Mutterliebe. Nur ein Mythos?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
394 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656708933
Während der industriellen Entwicklung, als die Frau allmählich an der Produktion teilhaben wollte, wurde sie zurück "an den Herd" gedrängt und sollte sich der Kindererziehung widmen (vgl. ebd. S.12). Mutterliebe wurde als ein "Instinkt der Natur" oder ein Sozialverhalten dargestellt (vgl. Badinter 1991, o.S.), an dem sich die Frau zu orientieren und dem sie sich zu fügen hatte. Rousseau und Freud interpretierten die Hingabe und Opferbereitschaft der Frau sogar "als Wesensmerkmale" (ebd.).
Erst in den 1960er Jahren breitete sich eine feministische Bewegung von den USA aus, die sich mit der Konstruiertheit scheinbarer Wesensmerkmale auseinandersetzte. Die Frauenrechtsbewegung sprach sich für neue weibliche Verhaltensweisen, einen strukturellen gesellschaftlichen Wandel und die Gleichberechtigung der beiden Geschlechter aus. Besonders der Freudsche Mythos und seine phallogozentrischen Normvorstellungen der Psychoanalyse1 gerieten ins Visier, begannen ins Wanken zu geraten und an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Einflussfaktoren wie Sozialisation und Erziehung, die eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der Geschlechtsidentität spielen, bekamen einen höheren Stellenwert.
Elisabeth Badinter (1991) versucht in ihrem Werk "Die Mutterliebe. Geschichte eines Gefühls vom 17. Jahrhundert bis heute" die Mutterrolle als ein Konstrukt zu entlarven. In diesem Sinne beschäftigt sich die vorliegende Hausarbeit mit ihrer Argumentation gegen die Natürlichkeit der Mutterliebe. Es wird den Frage nachgegangen, wie Weiblichkeit konstruie
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