Bürgschaft als Kreditsicherheit
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.06.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
515 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656673309
Meist bekommen wir als Zuschauer bzw. Leser eine Geschichte aufgetischt, die an Dramatik kaum zu überbieten ist. Eine ältere Frau lernt einen jüngeren, attraktiven Mann kennen. Vollkommen überrascht von der plötzlichen Zuneigung und der damit neu aufblühenden Jugend verfällt die Dame dem jungen Mann vollkommen. Dieser wiederum, frisch und ambitioniert, pfeilt er an der Gründung eines eigenen Unternehmens. Im Weg steht ihm dabei lediglich seine finanzielle Lage. Das Kreditinstitut seines Vertrauens hält ihn für kreditunwürdig. Sie fordern eine zusätzliche Sicherheit für die Gewährung eines Kredites. Als bestes Sicherungsmittel wird dem jungen Herren dabei die Bürgschaft empfohlen. Sie sei bestens geeignet für die Rückabsicherung der finanziellen Mittel, welche die Bank ihm zur Verfügung stellt. Darum bittet er nun gleich seine Angebetete. Sie sei mit keinerlei finanzieller Verpflichtung für sie verbunden, da der Gläubiger ohne Probleme befriedigt werden könne. Folglich erstellt die Dame, blauäugig wie sie nun einmal ist, eine Bürgschaftserklärung und handelt mit dem Kreditinstitut einen Vertrag aus. Besagter Mann erhält seinen Kredit, baut sein Unternehmen auf, das Geschäft boomt. Nach einem kurzen Hoch gerät er aber in finanzielle Schieflage und kann den Kredit nicht mehr bedienen. Die Bank nimmt nun die Dame seines Herzens in Anspruch, diese haftet für die Erfüllung der Verbindlichkeiten. Ziemlich schnell stehen beide vor dem finanzielle Ruin. Eines Morgens ist dann auch noch der Liebhaber verschwunden. Ohne Geld und ohne Partner steht sie nun vor dem Nichts. Doch wirft ein derartiger Bericht oft die Frage auf: Sind Bürgschaften tatsächlich so risikoreich? Haften wir wirklich mit unserem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten, für welche wir uns verbürgt haben? Und die wichtigste aller Fragen, welche sich unser einer stellen wird: Stehe ich nach einer Bürgschaft tatsächlich vor dem finanziellen Ruin?
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