Produktbild: Zwischen unsicherem Wissen und sicherem Unwissen
Band 2

Zwischen unsicherem Wissen und sicherem Unwissen Erzählte Wissensformationen im realistischen Roman: Stifters "Der Nachsommer" und Vischers "Auch Einer"

34,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

03.06.2014

Verlag

Aisthesis

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

23,1/14,7/2,5 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8498-1071-9

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Paperback

Erscheinungsdatum

03.06.2014

Verlag

Aisthesis

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

23,1/14,7/2,5 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8498-1071-9

Herstelleradresse

Aisthesis
Oberntorwall 21|33602|Bielefeld|DE
info@aisthesis.de

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  • Produktbild: Zwischen unsicherem Wissen und sicherem Unwissen
  • 1. „Nichts Gewisses weiß man nicht“:
    Zum schwierigen Verhältnis von Wissen und Literatur

    2. Wissen und Wissenschaft im 19. Jahrhundert:
    Der Aufstieg der Naturwissenschaft
    2.1 Voraussetzungen: Institutionalisierung und Professionalisierung
    2.2 Merkmale und Entwicklungen: Empirisierung und Methodisierung
    2.3 Vermittlungen: Von Expertenkommunikation und Popularisierung

    3. Das Verhältnis von Literatur und Naturwissenschaft in der Theorie des literarischen Realismus

    4. Zwischen Fortschrittseuphorie und Erkenntnisskepsis:
    Erzählen an wissenschaftsgeschichtlichen Wendepunkten

    5. Vom Klischee zur narrativen Komplexität:
    Adolf Ritter von Tschabuschniggs „Die Industriellen“ (1854)
    5.1 Schematismen: Drei Fabriken, drei Industrieherren, drei Unternehmertypen
    5.2 Der neue Mensch: Die Verwissenschaftlichung der Lebenswelt und das Ende der Humanität
    5.3 Industrielle Apokalypsen: Von Eisenbahn, Phosphorfabrik und Totenschädeln

    6. Artifizielle Wissensformationen:
    Adalbert Stifters „Der Nachsommer“ (1857)
    6.1 „Am Anfange des Anfanges“: Der Übergang zur modernen Naturwissenschaft
    6.2 Kontinuität und Integration: Risachs wissenschaftsethische Ideale im historischen Kontext
    6.3 Suchbewegungen: Heinrich Drendorfs Wege zur Wissenschaft
    6.4 Initiationen: Der Risachsche Mikrokosmos als Versuchssystem
    6.5 Synthetisierungsstrategien: Heinrich Drendorfs geologische Studien zwischen Kunst, Dichtung und Naturwissenschaft
    6.6 Palliativ und Prophylaxe: Wissenschaftliche Verfahren als Lebenssicherung
    6.7 Eine „neue Ordnung der Dinge?“ – Bilanzierende Betrachtungen des Projekts ‚Nachsommer‘

    7. Grotesk-komische Wissensdeformationen:
    Friedrich Theodor Vischers „Auch Einer“ (1878)
    7.1 „Der Materialismus und der Idealismus taugen beide nichts“: Wissenschaftliche Krisen und weltanschauliche Bekenntnisse
    7.2 Erschütternde Erlebnisse: A.E. und die Kluft zwischen Idealem und Realem
    7.3 Detailbeobachtungen: Die ‚Tücke des Objekts‘ und der ungeklärte Status der Materie
    7.4 Prekäre Wissensordnungen: Vom oberen und unteren Stockwerk und dem System des harmonischen Weltalls
    7.5 Im Kleinen doch ein Ganzes: Die Pfahldorfgeschichte „Der Besuch“
    7.6 Narrative Standpunktverluste: Die Atomisierung des Subjekts
    7.7 „Alles ungewiß und schwankend“? – Von der Unbequemlichkeit des Selbstdenkens

    8. Die Narrativität von (Un-)Wissen:
    Zur konstruktiven Irritation von Roman und Naturwissenschaft

    9. Verzeichnis der Siglen und Abkürzungen

    10. Literaturverzeichnis

    11. Dank