Produktbild: Das Geheimnis des Strandvogts

Das Geheimnis des Strandvogts Historischer Amrum Krimi

8

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.08.2014

Verlag

Prolibris

Seitenzahl

249 (Printausgabe)

Dateigröße

1819 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783954751068

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

04.08.2014

Verlag

Prolibris

Seitenzahl

249 (Printausgabe)

Dateigröße

1819 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783954751068

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  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    11.08.2014

    eBook (ePUB)

    Spannung, Infos, Leben, alles drin

    Total lesenswert, prima Reise in die Vergangenheit, sinnlich und spannend. Der Autor scheint Amrum ganz gut zu kennen. Jetzt hat er sich in die Geschichte der Insel vergraben. Und das hat gut funktioniert. Die Handlung ist spannend und verständlich, mit den Figuren wurde ich schnell warm. Die Probleme der Leute, was sie umtreibt, alles sehr nachvollziehbar. Die Atmosphäre auf der Insel ist etwas kühl und karg, aber so würde ich mit die Insel 1845 auch denken. Hartes Leben, hartes Brot. Das Ermittlergespann aus einem reisenden Autor, einem herumstreunenden Waisenjungen und der Schwester eines robbenschlagenden Seefahrers ist gut zusammengestellt. Ein prima Gespann. Die drei sind dem Mörder des Postläufers auf der Spur, der den mann im Watt gleichg mehrfach umbrachte. Oder waren es mehrere Mörder?? Und etwas Knistern tut es auch, zwischen der Amrumerin und dem Reisenden.

  • Bewertung

    aus Köln

    4/5

    13.08.2014

    eBook (ePUB)

    ein Gewinn für alle Zeitreisenden

    Historisch ist immer interessant. Leider gibt es einen Wust an schönen Huren und Apothekerinnen mit wüstem Auf und Ab im Lebensweg. Nicht so hier, beim -Geheimnis des Strandvogts-. Die Atmosphäre des Biedermeier auf einer Frieseninsel wurde großartig eingefangen. Kleidung, Benehmen, die Gespräche ... alles kommt mir sehr glaubhaft vor. Es fällt sehr leicht, sich als Gast dort einzufühlen. Und der Mord??? Hält eine sehr kreative Lösung bereit. Ein fein eingefädelter Anfang, der am Ende noch einige Bedeutung erhält. Sehr zur Überraschung der Hauptfigur, eines reisenden Autors. Und diese Figur ist auch noch real. Es hat sie wohl gegeben, man kann diesen Johann Georg Kohl sogar googeln. Nur dieser Mord auf der Insel ist wohl ausgedacht. Dafür scheint sehr vieles real und gut recherchiert. Ein Gewinn, dieses Buch, nicht nur im Strandkorb.

  • tassieteufel

    5/5

    06.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Reiseschriftsteller Georg…

    Reiseschriftsteller Georg Kohl ist unterwegs um die Insel Amrum zu bereisen, per Leiterwagen geht es bei Ebbe durch das Watt von Föhr nach Amrum, als einer der Fahrgäste, eine Leiche entdeckt. Es ist der Postläufer Busso Dahl, der erschlagen, mit einer Harpune durchbohrt und mit Holzpfählen ins Watt gepflockt wurde. Der brutale Mord erschüttert die kleine Inselgemeinde und auch Georg Kohl läßt der Mord nicht mehr los und er beginnt nachzuforschen, da der eigentlich zuständige Strandvogt, nicht wirklich etwas tut. Dabei lernt er die hübsche Dina Martensen und den Waisenjungen Nickels kennen, die ihm bei seinen Ermittlungen helfen. Volker Streiter ist ein stimmiger und atmosphärischer dichter historischer Krimi gelungen, der viel Lokalkolorit verströmt und ganz nebenbei viel Wissenswertes über die Insel, ihre Bewohner und deren Lebensweise Mitte des 19. Jahrhunderts vermittelt. Indem er Reiseschriftsteller Georg Kohl die Ermittlungen führen läßt, ist dem Autor ein geschickter Schachzug gelungen, denn natürlich will Kohl so viel wie möglich über die Insel erfahren, da er ja einen Reisebericht darüber verfassen will und so fließen viel kleine Details über die Insel und ihre Bewohner wie nebenbei in die Geschichte ein und bilden so eine sehr stimmige Hintergrundkulisse und vermitteln ein gutes Bild der damaligen Zeit. In diesem Zusammenhang lernt Kohl auch viele der Inselbewohner kennen und merkt so recht schnell, dass es reichlich Motive und noch mehr Verdächtige gibt. Als er Dina Martensen kennen lernt, findet er zudem noch eine Verbündete, die ihn bei seinen Ermittlungen unterstützt und je mehr sie zusammen in Erfahrung bringen, um so gefährlicher wird es für Beide. Schnell wird aber auch klar, dass es zwischen Georg und Dina mehr gibt als nur die gemeinsamen Ermittlungen, zarte Bande werden geknüpft, immer unter den neugierigen Augen der Inselbewohner und in dem Bestreben, die Schicklichkeit zu wahren. Hier kommt auch ein gewisser Humor mit in die Geschichte, die die Mordermittlungen auflockert und den Leser immer mal wieder schmunzeln läßt. Ganz interessant fand ich, dass der Autor mit Pastor Lorenz Mechlenburg und Reiseschriftsteller Georg Kohl reale Figuren in seine Geschichte aufgenommen hat, die gelungen mit dem fiktiven Mordfall verknüpft werden. Seine Figuren, bis hin zu den Nebencharakteren hat der Autor mit Ecken und Kanten versehen und so individuelle Personen geschaffen, die sehr lebensnah und realistisch erscheinen. Da sind der brummigen Kapitän Lindhorst, der cholerischen Strandvogt, die undurchsichtige Kräuterfrau Meta, Außenseiter Nickels, der für fast alle der Sündenbock ist und Tycho Mechlenburg, der gegen den dominanten Vater aufbegehrt und der schmierige Händler Poppenbüttel um nur ein paar zu nennen. Geschickt schildert der Autor hier die Verflechtung der einzelnen Figuren untereinander und die Dynamik des dörflichen Lebens in so einer abgeschiedenen Gegend, wo die Menschen doch ziemlich isoliert leben. Der Krimifall ist recht undurchsichtig und je mehr Kohl und Dina zu Tage fördern um so mehr Verdächtige finden sie, daher bleibt die Mördersuche bis zum Schluß spannend und interessant, am Ende werden aber alle losen Fäden zusammen geführt und der Mord schlüssig aufgelöst. Lediglich die Frage, ob Dina und Georg Kohl noch zusammen finden, bleibt offen oder der Phantasie des Lesers überlassen. Im April diesen Jahres erscheint ja ein weiterer historischer Krimi des Autors, vielleicht wird diese Frage ja dort geklärt. FaziT: ein spannender historischer Krimi mit einem gelungenen historischen Hintergrund, der bestens unterhält und eine Mördersuche vor eher ungewöhnlicher Kulisse bietet.

