Politische Bildung im pluralistischen Rechtsstaat

Inhaltsverzeichnis

I. Ausgangspunkt, Zielsetzung und Aufriß der vorgelegten Untersuchung.- II. Aktuelle Herausforderungen für Politische Bildung: Jugend und Politik — Bilanz der Jugendforschung.- III. Grundlagen des modernen Politikverständnisses Teil I.- 1. Zur schwierigen Bestimmung der politischen Grundkategorie “Pluralismus”.- 1.1 Zur Begriffsbestimmung und Bedeutung des Wortes “Pluralismus”.- 1.2 Darstellung wichtiger Pluralismustheorien.- 1.3 Ein vielschichtiger Begriff für ein ambivalentes Verhältnis.- 2. Die neuere Diskussion um ein verändertes Verständnis von Gemeinwohl.- 2.1 Gemeinwohl als unentbehrliches politisches Gerüst pluralistischer Demokratien.- 2.2 Gemeinwohl und Interesse.- 2.3 Konsens als Voraussetzung für Gemeinwohl.- 2.4 Philosophisch-anthropologische Grundlegung von Gemeinwohl.- 2.5 Das personale Menschenbild: KonzeputnéKonsequenzen.- 2.6 Zur Bedeutung staatlicher Führungselemente: Autorität, Macht und Gewalt.- 3. Zusammenfassung und Ausblick: Risikobewältigung als wichtige Kompetenz des mündigen Bürgers?.- IV. Die Diskussion um Politische Bildung seit 1945.- 1. Übersicht über die wichtigsten Beiträge zur Didaktik der Politischen Bildung seit 1945.- 1.1 Die Diskussion von 1945 bis ca. 1960: Das zähe Ringen um das rechte Verhältnis von sozialer und politischer Erziehung.- 1.2 Die Diskussion der 60er und 70er Jahre: Von der politischen Erziehung zur “Politischen Bildung”.- 1.2.1 “Konflikt” als Grundthema Politischer Bildung.- 1.2.1.1 Die Überarbeitung der amerikanischen Konfliktforschung durch Ralf Dahrendorf.- 1.2.1.2 Hermann Gieseckes Konzeption einer Didaktik der Politischen Bildung.- 1.2.1.3 Gieseckes zweiter Anlauf einer Didaktik der Politischen Bildung (1972).- 1.2.2 Politische Sozialisationsforschung und “Moral Education”.- 1.2.2.1 Zum Beitrag der politischen Sozialisationsforschung zu Theorien Politischer Bildung.- 1.2.2.2 Die Theorie der kognitiv-moralischen Entwicklung.- 1.3 Die Verwirklichung des Grundgesetzes, ein möglicher Minimalkonsens für die Politische Bildung?.- 1.3.1 Grundgesetz und Minimalkonsens in den Konzeptionen Politischer Bildung bis ca. 1970.- 1.3.2 Die sogenannte Kurskorrektur in der Politischen Bildung: Ordnung und Gemeinwohl als Grundbegriffe der Politischen Bildung.- 1.3.2.1 Gemeinwohl als unentbehrliche Kategorie einer Politischen Bildung.- 1.3.2.2 Politische Rationalität als vorrangiges Ziel Politischer Bildung.- 1.3.3 Die “Kurskorrektur” aus der Sicht ihrer Kritiker.- 2. Zeitgenössische Szenarien: Postmoderne und New-Age und ihre Auswirkungen auf die Politische Bildung der Gegenwart.- 2.1 Grundgedanken der Postmoderne nach J.F. Lyotard: Politik als “Stunde des Philosophierens” oder Sinnlosigkeit als Programm.- 2.2 Zum Verhältnis von Postmoderne und Lebensphilosophie.- 2.3 Postmoderne Pädagogik: Zwischen “Fin de siècle” und moderner Sprachphilosophie.- 2.4 New Age: Ganzheitliche Sicht von Welt als Antwort auf moderne Pluralismuskritik.