Ursprung wirtschaftlichen Denkens bei Aristoteles und im Alten Testament
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Sprache:Deutsch
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.05.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
6. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-64718-8
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Geschichte, Note: 1,0, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Institut für Volkswirtschaftslehre, Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie), Veranstaltung: Wirtschaftsregeln, Wirtschaftsethik und Weltreligionen, Sprache: Deutsch, Abstract: In vielen wissenschaftlichen Disziplinen ist die Beschäftigung mit ihrer Geschichte eine Selbstverständlichkeit, zum Beispiel in der Philosophie. Hier ist das Studieren und eventuelle Neuinterpretieren alter Autoren und ihrer Werke elementarer Bestandteil der Wissenschaft. Es ist auch der Hauptbestandteil eines derartigen Studiums und hat eine höhere Bedeutung als das Lesen von Lehrbüchern. In anderen Bereichen, vor allem in den Naturwissenschaften und der Mathematik, kommt der historischen Entwicklung nur wenig Bedeutung zu, man lernt die Mathematik aus Lehrbüchern, nicht aus alten Texten. Die Geschichte dieser Disziplinen ist nur ein Randgebiet mit relativ wenigen Anknüpfungspunkten zur Hauptdisziplin. In den Wirtschaftswissenschaften nun war die Geschichte und die Darstellung historischer Entwicklungen lange Zeit eine wichtige Komponente, doch hat sich dies stark geändert. Gerade in der universitären Lehre hat die Geschichte der Wirtschaftswissenschaft, die Geschichte des wirtschaftlichen Denkens, heute kaum noch Platz, sodass, wer heute Wirtschaftswissenschaft studiert, in erster Linie Mathematik und Statistik büffeln muss, aber wenig von den philosophischen Vorannahmen dieser Wissenschaft erfährt. Aus einer eher geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplin mit Blick für die Geschichte wurde immer stärker eine möglichst exakte Naturwissenschaft, die ihren historischen Kontext zu vergessen scheint. Zu zeigen, dass dieser Kontext aber doch existiert, sich mit ihm zu beschäftigen, am Beispiel des wirtschaftlichen Denkens bei Aristoteles und im Alten Testament diesen darzustellen und schließlich zu skizzieren, dass auch die Wirtschaftswissenschaft etwas aus der Geschichte lernen kann, ist das Ziel dieser Seminararbeit. Der amerikanische Ökonom John Kenneth Galbraith sagte es einmal so, "Wirtschaftswissenschaft lässt sich nicht verstehen, wenn das Bewusstsein für ihre Geschichte fehlt." Damit hat er sicherlich nicht Unrecht.
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