Haben Städte einen Habitus? Ein Diskussionsbeitrag zum möglichen Paradigmenwechsel in der Stadtsoziologie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.07.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
93 (Printausgabe)
Dateigröße
745 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656696421
Hier setzt das Postulat einer "Eigenlogik der Stadt" an. Dass Städte unterschiedlich sind und Hamburg ganz andere Assoziationen hervorruft als München, wird niemand bestreiten. Der Forschungsansatz "Eigenlogik der Stadt" geht allerdings davon aus, "dass das, was wir ¿die Gesellschaft` nennen, sich je nach Stadt in sehr unterschiedlichen Praktiken finden lässt" (Löw 2008a: 18). Berking/Löw fordern einen Paradigmenwechsel, wonach nicht in der Stadt geforscht, sondern die Stadt selber erforscht werden soll. Diesem Perspektivenwechsel geht ein verändertes Verständnis vom Gegenstand der Stadtsoziologie voraus. Die Autoren und zahl-reiche andere Stadtforscher, die sich diesem Blickwechsel anschließen, sind der Meinung, dass "herkömmliche Bedeutungszuweisungen von der Stadt (...) viel-leicht überholt sind" (Berking/Löw 2008: 10), dagegen sprechen sie (Groß)Städten spezifische Strukturen und Eigenschaften zu, die zum Konzept der Eigenlogik von Städten führen. Diese Strukturen und Eigenschaften erzeugen unabhängig von den jeweiligen Akteuren ortsspezifische Handlungsmuster (vgl. Löw 2008). Schließlich sei es die Kombination dieser Eigenschaften, welche den Habitus einer Stadt bilde. [...]
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