Die kollegiale Freundschaft am Arbeitsplatz und ihre Auswirkung auf das affektive Commitment zu Organisationen.
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.07.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
92 (Printausgabe)
Dateigröße
2921 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656690665
Dass Mitarbeiter/innen diese Zugehörigkeitsgefühle zum Unternehmen entwickeln und emotional und kognitiv an Unternehmen gebunden werden ist eine erfolgsentscheidende unternehmerische Herausforderung. Der Wandel zur Wissensgesellschaft lässt die Bedeutung materieller Vermögenswerte kontinuierlich abnehmen. Das Humankapital wird zur wichtigsten Quelle des Wettbewerbsvorteils. Nach dem Motto "business is people" ist es essentiell, den größten Wert eines Unternehmens, die Mitarbeiter/innen, emotional zu commiten. Commitment ist auch einer der stärksten Prädiktoren für das Fluktuationsverhalten und beeinflusst die Produktivität signifikant (Steele & Ovalle, 1984, 686). Illoyalität beschneidet die Unternehmungsleistung um bis zu 50 Prozent. Erfolgreiche Unternehmen konzentrieren sich auf die Treue der Mitarbeiter/innen (Reichheld, 1997, 11).
Um Arbeitnehmer/innen langfristig an ein Unternehmen zu binden, bedarf es der Befriedigung unterschiedlichster Bedürfnisse (Steers, 1977; Steers & Braunstein, 1976). Ein starkes Bedürfnis des Menschen stellt der Aufbau von Freundschaften dar. Menschen sind soziale Wesen, welche Dinge mit sozialem Wert, wie Freundschaften mit anderen, suchen (Lincoln & Miller, 1979, 182). Als zentraler Bestandteil des Lebens durchdringt Freundschaft alle sozialen Sphären, so auch jene des Arbeitsplatzes. Dieser stellt eine sehr gebräuchliche Quelle für das Bilden von Freundschaften dar (Grey & Sturdy, 2007, 163). Beziehungen sind nicht nur ein zutiefst menschliches Bedürfnis, sondern können auch als organisationales Prinzip, als Basis von Unternehmen betrachtet werden, welche deren Existenz, Wachstum und "Performance" wesentlich bestimmt (Grey & Sturdy, 2007, 164f). Freundschaften haben eine vielfältige und machtvolle Auswirkung auf die organisationale Effektivität (Krackhardt & Stern, 1988; Rawlins, 1992).
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