Häftlinge als Schauspieler: Das Theater in den sowjetischen Arbeitslagern der 1920er und 1930er Jahre Magisterarbeit
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
144
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,1 cm
Gewicht
219 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-75575-3
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 1, Universität Wien (Institut für Slawistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Besserungsarbeitslager sind eines der wesentlichen Merkmale der kommunistischen, insbesondere der stalinistischen Herrschaft. Diese Lager und der damit zusammenhängende Repressionsapparat sind unter dem Synonym GULAG in die Weltgeschichte eingegangen. Sie dienten seit der Oktoberrevolution bis Ende der achtziger Jahre der Unterdrückung politischer Gegner und Isolierung von Arbeitern, Bauern und Kriminellen. Einer der unbekanntesten, aber verbreitetsten Bereiche der Besserungsarbeitslager war das Theater. Es wurde zum Zweck der Umerziehung von der Lagerverwaltung für die Häftlinge organisiert. Das offizielle Vorhaben dieser Umerziehung war, die Lagerinsassen mit politischer und kultureller Erziehung für die Rückkehr in die kommunistische Gesellschaft vorzubereiten. Das erste Ziel dieser Arbeit ist, das Wesen des Theaters im GULAG in den zwanziger und dreißiger Jahren zu erörtern. Das beinhaltet einerseits die Auseinandersetzung mit dem Ablauf der Aufführungen, den beteiligten Personen und den Zuschauern. Andererseits soll herausfinden werden, in welchen Lagern es Theateraufführungen mit Häftlingen gab. Von den Solovecki-Inseln ist die aktive Beteiligung der Häftlinge bekannt, doch darüber hinaus nur wenig. Das zweite Ziel ist die Beantwortung der Frage: welches Ziel haben diese Aufführungen in Wirklichkeit gehabt? Es soll erforscht werden, inwieweit Kunst im Theater als solche relevant war, und welchen Stellenwert ideologische Umerziehung in den dargebotenen Theaterstücken einnahm. Verfolgte die Lagerverwaltung bei den Aufführungen eigene Interessen? Als Primärquellen wurden in dieser Arbeit hauptsächlich lagerinterne Zeitungen und Zeitschriften sowie Erinnerungsliteratur der Häftlinge verwendet. Die Sekundärquellen beschäftigen sich größtenteils mit den Besserungsarbeitslagern im Allgemeinen, weil es wenige spezifische Arbeiten über Häftlinge als Schauspieler gibt.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice