Die Bedeutung von Sprache für Martin Luther und die daraus resultierende Rhetorik im Brief an den Kurfürsten Friedrich Borna vom 5.3.1522
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-70654-0
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Der vorliegende Brief stammt aus einer Zeit, in der das Leben Martin Luthers sich wieder beruhigt hatte. Zuvor musste er sich wiederholt seinen Widersachern entgegenstellen. Im Jahr 1520 werden in Köln und Mainz öffentlich die Schriften von Martin Luther verbrannt. Im November 1520 verlangt Kaiser Karl V von seinem Onkel Friedrich III, Luther zum Wormser Reichstag zu entsenden, damit dieser sich dort öffentlich zu den Vorwürfen äußert. Luther erhält auf Drängen von Friedrich dem Weisen freies Geleit nach Worms und sagt aus. Am 3. Januar 1521 spricht Papst Leo X in der Bulle Decet Romanum pontificem den Bann gegen Luther aus. Am 17. April 1921 findet die Verhandlung statt, bei welcher Luther sein Handeln rechtfertigen und seine Schriften erläutern will, jedoch von seinen Anklägern kaum angehört wird. Im Anschluss an die Verhandlung verweigert Luther eine Widerrufung seiner Thesen und muss sich mit Hilfe von Friedrich III unter einem anderen Namen auf der Wartburg verstecken. In dieser Zeit entstehen zahlreiche Schriften und Predigten sowie innerhalb von nur elf Wochen die Übersetzung des Neuen Testaments. Nach zehn Monaten kehrt er im März 1522 wieder nach Wittenberg zurück, nimmt seine Vorlesungen und Lehren wieder auf und betritt abermals seine Kanzel, um zu predigen. Da sein Kurfürst zulässt, dass sich die Dinge entwickeln, führen ihn sein Bekanntheitsgrad und seine Predigten unter anderem nach Zwickau, Altenburg und Borna. In Borna steht er im regen Briefwechsel mit seinem Kurfürsten Friedrich III.
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