Französische Schallverben. Psychophonologische Aspekte der Onomatopöie
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
41 (Printausgabe)
Dateigröße
538 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656763437
Innerhalb des Wortgebiets der Onomatopoetika sollen onomatopoetische Verben, also schallbezeichnende, einer genaueren Untersuchung unterzogen werden, weil sie bezüglich der zu betrachtenden Grenzfallbeziehung zwischen Sprach- und Wahrnehmungssystem durch die hier maximale Parallelisierbarkeit von Phonem- und Schallkategorisierung der menschlichen Kognition besonders geeignet sind.
1. Zu diesem Zweck soll zunächst die Zeichentheorie von Charles Sanders Peirce als Grundstock für das Verhältnis des Onomatopoetikums zu allem weiteren Sprachmaterial herangezogen werden. Insbesondere der Gegensatz von ikonischer und symbolischer Zeichenübertragung dieser Zeichentheorie soll als Orientierungspunkt dienen für eine anschließende kritische Auseinandersetzung mit Saussures Arbitraritätshypothese des sprachlichen Zeichens, die das Onomatopoetikum ernsthaft in Frage stellt.
2. Im Hinblick auf die naturwissenschaftliche Gegebenheiten einbeziehende Vergleichsstudie deutscher und französischer Schallverben soll die kognitionslinguistische Perspektive auf sprachliche Formgebung mentaler Inhalte der streng formalistischen strukturalistischen Sicht auf die Wortgenese gegenübergestellt werden. Die neurowissenschaftlichen Einflüsse dieser jungen Disziplin, die zerebrale Verarbeitungsmechanismen perzeptueller und konzeptueller Elemente gegeneinanderstellt und darin ihre Forschungshypothese der phonematischen Rasterbildung einbettet, soll auf die Untersuchung französischer Schallverben hinführen, die sowohl naturwissenschaftliche, als auch sprachtheoretische Seiten in sich aufnehmen soll, sowie konkrete phonoartikulatorische Unterschiede zwischen Deutsch und Französisch.
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