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Mein Israel.

Juden und Palästinenser erzählen

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2015

Herausgeber

Ali Ghandtschi

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2 cm

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch als Kaleidoskop der israelisch-palästinensischen Gesellschaft offenbart die große Zerrissenheit und die unterschiedlichen Perspektiven auf dieses kleine, aber politisch extrem aufgeladene Land.«
sug, n-tv.de 05.04.2015

Portrait

Ali Ghandtschi wurde 1969 in Teheran, Iran, geboren. Seit 1995 arbeitet er als freier Fotograf. Ghandtschi fotografiert für nationale und internationale Musik- und Kulturmagazine, ist Festivalfotograf der Berlinale und der Berliner Festspiele. Er lebt und arbeitet in Berlin..
Ali Ghandtschi wurde 1969 in Teheran, Iran, geboren. Seit 1995 arbeitet er als freier Fotograf. Ghandtschi fotografiert für nationale und internationale Musik- und Kulturmagazine, ist Festivalfotograf der Berlinale und der Berliner Festspiele. Er lebt und arbeitet in Berlin..
Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, war eine der namhaftesten Übersetzerinnen des Hebräischen. Sie übersetzte Werke von Aharon Appelfeld, Lizzie Doron, Batya Gur und David Grossman. Ihre große, sprachlich wie literarisch weite Erfahrung war von größtem Wert auch für die Erschließung der israelischen Lebenswelt, wie Amos Oz sie überliefert. Für die Übersetzung von Oz’ Roman Judas erhielt sie 2015 den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt. Pressler starb am 16. Januar 2019 in Landshut.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2015

Herausgeber

Ali Ghandtschi

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Originalausgabe

Übersetzer

  • Eldad Stobezki
  • Mirjam Pressler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46578-3

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Sehr persönliche Eindrücke

Gertie G. aus Wien am 23.03.2018

Bewertet: eBook (ePUB)

Mein Israel/ Ali Ghandtschi/4 Sterne Der Berliner Fotograf Ali Ghandtschi reist nach Israel um Künstler und Schriftsteller zu porträtieren. Er geht ein wenig unbedarft aber neugierig an diese Aufgabe heran, ist er doch Deutscher, persischer Herkunft und Nicht-Jude: Vorteil und Handicap zugleich? Um sich auf sein Gegenüber besser einstellen zu können, stellt er Fragen und lässt ein Aufnahmegerät mitlaufen. Ganz interessant und fast unerwartet, interviewt er nicht nur Israelis, sondern auch Palästinenser. Er hört viele Geschichten von Verfolgung und Flucht. Insgesamt hat er die Erzählungen von 42 Personen in sein Buch über Israel, das zu Recht den Titel „Mein Israel“ trägt, aufgenommen. Das bezügliche Fürwort „mein“ drückt nicht nur die Beziehung der Interviewpartner, sondern auch Ghandtschis zu Israel aus. Viele Leser werden über die Vielfalt der unterschiedlichen Meinungen, der religiösen und politischen Gruppen erstaunt sein. Der Bogen spannt sich von ultra-orthodoxen Juden bis hin zu einem, der seinem Judentum abgeschworen hat und sich als Angehöriger des Staates Israel bezeichnet. Wir begegnen den letzten Juden, die noch den Holocaust in Deutschland erlebt haben sowie den Sabres, also jenen Bewohnern, die in Israel geboren sind und oft wenig Verständnis für die Einwanderer aufbrachten. Wir treffen Schriftsteller wie Amos Oz oder Judith Rothem, Musiker oder den einfachen Arbeiter aus einer der zahlreichen Siedlungen. Der Autor lässt auch Araber zu Wort kommen, die naturgemäß eine völlig andere Einstellung zu Israel haben. Vom pragmatischen bis zum wütenden Palästinenser, der die Juden gerne wieder aus „seiner“ Heimat vertrieben sehe, ist hier alles vertreten. Die 42 Kurzbiografien sind nicht immer nur aneinandergereiht. Manche sind unterbrochen und werden Seiten später fortgesetzt. So unterschiedlich wie die Menschen, so unterschiedlich ist die Qualität der Berichte. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Jeder Interviewpartner zeichnet ein ureigenes, „sein“ Israel. Bei so unterschiedlichen Zugängen und Meinungen ist es fraglich, ob es jemals ein gemeinsames also „Unser Israel“ geben kann. Ich finde das Buch sehr aufschlussreich, denn es zeigt das Dilemma, in dem Israel steckt. „Ich denke, wir sollten etwas sehr Mutiges riskieren. Ja, wir sollten es riskieren. Denn wenn wir nichts riskieren, werden wir nichts erreichen. Vielleicht sollten wir einen anderen Weg gehen.“ (Judith Rothem) Fazit: Ein sehr persönlicher Einblick in die Unterschiede des Staates Israel. Vielleicht kann dieses Buch einen Beitrag zur Verständigung aller Gruppen leisten. Leider muss ich einen Stern abziehen, da hier im ebook die Bilder fehlen. 4 Sterne

