Produktbild: Das Asmodeus-Prinzip

Das Asmodeus-Prinzip Satirischer Polit-Krimi

1

22,49 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2014

Verlag

Tredition

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/2,8 cm

Gewicht

446 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8495-9593-7

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2014

Verlag

Tredition

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/2,8 cm

Gewicht

446 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8495-9593-7

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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Beste Unterhaltung für Österreich-Kenner

Bewertung aus Wien am 28.10.2014

Bewertungsnummer: 859386

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein köstliches Buch, das man als Österreich-Kenner und als Satiren-Freund begeistert lesen kann. Es ist voll von köstlichen Seitenhieben auf die österreichische Polit-Szene. Die Einführung des Dämons Asmodeus, der für Gier, Zorn und Wollust zuständig ist, ist geschickt als Monolog über die Schlechtigkeit der Welt (besonders über die Heuchelei in der Politik) geschrieben, dort erfährt man für wahr Erstaunliches, nämlich dass ein österreichischer Bischof "unser" Papst geworden ist, dass die Geistlichkeit sich jetzt des ehelichen Verkehrs erfreuen darf und dass es um einen Geldschatz geht. Was nun folgt, ist eine nach Thriller-Manier aufgezogene, turbulente Handlung, voll von zwielichtigen Charakteren, unerwarteten Wendungen und dem Zorn einer vom Freund betrogenen Bibliothekarin, die aber bald Gelegenheit hat, schöne Söhne anderer Mütter kennenzulernen. Und genau bei dieser Dame nistet sich Asmodeus ein, um – nur für sie hörbar – das Geschehen frech zu kommentieren. Da geht es ziemlich rund. Möchtegern-Finanzgenies werden irrtümlich ermordet, ein als Mönch verkleideter Amerikaner (oder ist es ein als Amerikaner verkleideter Mönch?) jagt hinter einem verlorenen Vermögen her, eine Journalistin will Skandale aufdecken, und bei der Polizei rangeln ein altgedienter, bestechlicher Bezirksinspektor und ein bei der Staatspolizei tätiger „Fremdstämmiger“ um die Felle dieser aufzuklärenden Fälle. Die zahlreichen anderen Figuren sind damit beschäftigt, ihre (politischen) Gegner auszustechen oder gar ermorden zu lassen. Weiters zieht ein vom religiösen Wahn befallener und wegen Brutalität geschasster Lateinprofessor seine blutige Spur durchs Geschehen. Das alles geschieht unter dem Lächeln der Geistlichkeit, den Drohgebärden aus der Rechten Ecke und vor einer Öffentlichkeit, die sich mehr für Sexskandale als fürs politische Geschehen interessiert. Dass man ob der schnellen Szenenwechsel zwischendurch manchmal den Faden verliert, ist eigentlich Nebensache. Hauptsache, man unterhält sich. Ebenso abwechslungsreich wie die Figuren sind auch die Schauplätze: Vom stillen Kloster bis zu überfüllten Kaffeehäusern, vom gräflichen Protzschloss bis zur nächtlichen Wienfluss-Promenade samt Leiche, vom Penthaus mit Aus- und Einsicht bis zu den wild verzweigten unterirdischen Gängen und Grüften in der Wiener Innenstadt. Während auf dem Stephansplatz von einer Pawlatschen herab heimattreue Ansprachen gebrüllt werden, wird vom Kirchturm aus geschossen. Kurz: da wird betrogen, gejagt, gesprengt und gemordet, was das Zeug hält. Und das lässt nicht nur Asmodis Herz, sondern auch das des Lesers jubeln. Wem dann noch die Typen und Situationen aus der Realität bekannt vorkommen, der wird sich doppelt amüsieren. Ein wirklich köstliches Buch!

Beste Unterhaltung für Österreich-Kenner

Bewertung aus Wien am 28.10.2014
Bewertungsnummer: 859386
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein köstliches Buch, das man als Österreich-Kenner und als Satiren-Freund begeistert lesen kann. Es ist voll von köstlichen Seitenhieben auf die österreichische Polit-Szene. Die Einführung des Dämons Asmodeus, der für Gier, Zorn und Wollust zuständig ist, ist geschickt als Monolog über die Schlechtigkeit der Welt (besonders über die Heuchelei in der Politik) geschrieben, dort erfährt man für wahr Erstaunliches, nämlich dass ein österreichischer Bischof "unser" Papst geworden ist, dass die Geistlichkeit sich jetzt des ehelichen Verkehrs erfreuen darf und dass es um einen Geldschatz geht. Was nun folgt, ist eine nach Thriller-Manier aufgezogene, turbulente Handlung, voll von zwielichtigen Charakteren, unerwarteten Wendungen und dem Zorn einer vom Freund betrogenen Bibliothekarin, die aber bald Gelegenheit hat, schöne Söhne anderer Mütter kennenzulernen. Und genau bei dieser Dame nistet sich Asmodeus ein, um – nur für sie hörbar – das Geschehen frech zu kommentieren. Da geht es ziemlich rund. Möchtegern-Finanzgenies werden irrtümlich ermordet, ein als Mönch verkleideter Amerikaner (oder ist es ein als Amerikaner verkleideter Mönch?) jagt hinter einem verlorenen Vermögen her, eine Journalistin will Skandale aufdecken, und bei der Polizei rangeln ein altgedienter, bestechlicher Bezirksinspektor und ein bei der Staatspolizei tätiger „Fremdstämmiger“ um die Felle dieser aufzuklärenden Fälle. Die zahlreichen anderen Figuren sind damit beschäftigt, ihre (politischen) Gegner auszustechen oder gar ermorden zu lassen. Weiters zieht ein vom religiösen Wahn befallener und wegen Brutalität geschasster Lateinprofessor seine blutige Spur durchs Geschehen. Das alles geschieht unter dem Lächeln der Geistlichkeit, den Drohgebärden aus der Rechten Ecke und vor einer Öffentlichkeit, die sich mehr für Sexskandale als fürs politische Geschehen interessiert. Dass man ob der schnellen Szenenwechsel zwischendurch manchmal den Faden verliert, ist eigentlich Nebensache. Hauptsache, man unterhält sich. Ebenso abwechslungsreich wie die Figuren sind auch die Schauplätze: Vom stillen Kloster bis zu überfüllten Kaffeehäusern, vom gräflichen Protzschloss bis zur nächtlichen Wienfluss-Promenade samt Leiche, vom Penthaus mit Aus- und Einsicht bis zu den wild verzweigten unterirdischen Gängen und Grüften in der Wiener Innenstadt. Während auf dem Stephansplatz von einer Pawlatschen herab heimattreue Ansprachen gebrüllt werden, wird vom Kirchturm aus geschossen. Kurz: da wird betrogen, gejagt, gesprengt und gemordet, was das Zeug hält. Und das lässt nicht nur Asmodis Herz, sondern auch das des Lesers jubeln. Wem dann noch die Typen und Situationen aus der Realität bekannt vorkommen, der wird sich doppelt amüsieren. Ein wirklich köstliches Buch!

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Das Asmodeus-Prinzip

von Helga Kolsky

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