  • Zsadista

    5/5

    18.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Rezension zu "Das Geheimnis des Strandvogts"

    Amrum 1845. Der Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl reist mit einem Leiterwagen und weiteren Fahrgästen von Föhr durch das Watt nach Amrum. Unterwegs stoßen sie auf eine Leiche. Es ist der Postläufer Busso Dahl von Amrum. Er wurde mit einer Harpune erschossen, mit einer Axt erschlagen und mit Holzpfählen an den Boden gepflockt. Mit der Leiche auf dem Gespann geht es weiter zu der Insel. Zwar wollte Kohl über die Insel einen Reiseführer schreiben, doch lässt ihn die Geschichte um den seltsamen Tod von Dahl nicht in Ruhe. Bei seinen Nachforschungen für sein Buch und über den Mord, freundet er sich mit Dina Martensen an. Auch sie findet dass der Tod des Postläufers seltsam ist. Gemeinsam versuchen sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch die Sache ist gefährlicher als gedacht. „Das Geheimnis des Strandvogts“ ist ein wunderbar atmosphärischer Insel-Krimi. Die Umgebung ist sehr gut beschrieben, man sieht die Insel richtig vor Augen ohne dass zu viele Worte darüber gemacht werden. Ich mag es, wenn nicht alles bis zum kleinsten Grashalm beschrieben wird und man selbst noch seine Phantasie spielen lassen kann. Die Protagonisten sind sympathisch und man fiebert mit ihnen mit, ob das Ganze doch noch ein gutes Ende bekommt. Die Story ist so gehalten, dass ich selbst ständig am überlegen war, wer der Täter war und warum er es getan hat. Trotzdem war ich über die Auflösung überrascht. Da wäre ich nicht drauf gekommen, allerdings war alles nachvollziehbar und somit absolut klasse. Für mich war das ein richtig guter historischer Krimi mit Spannung.

  • leseratte1310

    5/5

    17.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Geheimnisse

    Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl sucht auf Amrum Grundlagen für sein neues Buch. Schon bei der Anreise mit dem Pferdewagen durchs Watt entdeckt die Gesellschaft einen Toten. Es handelt sich um den Postläufer. Die Verletzung lassen an eine Hinrichtung denken. Strandvogt Hinrich Gulderling hat wenig Interesse an der Klärung dieses Todesfalles, versucht es gar als Unfall darzustellen. Keiner scheint dem toten Postläufer nachzutrauern, denn er war sehr unbeliebt. Kohls Neugier ist geweckt und er betreibt eigene Ermittlungen. Dabei unterstützt ihn Dina Martensen, die auf der Insel lebt. Sie decken einige Geheimnisse auf und bringen sich damit in Gefahr. Schon die Beschreibung der Fahrt durchs Watt gibt einem eine gute Vorstellung der gruselige Atmosphäre. 1845 gehört Amrum zum dänischen Königreich und unterliegt damit der dänischen Gesetzgebung, die vom Strandvogt durchgesetzt werden muss. Die Nichteinhaltung der Verbote (wie Austern oder Strandgut sammeln) werden daher streng geahndet. Das Leben auf der Insel wird anschaulich beschrieben. Die Menschen dort haben es nicht leicht. Das knappe Auskommen wurde gerne durch das Erbeuten von Strandgut aufgestockt. Der sympathische Kohl ist schon aufgrund seines Berufes ein neugieriger und wissbegieriger Mensch. Die junge Dina Martensen hat das Herz auf dem rechten Fleck und kümmert sich um Nickels, einen Waisenjungen, der ziemlich verwahrlost ist und den die Bewohner fälschlicherweise für dumm halten. Nickels zeigt dann, was in ihm steckt. Strandvogt Gulderling ist ein harter und nicht gerade sympathischer Mensch, der auch etwas zu vertuschen hat. Die Kräuterfrau, die über alles im Bilde ist, ist auch eine interessante Figur. Ich mag die Kombination aus Krimi und historischem Roman sehr gerne. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Das Leben der kleinen Gemeinschaft mit allen Stärken und Schwächen wird sehr schön geschildert. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich bis zum überraschenden Schluss. Ein toller und spannender historischer Krimi mit interessanten Figuren.

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