Der Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf die Lesekompetenz von Schülern Spezielle Multivariate Analyseverfahren
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.07.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
981 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656705925
Schulische Leistungen der Kinder lassen sich in Form von Zeugnissen und Bildungsabschlüssen leicht und standardisiert - zumindest im nationalen Bereich - messen. Die OECD verfolgt mit ihrem PISA-Programm einen anderen Zugang: die tagtäglichen Herausforderungen einer Wissensgesellschaft (vgl. OECD 2012 : 22). Somit stehen weder Zeugnisse noch Schulnoten im Fokus, sondern persönliche Fähigkeiten der SchülerInnen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung bei dieser die vorliegende Seminararbeit entstand, wurde der internationale Teil der PISA-Studie 2009 für Österreich zur Verfügung gestellt und bildet somit die Datenbasis für diese Analyse.
Die Lesekompetenz erscheint im Hinblick auf zu Grunde liegende sozioökonomische Faktoren als besonders gut geeigneter Indikator für weitere Untersuchungen, da nach dem nationalen Bildungsbericht 2012 Kinder aus bildungsfernen Familien und Kinder nichtdeutscher Alltagssprache einem hohen Risiko ausgesetzt sind, nur schwache Leseleistungen zu erbringen, was im Speziellen für Österreich gilt, da die österreichischen SchülerInnen in internationalen Vergleichsstudien insgesamt nicht zufriedenstellend abschneiden (vgl. Bruneforth et. al. 2013 : 15). Hier stellt sich die Frage, welche weiteren sozioökonomischen Faktoren ausgemacht werden können, um Leistungsdefizite der SchülerInnen zu identifizieren.
Zur Beschreibung von Bildungs- bzw. Leistungsungleichheiten stehen zwar ausreichend Daten zur Verfügung, es besteht jedoch weiterer Forschungsbedarf mit dem Ziel der besseren Datenauswertung im allgemeinen und in Bezug auf Schulen und Schultypen im besonderen (vgl. ebda : 25). Diese Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten und einerseits strukturprüfend, theoretisch benannte sozioökonomische Faktoren auf ihren Aussage- und Prognosewert untersuchen, andererseits auf Basis der PISA 2009-SchülerInnenbefragung weitere sozioökonomische Einflüsse strukturentdeckend ausfindig machen und adäquat analysieren.
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