Prävention als Schlüssel zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit in der Bevölkerung unter Betrachtung des Präventionsgesetzes (17/13080)
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
27,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
56
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,5 cm
Gewicht
96 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-76432-8
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,7, Technische Universität Berlin, Veranstaltung: Management im Gesundheitswesen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Gesundheitswesen in Deutschland steht vor einer großen Herausforderung: Durch den demographischen Wandel nimmt die Multimorbidität stark zu. Je älter die Menschen werden, um so eher leiden sie an chronischen Krankheiten, die schwer und kostenintensiv zu behandeln sind. Die wachsende Schere zwischen Arm und Reich verlagert die Konzentration der Morbidität zudem auf die sozial schwächeren Bevölkerungsgruppen, deren Lebensqualität dadurch stark verschlechtert wird. Ein Ausbau der Prävention und Gesundheitsförderung ist somit unverzichtbar, um in Zukunft die Funktionalität und Chancengleichheit im deutschen Gesundheitssystem zu gewährleisten. (Klinkhammer & Krüger-Brand, 2013) Einen weiteren Trend stellt das gesundheitlich riskante Verhalten in sozialen Brennpunkten dar, was zu der Fragestellung führt, wie Bevölkerungsgruppen mit Präventionsleistungen erreicht werden können (Flick & Röhnsch, 2008, S. 17). Besitzt die Prävention überhaupt das Potenzial, das man ihr zuspricht und können durch eine geschickte Präventionsstrategie gute, gerechte und vor allem gleiche Gesundheitschancen in allen Bevölkerungsschichten hergestellt werden? Oder muss die Politik weiter greifen, als das Problem rein gesundheitspolitisch zu lösen, wie zum Beispiel durch eine bessere Bildung? Trotz der bereits erkannten Relevanz dieser Politikfelder stagnieren die Ausgaben der Krankenkassen für Präventions- und Gesundheitsförderung seit mehreren Jahren bei circa 4 Prozent der Gesamtausgaben für Gesundheit (Statistisches Bundesamt, 2012) Zur Förderung der Präventionsmaßnahmen hat im Juni 2013 der deutsche Bundestag ein Präventionsgesetz auf den Weg gebracht, das Prävention und Gesundheitsförderung als entscheidenden Bestandteil des Gesundheitswesens etablieren sollte und eine fokussierte Ausrichtung auf sozial benachteiligte Gruppen hat. Aus verschiedenen Gründen wurde das Gesetz jedoch im Bundesrat abgelehnt. In dieser Arbeit wird ein Überblick über den allgemeinen Gesundheitszustand in Deutschland gegeben und aufgezeigt welche chronischen Krankheiten die Bevölkerung belasten. Weiter wird der Zusammenhang zwischen den sozial schwachen Schichten und dem Gesundheitszustand einhergehend analysiert und der aktuelle Status der Prävention in Deutschland beschrieben. [...]
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