- 2.4.1 Modische Politikmuster der Gegenwart.- 2.4.1.1 Der Mythos “Natur”.- 2.4.1.2 Die mythologische Überhöhung der Frau.- 2.5 Offene Fragen und Konsequenzen für die aktuelle Pädagogik.- 3. Die Suche nach der Ausgewogenheit von Einheit und Vielheit in einer pluralen Welt.- 4. Zusammenfassung und Ausblick: Der Pluralismus als Herausforderung der Politischen Bildung der 90er Jahre.- V. Grundlagen des modernen Politikverständnisses Teil II.- 1. Zur Grundkonsensdiskussion in der Bundesrepublik Deutschland.- 1.1 Zur Begriffsbestimmung von “Konsensus”.- 1.2 Konsensfindung nach den Prinzipien der neopluralistischen Politik-Theorie.- 1.3 Zur neuerlichen Grundlegung eines Minimalkonsenses.- 2. Die freiheitliche demokratische Grundordnung — Konstitutionell verankerter politischer Konsens.- 2.1 Zur Begriffsbestimmung und Bedeutung des Wortes “Demokratie”.- 2.2 Der Streit innerhalb der etablierten Parteien um den Stellenwert von Freiheit und Gleichheit.- 3. Orientierungsversuche im Pluralismus: Zum Zusammenhang von Grundrechten, Grundwerten und Grundkonsens.- 4. Naturrecht und Minimalkonsens.- 4.1 Die Bedeutung des Naturrechts für die Konzeption der Menschenrechte.- 4.2 Die Bedeutung naturrechtlicher Überlegungen innerhalb neuerer Gemeinwohl-Konzeptionen.- 5. Zur Bedeutung Immanuel Kants für die moderne Werteethik.- 5.1 Die Antwort Kants auf die Frage “mehr Staat oder mehr Freiheit?”.- 5.2 Kant als “aufgeklärter Naturrechtler”.- 5.3 Zur Rechts- und Staatsphilosophie Kants.- 5.4 Folgerungen für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.- 6. Zusammenfassend: Legitimation von Legalität als pädagogische Aufgabe.- VI. Pädagogische Konsequenzen.- 1. Zur Ambivalenz des Aufklärungsgedankens im Hinblick auf die Zielkategorie der Mündigkeit.- 2. Pädagogik und Politik. Versuch einer Klärung ihres Verhältnisses.- 2.1 Pädagogik und politische Kultur.- 2.2 Zum Problemverlust innerhalb neuerer erziehungswissenschaftlicher Theorien: Wann ist das Verhältnis von Pädagogik und Politik ausgewogen ?.- 3. Politische Bildung als Allgemeinbildung.- 3.1 Allgemeinbildung als Politikum.- 3.1.1 “Konturen eines neuen allgemeinen Bildungskonzeptes” nach W. Klafki.- 3.1.2 Die Lernzielkonzeption des Club of Rome.- 3.1.3 Zur Diskussion um notwendige Inhalte und angemessene formale Qualitäten: “Schlüsselqualifikationen”.- 3.1.3.1 Vorschläge für eine zukünftige Bildungskonzeption.- 3.1.3.2 Schlüsselqualifikationen: Tragfähige Neuerung oder Altbekanntes gut verkauft?.- 3.2 Grenzen der Lerngesellschaft.- 3.3 Wissen und Urteilen, Wollen und Handeln: Die Konzeption einer wohlverstandenen Allgemeinbildung auf der Grundlage eines “erziehenden” Unterrichts.- 3.3.1 Selbständigkeit als oberstes Ziel von Bildung und Erziehung.- 3.3.2 Zur Notwendigkeit der analytischen Trennung von Bildung und Erziehung.- 3.3.3 Der Interpretationsansau des “Pädagogischen Feldes”.- 3.3.4 Allgemeinbildung und erziehender Unterricht als Basis von Gemeinwohl.- VII. Schlußwort.- Literatur.
Band 23

