Die Strategie(n) der Fußnote im gegenwärtigen Roman

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Einleitung

I. Text-para-Text

II. Fußnoten: Eigenschaften und Funktionen in literarischen Texten

III. Fußnotenromane

Teil A: Vom Umgang mit Wissen

A.I Heraus-geben, heraus-nehmen: Urs Widmer, Liebesbrief für Mary

I.1 Wie viel gibt ein Herausgeber?

I.2 Die Liebe der Schriftsteller: Schreiben und Lesen = Geben und Nehmen

I.3 Rivalen und/oder Doppelgänger

I.4 Brief und Kommentar: Symbiose und parasitäres Verhältnis

I.5 Nachtrag und Zusammenfassung: herausgeben und herausnehmen

A.II Funny Footnotes: Literaturbetrieb in Science-Fiction und Fantasy

II.1 Science-Fiction – Fiction of Science: Fiktion von und über Wissenschaft

II.2 Fantasieuniversen und ihre Wissenschaften

II.3 Nachschlagewerke: Enzyklopädisierung von fantastischen Welten

II.4 Erklärungsexzesse, Grenzübergänge und Verkehrungen

II.5 „Was bisher geschah.“ – Serielle Nachhilfe und Anknüpfung an das Gesamtwerk

II.6 Literatur über Literaturbetriebe

II.7 Die interliterarische „Stimme“: Das footnoterphone

II.8 Fazit

Teil B: Modi der Enthierarchisierung

B.I Der Rahmen: José Carlos Somoza, La caverna de las ideas

I.1 Ergon und Parergon

I.1.a Außen und Innen

I.1.b Überbordung

I.1.c Hineingezogen werden

I.1.d Verdrehung und Mise en abyme

I.1.e Mangel und Mehrwert

I.1.f Setzung und Auflösung

I.2 Modelle der Lesbarkeit

B.II Entropische Schreibweise: Alain Robbe-Grillet, La Reprise

II.1 Das Prinzip der Entropie

II.2 Dispersion von Identität(en)

II.3 Das Zwillingssyndrom

II.4 Multiplizierung und Spiegelung

II.5 Gleichwahrscheinlichkeit in Raum und Zeit
II.5.a Raum
II.5.b Zeit

II.6 Umschreibung

II.7 Katabolische Tendenzen

II.8 Anabolische Tendenzen

II.9 Die neue Ordnung

B.III Textstruktur zwischen Linie und Raum: Zsuzsanna Gahse, Kellnerroman

III.1 Text als Raum

III.2 Metaphoriken von Linie und Raum

III.3 Zsuzsanna Gahse, Kellnerroman

III.3.a Fußnoten, die keine sind
III.3.b Der Parcours durch das Jetzt
III.3.c Der aufgeklappte Text, das Zählen und das Verschieben

Teil C: (Un)möglichkeiten – grenzenlose Texte

C.I Text als Rhizom: Albert Goldbarth, Pieces of Payne

I.1 Rhizomatik

I.2 Bifurkationen

I.3 Konnexionen

I.4 Fragmente

C.II Noten ohne Text: Gérard Wajcman, L’Interdit und Dag Solstad, Armand V.

II.1 Der absente Text

II.2 Universalnoten als Vorläufer: Gottlieb Wilhelm Rabener, „Hinkmars von Repkow Noten ohne Text“

II.3 Gérard Wajcman, L’Interdit

II.4 Dag Solstad, Armand V. – Fussnoten* *zu einem unausgegrabenen Roman

II.4.a Eigentlicher / uneigentlicher Text
II.4.b Privilegien der Fußnoten
II.4.c Die Freilegung

II.5 Das Zentrum als Funktion

C.III Typographischer Exzess. Faltungen, Verschiebungen, Vervielfachungen: Mark Z. Danielewski, House of Leaves

III.1 Herausgeberschaften: Die Edition der Edition der Edition usw.

III.2 Typographie: Der Roman als Technopägnion

III.2.a Kapitel IX: Ein exemplarischer Leseweg
III.2.b Das typographische Labyrinth
III.2.c Positive und negative Umrisse
III.2.d Das Navidson-Haus und das Blätterhaus

III.3 Falt(ung)en

Schlusswort

Anhang 1: Fußnotenaufkommen in den untersuchten Fantasy-Romanen

Anhang 2: Überblick der Ankerzeichen und Noten in Zsuzsanna Gahses Kellnerroman

Bibliographie

Danksagung

Die Strategie(n) der Fußnote im gegenwärtigen Roman

Buch (Kunststoff-Einband)

34,80 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Der Einsatz von Fußnoten in Romanen dient bestimmten Strategien des Erzählens, die auf Vervielfältigung, Überbordung, Widerspruch und Störung abzielen und mitunter ein labyrinthisches Verwirrspiel der Referenzen im Textraum betreiben. Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, inwiefern diese Anmerkungen nicht mehr als Paratexte im Genett’schen Sinne zu verstehen sind, sondern zu konstitutiven Elementen des Gesamttextes werden. Die Textanalysen befassen sich mit Werken der deutschen, britischen, nordamerikanischen, französischen, spanischen, ungarischen und norwegischen Gegenwartsliteratur.

