Die Intention des Seneca in der Apocolocyntosis
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.06.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
236 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638511834
Nachdem Nero nach Claudius' Tod im Jahr 54 n. Chr. den Kaiserthron bestiegen hatte, gehörte Seneca zu seinen engsten Beratern. 65 n. Chr. wurde Seneca der Beteiligung an der von Gaius Calpurnius Piso (gestorben 65) angeführten Verschwörung gegen Nero bezichtigt und noch im selben Jahr zum Selbstmord gezwungen.
Seneca musste, da er der Erzieher Neros war, die uns leider nicht überlieferte laudatio funebris für den verstorbenen Kaiser Claudius verfassen. Einige Zeit darauf erschien das anonyme Pamphlet Apocolocyntosis. Hier drängt sich natürlich die Frage nach eventuellen Zusammenhängen auf. Es bestehen zwar Überschneidungen zwischen dem Leben und der Herrschaft des Claudius und Seneca, eine direkte Verbindung der beiden Texte kann ich jedoch nicht erkennen. Seneca hat meiner Meinung nach die Apocolocyntosis nicht als bewussten Kontrapunkt zur Totenrede geschrieben, um seinem damals offensichtlich unterdrücktem Zorn und seiner Abneigung gegen Claudius und dessen Herrschaft Luft zu machen. Vielmehr gehe ich davon aus, dass die Satire politische Absichten, aber zweifelsohne auch eine persönliche Motivation Senecas enthält. Auf diese beiden Punkte möchte ich mich im Folgenden konzentrieren, neben einigen allgemeinen Betrachtungen des Textes.
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