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Prof. Dr. Claudia Solzbacher hat eine Professur für Schulpädagogik an der Universität Osnabrück inne und ist Leiterin der Forschungsstelle Begabungsförderung des nifbe. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in den Bereichen individuelle Förderung, Selbstkompetenzförderung und der Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.12.2012

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

458

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,6 cm

Portrait

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.12.2012

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

458

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,6 cm

Gewicht

604 g

Auflage

1994

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-97293-4

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Zusammenfassung und Ausblick: Risikobewältigung als wichtige Kompetenz des mündigen Bürgers?.- IV. Die Diskussion um Politische Bildung seit 1945.- 1. Übersicht über die wichtigsten Beiträge zur Didaktik der Politischen Bildung seit 1945.- 1.1 Die Diskussion von 1945 bis ca. 1960: Das zähe Ringen um das rechte Verhältnis von sozialer und politischer Erziehung.- 1.2 Die Diskussion der 60er und 70er Jahre: Von der politischen Erziehung zur “Politischen Bildung”.- 1.2.1 “Konflikt” als Grundthema Politischer Bildung.- 1.2.1.1 Die Überarbeitung der amerikanischen Konfliktforschung durch Ralf Dahrendorf.- 1.2.1.2 Hermann Gieseckes Konzeption einer Didaktik der Politischen Bildung.- 1.2.1.3 Gieseckes zweiter Anlauf einer Didaktik der Politischen Bildung (1972).- 1.2.2 Politische Sozialisationsforschung und “Moral Education”.- 1.2.2.1 Zum Beitrag der politischen Sozialisationsforschung zu Theorien Politischer Bildung.- 1.2.2.2 Die Theorie der kognitiv-moralischen Entwicklung.- 1.3 Die Verwirklichung des Grundgesetzes, ein möglicher Minimalkonsens für die Politische Bildung?.- 1.3.1 Grundgesetz und Minimalkonsens in den Konzeptionen Politischer Bildung bis ca. 1970.- 1.3.2 Die sogenannte Kurskorrektur in der Politischen Bildung: Ordnung und Gemeinwohl als Grundbegriffe der Politischen Bildung.- 1.3.2.1 Gemeinwohl als unentbehrliche Kategorie einer Politischen Bildung.- 1.3.2.2 Politische Rationalität als vorrangiges Ziel Politischer Bildung.- 1.3.3 Die “Kurskorrektur” aus der Sicht ihrer Kritiker.- 2. Zeitgenössische Szenarien: Postmoderne und New-Age und ihre Auswirkungen auf die Politische Bildung der Gegenwart.- 2.1 Grundgedanken der Postmoderne nach J.F. Lyotard: Politik als “Stunde des Philosophierens” oder Sinnlosigkeit als Programm.- 2.2 Zum Verhältnis von Postmoderne und Lebensphilosophie.- 2.3 Postmoderne Pädagogik: Zwischen “Fin de siècle” und moderner Sprachphilosophie.- 2.4 New Age: Ganzheitliche Sicht von Welt als Antwort auf moderne Pluralismuskritik.- 2.4.1 Modische Politikmuster der Gegenwart.- 2.4.1.1 Der Mythos “Natur”.- 2.4.1.2 Die mythologische Überhöhung der Frau.- 2.5 Offene Fragen und Konsequenzen für die aktuelle Pädagogik.- 3. Die Suche nach der Ausgewogenheit von Einheit und Vielheit in einer pluralen Welt.- 4. Zusammenfassung und Ausblick: Der Pluralismus als Herausforderung der Politischen Bildung der 90er Jahre.- V. Grundlagen des modernen Politikverständnisses Teil II.- 1. Zur Grundkonsensdiskussion in der Bundesrepublik Deutschland.- 1.1 Zur Begriffsbestimmung von “Konsensus”.- 1.2 Konsensfindung nach den Prinzipien der neopluralistischen Politik-Theorie.- 1.3 Zur neuerlichen Grundlegung eines Minimalkonsenses.- 2. Die freiheitliche demokratische Grundordnung — Konstitutionell verankerter politischer Konsens.- 2.1 Zur Begriffsbestimmung und Bedeutung des Wortes “Demokratie”.- 2.2 Der Streit innerhalb der etablierten Parteien um den Stellenwert von Freiheit und Gleichheit.- 3. Orientierungsversuche im Pluralismus: Zum Zusammenhang von Grundrechten, Grundwerten und Grundkonsens.- 4. Naturrecht und Minimalkonsens.- 4.1 Die Bedeutung des Naturrechts für die Konzeption der Menschenrechte.- 4.2 Die Bedeutung naturrechtlicher Überlegungen innerhalb neuerer Gemeinwohl-Konzeptionen.- 5. Zur Bedeutung Immanuel Kants für die moderne Werteethik.- 5.1 Die Antwort Kants auf die Frage “mehr Staat oder mehr Freiheit?”.- 5.2 Kant als “aufgeklärter Naturrechtler”.- 5.3 Zur Rechts- und Staatsphilosophie Kants.- 5.4 Folgerungen für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.- 6. Zusammenfassend: Legitimation von Legalität als pädagogische Aufgabe.- VI. Pädagogische Konsequenzen.- 1. Zur Ambivalenz des Aufklärungsgedankens im Hinblick auf die Zielkategorie der Mündigkeit.- 2. Pädagogik und Politik. Versuch einer Klärung ihres Verhältnisses.- 2.1 Pädagogik und politische Kultur.- 2.2 Zum Problemverlust innerhalb neuerer erziehungswissenschaftlicher Theorien: Wann ist das Verhältnis von Pädagogik und Politik ausgewogen ?.- 3. Politische Bildung als Allgemeinbildung.- 3.1 Allgemeinbildung als Politikum.- 3.1.1 “Konturen eines neuen allgemeinen Bildungskonzeptes” nach W. Klafki.- 3.1.2 Die Lernzielkonzeption des Club of Rome.- 3.1.3 Zur Diskussion um notwendige Inhalte und angemessene formale Qualitäten: “Schlüsselqualifikationen”.- 3.1.3.1 Vorschläge für eine zukünftige Bildungskonzeption.- 3.1.3.2 Schlüsselqualifikationen: Tragfähige Neuerung oder Altbekanntes gut verkauft?.- 3.2 Grenzen der Lerngesellschaft.- 3.3 Wissen und Urteilen, Wollen und Handeln: Die Konzeption einer wohlverstandenen Allgemeinbildung auf der Grundlage eines “erziehenden” Unterrichts.- 3.3.1 Selbständigkeit als oberstes Ziel von Bildung und Erziehung.- 3.3.2 Zur Notwendigkeit der analytischen Trennung von Bildung und Erziehung.- 3.3.3 Der Interpretationsansau des “Pädagogischen Feldes”.- 3.3.4 Allgemeinbildung und erziehender Unterricht als Basis von Gemeinwohl.- VII. Schlußwort.- Literatur.