Interne und externe Weiterbildung: Ist die Bildung im betriebswirtschaftlichen Umfeld auch heute noch von Bedeutung?

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Ist die Bildung im betriebswirtschaftlichen Umfeld auch heute noch von Bedeutung?

Buch (Taschenbuch)

49,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2014

Verlag

Igel Verlag RWS

Seitenzahl

162

Maße (L/B/H)

27/19/1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2014

Verlag

Igel Verlag RWS

Seitenzahl

162

Maße (L/B/H)

27/19/1 cm

Gewicht

417 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95485-205-5

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Textprobe:
Kapitel 3., Formen der betrieblichen Weiterbildung:
3.1, Abgrenzung zwischen internen und externen Weiterbildung:
Betriebliche Weiterbildung unterteilt sich als Erstes nach Anbietern in interne und externe Maßnahmen. Neben dem Unternehmen als interner Anbieter kommen öffentliche und private Träger der Erwachsenenbildung als externe Anbieter in der Praxis vor. Welcher Anbieter für das benötigte Wissen zur Rate gezogen wird, entscheidet das Unternehmen.
Dietrich charakterisiert wiederum vier Anbieter der betrieblichen Weiterbildung:
- Innerbetriebliche Weiterbildung:
Unter innerbetrieblicher Weiterbildung versteht Dietrich Bildungsmaßnahmen, die innerhalb eines Unternehmens stattfinden.
- Zwischenbetriebliche Weiterbildung:
Unternehmen können sich zu Weiterbildungsverbünden zusammen tun.
- Überbetriebliche Weiterbildung:
Die Weiterbildung wird von Verbandsorganisationen o. ä. getragen.
- Außerbetriebliche Weiterbildung:
Die Weiterbildungsmaßnahmen finden außerhalb des Unternehmens, also extern, statt.
Interne Weiterbildungsmaßnahmen finden stets im Unternehmen selbst statt. Die Verantwortung für die Zielsetzung, Planung sowie Durchführung interner Weiterbildungsmaßnahmen liegt bei dem Unternehmen. Das Unternehmen stellt auch Räumlichkeiten zur Verfügung. Der Lehrraum kann in diesem Falle sowohl innerhalb des Betriebes oder aber auch außerhalb, wie z. B. im Hoteltagungsraum liegen. Die Veranstaltungen führen interne Trainer oder aber externe Veranstalter durch. Bei KMU nehmen meistens die Führungskräfte die Rolle des Trainers an. Die Lerninhalte sowie Voraussetzungen der Weiterbildungsmaßnahme setzt auch das Unternehmen fest.
Müller und Wenzel unterscheiden bei der internen Weiterbildung des Weiteren zwischen betriebsnotwendiger, betriebsinternen, strukturellen und punktuellen Weiterbildung.
Unter den externen oder außerbetrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen verstehen sich Veranstaltungen, die von den Veranstaltern auf dem freien Markt erfolgen. Sowohl auf die Zielsetzung als auch auf die Gestaltung der Maßnahmen haben in diesem Fall weder die Teilnehmer noch das Unternehmen selbst einen direkten Einfluss. Über alle Fragen bezüglich der Planung, Koordination und Durchführung der Veranstaltungen entscheiden die externen Bildungsträger.
Außerbetriebliche Maßnahmen bieten unterschiedliche Träger an:
- öffentliche Einrichtungen von Bund und Ländern (z. B. Bundesagentur für Arbeit oder anderen zuständigen Stellen nach BBiG wie Hochschulen oder Unis).
- öffentliche Einrichtungen der Kommunen (z. B. VHS).
- öffentlich-rechtliche Einrichtungen (z. B. IHK).
- nicht-öffentliche Träger (z. B. katholische und evangelische Kirchen oder Gewerkschaften).
- kommerzielle Einrichtungen (z. B. Fernlehrinstitute wie ils ).
- private Bildungseinrichtungen.
Große Unternehmen wenden vorrangig interne Weiterbildungen an. KUM dagegen verlagern ihre Weiterbildungsmaßnahmen meistens auf die externen Institutionen. Es besteht jedoch die Möglichkeit beide Formen zu kombinieren und sowohl interne als auch externe Maßnahmen anzubieten. Viele Großunternehmen greifen heutzutage auf diese Möglichkeit zurück, um eine möglichst große Palette an Schulungsmaßnahmen den Mitarbeitern zur Verfügung stellen zu können. .
3.2, Organisationsformen:
3.2.1, Fortbildung:
Fortbildung ist eine der gängigsten Formen der betrieblichen Weiterbildung. Innerhalb der Fortbildung wird zwischen der (1) Anpassungsfortbildung und der (2) Aufstiegsfortbildung unterschieden.
Zu (1): Anpassungsfortbildung:
Bei der Anpassungsfortbildung wollen die Teilnehmer ihr bereits vorhandenes Wissen an die veränderten, technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Marktgegebenheiten oder die veränderte Anforderungen des Arbeitsplatzes anpassen. Durch diese Art der Fortbildung erhalten vor allem benachteiligte Gruppen, wie Arbeitslose, ältere Arbeitnehmer oder Mütter nach dem Mutterschaftsurlaub, eine reale Chance zum beruflichen Widereinstieg.
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