Skandal als Ritual. Thomas Bernhards "Heldenplatz" im Kontext seiner Inszenierung
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.09.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-73717-9
Bernhards Werke sorgten aufgrund ihrer kontroversen Inhalte immer wieder für Irritation und Aufregung in der Öffentlichkeit. Wendelin Schmidt-Dengler bezeichnete ihn als "Übertreibungskünstler". Thomas Bernhard übertrieb, "um kenntlich zu machen, und im Gegenzug wurden die, die sich zu seinem Werk äußerten, kenntlich. Bernards Werk scheint - und dies ist eine Qualität, die sehr wohl darin angelegt ist - zur Reaktion zu verpflichten."
Bezugnehmend auf den Kurs "Ritual und Literatur" möchte ich in der Arbeit untersuchen, inwiefern Thomas Bernhard den literarischen Skandal als literaturbezogene rituelle Handlung für sich nutzt und welchem Muster diese Skandale folgen. Durch eine Darstellung der Begriffe Skandal und Ritual sowie einer theoretischen Strukturierung soll dargestellt werden, warum der literarische Skandal als Ritual gesehen werden kann. Dabei wird in Bezugnahme auf den Studienbrief und den Theorien Niklas Luhmanns, sowie ausgewählten Aufsätzen über das Thema, die die theoretische Grundlage der Arbeit gelegt.
Aufbauend darauf erfolgt eine kurze Einführung in das Werk Thomas Bernhards, mit dem Fokus einer chronique scandaleuse. Diese soll hinführen auf den Hauptgegenstand der Arbeit, dem Heldenplatz-Skandal. Dieser wird chronologisch dargestellt, ausgehend von einer Beschreibung der Vorgeschichte, die im Zusammenhang mit dem Gedenkjahr 1988 steht, über eine kurze Einführung in den Inhalt des Stücks, hin zu dem "Welttheater", wie Bernhard es schilderte, jenes Theater, welches rund um das eigentliche Stück aufgeführt wurde, hin zu den Folgen, die dieser Skandal für die österreichische Gesellschaft hatte.
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