Blick mitbringen kann – wenn er sich auf die Reise eingelassen hat.
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