Vom Wahnsinn und Unheimlichen in E.T.A. Hoffmanns "Sandmann"
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.08.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
283 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656257431
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den "Wahnsinn" und "das Unheimliche" in E.T.A. Hoffmanns Erzählung zu untersuchen. Meine zentrale Frage analysiere ich im Hauptteil, indem ich der Leitfrage: "wie schafft es Hoffmann "das Unheimliche" und "den Wahnsinn" dem Leser zu zeigen?" nachgehe. Nach einer kurzen Beschreibung der beiden Begriffe "das Unheimliche" und "der Wahnsinn" (mit kurzer Einführung der Theorie von Siegmund Freud, der das Unheimliche bei Hoffmann beschreibt), werde ich eine allgemeine Analyse der Figuren, der Handlung sowie der Sprache des Werkes vornehmen. Mit einem Überblick werde ich auch die Erzähltheorien Gerard Genettes im "Sandmann" untersuchen. Liest man den Sandmann, der komplex ist "wie wenige Erzählungen der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts"1, so sieht man sich mit verschiedenen Motiven konfrontiert, wie etwa dem des Automaten oder dem des Feuers. Am auffälligsten verwendet Hoffmann jedoch Motive aus dem optischen Sinnbereich - etwa Augen oder Brillen - und zwar so häufig, dass die gesamte Erzählung "optisch codiert" 2 erscheint. Das Leitmotiv der Augen scheint jedoch den Wahnvorstellungen des Protagonisten vorauszugehen. Die einzelnen Motive, die zum "Unheimlichen" und zum "Wahnsinn" dienen, werde ich erläutern.
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