Gerechtigkeit als historischer Experimentalismus Gerechtigkeitstheorie nach der pragmatischen Wende der Erkenntnistheorie
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- Deutsch ausgewählt
49,90 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
29.01.2015
Verlag
Konstanz University PressSeitenzahl
503
Maße (L/B/H)
23,3/15,9/3,8 cm
Gewicht
764 g
Auflage
1. Auflage 2015
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86253-057-1
Michael Festls Studie entwirft dagegen einen neuen Ansatz der Gerechtigkeitstheorie. Sie argumentiert, dass die in der Erkenntnistheorie zu verzeichnende pragmatistische Wende, welche hier weiter als üblich gefasst wird und neben Sellars, Brandom und Davidson auch James, Mead und Joas integriert, der Gerechtigkeitstheorie das Rüstzeug für einen neuen Ansatz liefert, auf welches in den jüngsten Werken von Amartya Sen und Axel Honneth teilweise schon zurückgegriffen wird. Gerechtigkeit wird von Festl als 'historischer Experimentalismus' verstanden, welcher sich aus vier Elementen zusammensetzt: einer kreativen Demokratie, einem historischen Experimentalismus im engeren Sinne, einer instrumentalistischen Bereichsethik und einer progressiv-versöhnlichen Erinnerungskultur. Diese Elemente bilden die Grundlagen von nichts Geringerem als einer Neubegründung der Gerechtigkeitstheorie mit ideengeschichtlicher Tiefe und systematischer Tragweite.
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