Basel III. Ein Überblick
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Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.06.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
550 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656672432
Mit diesen Angaben zur Umsetzung der im Rahmen der Bankenregulierung geforderten Kapitalquoten wird Bafin-Chefin Elke König in einem Artikel des Manager Magazins Online am 28.05.2013 zitiert. Um diesen Quoten Bedeutung zu verleihen, sei an den eigentlichen Zweck des Finanzsektors erinnert. Das originäre Bankengeschäft besteht darin, finanzielle Mittel von Kleinanlegern (Privatkunden), welche ihr Geld sparen wollen, an größere Kreditnehmer (Unternehmen), die dieses wiederum sinnvoll investieren können, zu transferieren. Dieser berühmte Prozess der Finanzintermediation beruht jedoch essentiell auf einem Hebeleffekt, da die zu transferierenden Finanzmittel für die vermittelnde Bank Fremdkapital darstellen. Aus dieser Gegebenheit resultiert die traditionell geringe Eigenkapitalquote von Finanzinstituten, welche bisweilen wesentlich niedriger lag als im Zitat genannt. Fallen die Forderungen auf der Aktivseite einer Bankbilanz folglich aus, entstehen der betroffenen Bank schnell Probleme bei der Tilgung der Verbindlichkeiten auf der Passivseite und ein Bankrott wird nunmehr wahrscheinlicher. Sind derart gestresste Banken zusätzlich stark im globalen Finanzsystem vernetzt oder schlicht zu groß, um im System unbedarft die Insolvenz zu durchlaufen, kann es schnell zu einem Kollaps des globalen Bankensektors kommen, wie seit der jüngsten Finanzkrise nach 2008 unlängst bewiesen. Bemühungen der internationalen Bankenregulierung das Geschäftsmodell des Finanzsektors weniger anfällig für solche Krisen zu machen existieren schon seit längerem. In dieser Arbeit sollen die jüngsten Regelungen des Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision - BCBS), schlicht Basel III genannt, beleuchtet werden. Bereits in ihren früheren Bemühungen in Form von Basel I sowie Basel II war es Ziel des BCBS einen Kapitalpuffer für uneinbringliche Forderungen im Bankengeschäft zu etablieren, um die Unsicherheit bezüglich zahlungsunfähiger Debitoren zu reduzieren und die allgemeine Qualität von Anlageportfolios zu erhöhen.
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