Behinderungen für Menschen mit Inklusionsproblemen Ein erkenntnistheoretischer Erklärungsversuch
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
169 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-73187-0
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stellt ein Denkmuster dar, das unterschiedlich gefüllt sein kann. Dehumanisierung bis hin zur Elimination sind die Formen einer distanzierenden Verweigerung von Identifikation.
Die Intersektorale Vorurteilsforschung stellt, als ein aktuelles Beispiel der Queer- u. Gendertheorie, dar, dass diskriminierende Zuschreibungen mehrdimensional sind und auch innerhalb von Gruppenhierarchien latent oder offen gelebt werden. Daneben werden Tokeneffekte sichtbar. Diese sozialen Konkretionen des vorurteilsbehafteten Denkens lassen kaum Revisionsmöglichkeiten zu. Bipolare Zuschreibungen bestätigen und reproduzieren die tradierten Vorurteile.
Vorurteile sind immer auch mit Ressourcenverteilung, z.B. am Arbeitsmarkt, verkoppelt und so ist auch die fakultative Medizin nicht frei von Angst und Machtgefügen. Nicht-öffentliche Finanzierung und Rationalisierung führen zur sozialen Normierung. Daneben sind benevolente Vorurteile in der Pflege von Menschen mit einer Behinderung traditionell vorhanden, sie adeln die Helfenden, darin liegt ihre primäre gesellschaftliche Funktion.
Mit Canguilhems Dissertation, Versuch über einige Probleme, das Normale und das Pathologische betreffend von 1943, wird ein Perspektivwechsel möglich, der dem Selbstverständnis von Menschen mit einer Behinderung als gleichwertige Menschen entspricht. Während die Medizin-Philosophie den ideengeschichtlich verankerten Gesundheitsbegriff aus seiner starr monistischen Bipolarität löst, hin zu einem komplementären Modell des Pathologischen, erlaubt auch die exemplarisch durchgeführte theologische Interpretation des Alten und Neuen Testaments diese Sicht: Die sozialen Hierarchisierungen zu überwinden.
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