"Lulu" von Friedrich Kuhlau. Eine dänische Zauberflöte?
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- Deutsch ausgewählt
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.05.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-65492-6
Mit diesen Worten beschreibt Carl Schwencke, der Sohn des ehemaligen Musiklehrers von Friedrich Kuhlau, seinen Eindruck des in dieser Arbeit vorgestellten, musikdramatischen Werks. Motivation für die Themenwahl war in erster Linie die Tatsache, dass diese Oper des deutsch-dänischen Komponisten seit
ihrer Uraufführung 1824 praktisch nur in Dänemark, dort allerdings mit grossem Erfolg, aufgeführt worden ist und deshalb im übrigen Europa bisher nahezu unbekannt geblieben ist. Die einzige aussereuropäische Aufführung erfolgte 2005 in Japan, gesungen in japanischer Sprache. [DVD-Aufzeichnung mit ausschliesslich japanischen Untertiteln]. Ein besonderer Aspekt liegt darin, dass die Grundlage des Textbuches aus der Märchensammlung "Dschinnistan" von Christoph Martin Wieland stammt [Titel: Lulu oder die Zauberflöte]. Es handelt sich um ein Kunstmärchen, dessen ursprünglicher Verfasser August Jacob Liebeskind heisst, einem Schwiegersohn von C.M. Wieland. Dieses Märchen diente auch anderen als Vorlage für eine dramatische Umsetzung, ganz zuvorderst Emanuel Schikaneder, der ihm 1791 den Titel und weitere wesentliche Anregungen für seine "Zauberflöte" entnahm. In meiner Arbeit soll aber das ausserhalb
Dänemarks praktisch unbekannte Werk Kuhlaus vorgestellt werden. Ein eingehender Vergleich mit Mozarts Zauberflöte würde den Rahmen hingegen sprengen. Es ist übrigens bezeichnend, dass die Beziehung zu Wielands/ Liebeskinds Dschinnistan mit Mozarts Zauberflöte sehr wohl untersucht wurde, ohne dass die Existenz des dänischen Konkurrenzprodukts auch nur mit einer Silbe erwähnt wurde.
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