Sabine Zubarik promovierte in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt, war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin in der Tanzwissenschaft und an der FAU Erlangen am Institut für Romanistik tätig. Ihr derzeitiges Forschungsprojekt im SPP 'Ästhetische Eigenzeiten' widmet sich gleichzeitigen Materialanordnungen in Erzähltexten und Filmen.

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

30.06.2014

Verlag

Aisthesis

Seitenzahl

287

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

30.06.2014

Verlag

Aisthesis

Seitenzahl

287

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/2,5 cm

Gewicht

414 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8498-1012-2

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    Einleitung

    I. Text-para-Text

    II. Fußnoten: Eigenschaften und Funktionen in literarischen Texten

    III. Fußnotenromane

    Teil A: Vom Umgang mit Wissen

    A.I Heraus-geben, heraus-nehmen: Urs Widmer, Liebesbrief für Mary

    I.1 Wie viel gibt ein Herausgeber?

    I.2 Die Liebe der Schriftsteller: Schreiben und Lesen = Geben und Nehmen

    I.3 Rivalen und/oder Doppelgänger

    I.4 Brief und Kommentar: Symbiose und parasitäres Verhältnis

    I.5 Nachtrag und Zusammenfassung: herausgeben und herausnehmen

    A.II Funny Footnotes: Literaturbetrieb in Science-Fiction und Fantasy

    II.1 Science-Fiction – Fiction of Science: Fiktion von und über Wissenschaft

    II.2 Fantasieuniversen und ihre Wissenschaften

    II.3 Nachschlagewerke: Enzyklopädisierung von fantastischen Welten

    II.4 Erklärungsexzesse, Grenzübergänge und Verkehrungen

    II.5 „Was bisher geschah.“ – Serielle Nachhilfe und Anknüpfung an das Gesamtwerk

    II.6 Literatur über Literaturbetriebe

    II.7 Die interliterarische „Stimme“: Das footnoterphone

    II.8 Fazit

    Teil B: Modi der Enthierarchisierung

    B.I Der Rahmen: José Carlos Somoza, La caverna de las ideas

    I.1 Ergon und Parergon

    I.1.a Außen und Innen

    I.1.b Überbordung

    I.1.c Hineingezogen werden

    I.1.d Verdrehung und Mise en abyme

    I.1.e Mangel und Mehrwert

    I.1.f Setzung und Auflösung

    I.2 Modelle der Lesbarkeit

    B.II Entropische Schreibweise: Alain Robbe-Grillet, La Reprise

    II.1 Das Prinzip der Entropie

    II.2 Dispersion von Identität(en)

    II.3 Das Zwillingssyndrom

    II.4 Multiplizierung und Spiegelung

    II.5 Gleichwahrscheinlichkeit in Raum und Zeit
    II.5.a Raum
    II.5.b Zeit

    II.6 Umschreibung

    II.7 Katabolische Tendenzen

    II.8 Anabolische Tendenzen

    II.9 Die neue Ordnung

    B.III Textstruktur zwischen Linie und Raum: Zsuzsanna Gahse, Kellnerroman

    III.1 Text als Raum

    III.2 Metaphoriken von Linie und Raum

    III.3 Zsuzsanna Gahse, Kellnerroman

    III.3.a Fußnoten, die keine sind
    III.3.b Der Parcours durch das Jetzt
    III.3.c Der aufgeklappte Text, das Zählen und das Verschieben

    Teil C: (Un)möglichkeiten – grenzenlose Texte

    C.I Text als Rhizom: Albert Goldbarth, Pieces of Payne

    I.1 Rhizomatik

    I.2 Bifurkationen

    I.3 Konnexionen

    I.4 Fragmente

    C.II Noten ohne Text: Gérard Wajcman, L’Interdit und Dag Solstad, Armand V.

    II.1 Der absente Text

    II.2 Universalnoten als Vorläufer: Gottlieb Wilhelm Rabener, „Hinkmars von Repkow Noten ohne Text“

    II.3 Gérard Wajcman, L’Interdit

    II.4 Dag Solstad, Armand V. – Fussnoten* *zu einem unausgegrabenen Roman

    II.4.a Eigentlicher / uneigentlicher Text
    II.4.b Privilegien der Fußnoten
    II.4.c Die Freilegung

    II.5 Das Zentrum als Funktion

    C.III Typographischer Exzess. Faltungen, Verschiebungen, Vervielfachungen: Mark Z. Danielewski, House of Leaves

    III.1 Herausgeberschaften: Die Edition der Edition der Edition usw.

    III.2 Typographie: Der Roman als Technopägnion

    III.2.a Kapitel IX: Ein exemplarischer Leseweg
    III.2.b Das typographische Labyrinth
    III.2.c Positive und negative Umrisse
    III.2.d Das Navidson-Haus und das Blätterhaus

    III.3 Falt(ung)en

    Schlusswort

    Anhang 1: Fußnotenaufkommen in den untersuchten Fantasy-Romanen

    Anhang 2: Überblick der Ankerzeichen und Noten in Zsuzsanna Gahses Kellnerroman

    Bibliographie

    Danksagung