Culture Jamming als subversive kulturelle Praxis. Der "Nikeplatz" von 0100101110101101.org
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
62 (Printausgabe)
Dateigröße
3802 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656729433
In der vorliegenden Arbeit soll das beschriebene Projekt "Nikeplatz" von 0100101110101101.org eingehend analysiert werden. Den Bezugspunkt der Untersuchung bildet die künstlerische Praxis des Culture Jammings. Diese seit Ende der 1990er Jahre populäre Kunstform zeichnet sich durch eine unscharfe Definition und eine große Bandbreite an Praktiken aus: Culture Jamming wird auf der einen Seite als "Praxis, Werbung zu parodieren und Reklametafeln quasi zu kidnappen und ihre Botschaft drastisch zu verändern" definiert und auf der anderen Seite als "subversive kulturelle Praxis, eine Rebellion gegen die Inbesitznahme öffentlicher Räume und Zeichen durch Industrie und Kommerz" . Diese beiden Extreme einer sehr engen und sehr weiten Begriffsbestimmung stehen exemplarisch für die Unbestimmtheit des Terminus unter welchem auch das Projekt "Nikeplatz" lanciert.
Im Vordergrund steht die Frage nach den künstlerischen Strategien des Projekts "Nikeplatz": In welcher Art und Weise nehmen sich die Künstler des Themas an? Welche künstlerischen Mittel kommen bei dem Projekt zum Einsatz? Die andere wichtige Frage bezieht sich auf den theoretischen Kontext: Wo sind die Bezugspunkte zu Kalle Lasn und seinem Culture Jamming-Begriff? Kann man Habermas Öffentlichkeitsbegriff auf das Projekt anwenden? Wo findet ein Rückgriff auf Debord und Baudrillard statt?
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