Politische Sozialisation von Kindern und Jugendlichen durch die Massenmedien
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
02.06.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
444 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656662587
Ziel der modernen politischen Bildung in der Demokratie ist es, die Bürger zum einen zu einem "mündigen Bürger" zu "erziehen", das heißt ihm "Handlungs-Knowhow" zu vermitteln, aber auch Urteils-, (Selbst-)Reflexions- und Kritikfähigkeit zu vermitteln, um erfolgreich in einer pluralistischen Demokratie wie der unsrigen partizipieren zu können. Anhand von Ergebnissen der Jugendforschung wie der Shell-Jugendstudie gingen das politische Interesse und die Bereitschaft der Jugend sich politisch zu engagieren seit den 1980er Jahren stetig zurück und stagnieren aktuell auf niedrigem Niveau. Es stellt sich die Frage, woraus das "politische Desinteresse" vieler Jugendlicher resultiert.
Gerade für den heutigen Politikunterricht erscheint es von elementarer Signifikanz sich mit der medialen Berichterstattung der Massenmedien zu beschäftigen, der für die politische Sozialisation von Kindern und Jugendlichen heutzutage eine tragende Rolle zukommt in immer stärkerer Konkurrenz zu den klassischen Sozialisationsinstanzen wie das Elternhaus, Peergroups und die Schule. Aufgabe der Massenmedien ist es das politische Engagement der Bürger zu fördern und diese zuvor als zentrale Sozialisationsinstanz mit den nötigen Prämissen auszustatten zu einem politischen Engagement in der Lage zu sein. Zudem dirigiert die massenmediale Berichterstattung die politische Vorstellung der Bürger und hat gleichzeitig die Macht politische Institutionen zu beeinflussen. Zu Ersterem zählt beispielsweise die mögliche Generierung von Politikverdrossenheit - Malaise - durch eventuell einseitige Berichterstattung. Andererseits ist auch eine politische Mobilisierung des Bürgers durch die fortschreitende Mediatisierung möglich.
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