Sehr persönliche Eindrücke

Gertie G. aus Wien am 23.03.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Mein Israel/ Ali Ghandtschi/4 Sterne Der Berliner Fotograf Ali Ghandtschi reist nach Israel um Künstler und Schriftsteller zu porträtieren. Er geht ein wenig unbedarft aber neugierig an diese Aufgabe heran, ist er doch Deutscher, persischer Herkunft und Nicht-Jude: Vorteil und Handicap zugleich? Um sich auf sein Gegenüber besser einstellen zu können, stellt er Fragen und lässt ein Aufnahmegerät mitlaufen. Ganz interessant und fast unerwartet, interviewt er nicht nur Israelis, sondern auch Palästinenser. Er hört viele Geschichten von Verfolgung und Flucht. Insgesamt hat er die Erzählungen von 42 Personen in sein Buch über Israel, das zu Recht den Titel „Mein Israel“ trägt, aufgenommen. Das bezügliche Fürwort „mein“ drückt nicht nur die Beziehung der Interviewpartner, sondern auch Ghandtschis zu Israel aus. Viele Leser werden über die Vielfalt der unterschiedlichen Meinungen, der religiösen und politischen Gruppen erstaunt sein. Der Bogen spannt sich von ultra-orthodoxen Juden bis hin zu einem, der seinem Judentum abgeschworen hat und sich als Angehöriger des Staates Israel bezeichnet. Wir begegnen den letzten Juden, die noch den Holocaust in Deutschland erlebt haben sowie den Sabres, also jenen Bewohnern, die in Israel geboren sind und oft wenig Verständnis für die Einwanderer aufbrachten. Wir treffen Schriftsteller wie Amos Oz oder Judith Rothem, Musiker oder den einfachen Arbeiter aus einer der zahlreichen Siedlungen. Der Autor lässt auch Araber zu Wort kommen, die naturgemäß eine völlig andere Einstellung zu Israel haben. Vom pragmatischen bis zum wütenden Palästinenser, der die Juden gerne wieder aus „seiner“ Heimat vertrieben sehe, ist hier alles vertreten. Die 42 Kurzbiografien sind nicht immer nur aneinandergereiht. Manche sind unterbrochen und werden Seiten später fortgesetzt. So unterschiedlich wie die Menschen, so unterschiedlich ist die Qualität der Berichte. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Jeder Interviewpartner zeichnet ein ureigenes, „sein“ Israel. Bei so unterschiedlichen Zugängen und Meinungen ist es fraglich, ob es jemals ein gemeinsames also „Unser Israel“ geben kann. Ich finde das Buch sehr aufschlussreich, denn es zeigt das Dilemma, in dem Israel steckt. „Ich denke, wir sollten etwas sehr Mutiges riskieren. Ja, wir sollten es riskieren. Denn wenn wir nichts riskieren, werden wir nichts erreichen. Vielleicht sollten wir einen anderen Weg gehen.“ (Judith Rothem) Fazit: Ein sehr persönlicher Einblick in die Unterschiede des Staates Israel. Vielleicht kann dieses Buch einen Beitrag zur Verständigung aller Gruppen leisten. Leider muss ich einen Stern abziehen, da hier im ebook die Bilder fehlen. 4 Sterne

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