Stereotypisierung und Stigma in Bezug auf persönliche und soziale Identität
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.06.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
462 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656671992
Daran anschließend wird der Begriff Stigma näher betrachtet und ein Bezug zum Identi-tätsaspekt hergestellt, um danach anhand der drei Identitätsbegriffe von Goffman Stigma zu erklären. Goffman zufolge ist ein Stigma eine spezielle Verbindung von einem Attribut einer Person und den stereotypen Vorstellungen der Menschen, die kein Stigma tragen und als "normal" gelten (vgl. Hellmann 1991, S. 6). Hier kommt es nach Goffman auch darauf an, ob es sich um angeborene Eigenschaften, von der Norm abweichende, um so-zial vererbte, oder um erst spät erworbene Eigenschaften handelt. Dies hat jeweils eine andere Auswirkung auf die Entwicklung, bzw. nach Goffman auf den moralischen Werde-gang (vgl. Goffman 1992, S. 45). Desweiteren geht es darum, wie die soziale Interaktion beeinflusst wird, wenn Stigmatisierte und Nicht-Stigmatisierte zusammentreffen und dar-um wie sich dies auf die Identität der Personen auswirken kann? Goffman gibt hierzu an, dass innerhalb einer Interaktion mit einer unbekannten Person Eigenschaften auffallen können, die von den eigentlich gebildeten stereotypen Vorstellungen abweichen und die Person in der Vorstellung herabgemindert wird (vgl. Hellmann 1991, S. 7). Es soll darges-tellt werden, welche Probleme im Zuge von Stigmatisierung auftreten können und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, mit dem Stigma umzugehen.
Es gibt sichtbare stigmatisierte Eigenschaften und nicht sichtbare stigmatisierte Eigen-schaften. Zu ersteren kann z.B. eine Behinderung, oder ein auffälliges Verhalten entgegen der Norm gezählt werden. Nicht sichtbare stigmatisierte Eigenschaften lassen derweilen vermuten, dass bestimmte Personen als Stigmatisierte hervortreten, indem sie in Kontakt mit bestimmten Instanzen treten, oder sich an speziellen Orten aufhalten. Hier können z.B. Lernbehinderte als Beispiel für eine stigmatisierte Gruppe genannt werden. Treten die Kinder und Jugendlichen in Kontakt mit der Instanz Sonderschule, so wird es augenscheinlich bekannt, dass bestimmte Defizite vorliegen "(...) es ist in unerwünschter Weise anders, als wir es antizipiert hatten" (Goffman 1992, S. 13). Durch diese Abgrenzung zum "normalen" Schüler und den
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