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Band 21

Mit uns zieht die alte Zeit Biographie und Lebenswelt junger DDR-Bürger im gesellschaftlichen Umbruch

59,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2012

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

426

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,4 cm

Gewicht

550 g

Auflage

1994

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-92522-0

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2012

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

426

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,4 cm

Gewicht

550 g

Auflage

1994

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-92522-0

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • I. Biographie und Lebenswelt im Spannungsfeld der Systeme.- 1. Lebensgeschichten junger DDR-Bürger im gesellschaftlichen Umbruch — ein Problemaufriß.- 2. Zwischen Verregelung und Freisetzung. Antinomien jugendlicher Lebenswelt und Biographie im Sozialismus.- Die Verregelung und ‘Politisierung’ der jugendlichen Normalbiographie.- Verlängertes Bildungsmoratorium oder prekäre Statuspassage?.- Jugendkultur und Medien — Antinomien jugendlicher Freizeit in der DDR.- Entpolitisierung des Politischen — Freisetzungsprozesse in der verregelten Lebenswelt.- 3. Mit uns ziehen die alten Zeiten. Die Mythologie der staatlichen DDR-Jugendkultur.- Die Mythologie der staatlichen Jugendkultur.- Das rote Halstuch.- Der Ursprungsmythos.- Das Vorbild des charismatischen Helden.- Alltag und Jugendkultur.- Symbolik des Stils.- Resümee.- 4. Im Wertehimmel vereint — im Alltag Etablierte und Außenseiter. Die Wende im Blick der deutsch-deutschen Jugendforschung.- Anders und doch gleich — deutsch-deutsche Vergleiche nach der Wende.- Schüler an der Schwelle zur deutschen Einheit.- Von Etablierten und Außenseitern.- Die Vereinigung im Bück der Jüngeren.- Zweckrationale Anpassungsstrategien — Ein Erfolgsrezept für gelingende Individualisierungsprozesse?.- Resümee.- II. Der methodische Zugang.- Der methodische Zugang.- — Biographische Zeitstrukturen.- Biographien: Generativer oder rekonstruktiver Zugriff?.- Auswahl der Befragten.- Erhebungstechnik und Auswertung.- Intervieworte, Interviewkontexte.- III. Biographische Brüche durch die Wende. Einzelfallanalysen typischer Prozeßverläufe junger DDR-Bürger.- 1. Die Wende als biographischer Einbruch.- “Die Partei geht nicht unter, das geht nicht.” — Zusammenbruch der beruflichen Karriere in Partei und FDJ.- “Ich glaub nich, daß ich noch mal so stark an was glauben kann.” Zusammenbruch des ideologischen Glaubenssystems.- “Und irgendwo bin ich jetzt am Ende.” — Destruktion biographischer Legitimität.- “Drüben gabs immer soviel Arbeitsbse. Du hättst nie mal gedacht, daß du mal dazugehören könntest.” — Die Wende als Verlust einer unproblematischen Alltags-Normalität.- Typ A: Die Wende als biographischer Einbruch.- 2. Die Wende als Freisetzungsprozeß biographischer Handlungsmöglichkeiten.- “1989 — oder Ein Moment Schönheit” — Die Wende als Höhepunkt einer sonst leidvollen Biographie.- “Du wurdest eben halt gelebt, weeßte. Und das hat mir nich gefallen.” — Die Wende als Freisetzung einer postadoleszenten Orientierung.- “Ich habe eine politische Verantwortung meinen Wählern gegenüber.” — Der Konsument und Kreistagsabgeordnete bei der Jungen Union.- Typ B: Die Wende als Freisetzungsprozeß biographischer Handlungsmöglichkeiten.- 3. Selbstbehauptungsmuster vor und nach der Wende.- “Als die Stasi bei uns vor der Tür stand, da bin ich erwachsen geworden, also mit 10 Jahren.” — Biographische Kontingenz zwischen Selbstbehauptung und Stasi-Überwachung — Die Oppositionelle.- “Wir hatten drei Sachen, die wir damals so machen wollten: Wir wollten nie heiraten, wir wollten nie ausreisen und mit 36 wollten wir uns umbringen.” — Der evangelische Punker.- Vom subkulturellen Protest zum politischen Ernstfall. Rechte Orientierungen vor und nach der Wende — Ein junger Rechter.- Typ C: Selbstbehauptungsmuster vor und nach der Wende.- 4. Die Wende als biographisches Randereignis.- “In unserer Clique gabs’n Typ, der hat immer zu allen Mädchen Ingrid gesagt und dann wurd ich als ‘PDS-Ingrid’ beschimpft.” — Die Wende zwischen Berufsfindung und Jugend-Clique.- “Ich hob im Sozialismus durchaus auch Parallelen gesehen zu dem, was mich an Kirche begeistert hat.” — Der katholische Theologiestudent und Kriegsdienstverweigerer.- Typ D: Die Wende als biographisches Randereignis.- IV. Abschied von der DDR.- Generationenzusammenhang und kollektive Prozeßstruktur einer Problemgemeinschaft im gesellschaftlichen Umbruch — Ergebnisse.- Die Struktur der Typologie.- Generationenzusammenhang und kollektive Prozeßstruktur einer Problemgemeinschaft.- Die biographischen Strukturen der Vor-Wendezeit.- Die Erschütterung der Alltagswelt.- Der Umbruch.- Ankunft im Schlaraffenland — Abschied von der DDR.- Bio-graphisierung eines gesellschaftlichen Transformationsprozesses — Die Individualisierungsfalle.- Literatur.