Produktbild: Levins Mühle. 34 Sätze über meinen Großvater
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Johannes Bobrowski

1. Levins Mühle. 34 Sätze über meinen Großvater

Levins Mühle. 34 Sätze über meinen Großvater Ungekürzte Lesung mit Traugott Buhre (1 mp3-CD)

Gesprochen von
2

15,89 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Traugott Buhre

Spieldauer

6 Stunden und 42 Minuten

Erscheinungsdatum

01.04.2015

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783862315659

Beschreibung

Rezension

»Sein lebendiges Wort versöhnt Tradition und Moderne.« Die Zeit
»Es gibt keinen Zweifel: Wer sich eine Bibliothek mit Weltliteratur in Form von Hörbüchern aufbauen möchte, kommt an dieser Edition nicht vorbei.« WDR 3
»Hier wird fündig, wer an Hörbuchproduktionen Freude hat, die nicht schnell hingeschludert sind, sondern mit einer Regie-Idee zum Text vom und für den Rundfunk produziert sind.« NDR KULTUR
»Mehr Zeit hätte man ja immer gern, aber für diese schönen Hörbücher [...] besonders.« WAZ
»Die Hörbuch-Edition ›Große Werke. Große Stimmen.‹ umfasst herausragende Lesungen deutschsprachiger Sprecherinnen und Sprecher, die in den Archiven der Rundfunkanstalten schlummern.« SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK

Produktdetails

Gesprochen von

Traugott Buhre

Spieldauer

6 Stunden und 42 Minuten

Erscheinungsdatum

01.04.2015

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783862315659

Herstelleradresse

Der Audio Verlag
Hardenbergstr. 9A
10623 Berlin
DE
info@der-audio-verlag.de

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Wunderbares Hörbuch

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 28.04.2015

Bewertungsnummer: 876564

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Der Roman „Levins Mühle - 34 Sätze über meinen Großvater“ von Johannes Bobrowski erschien 1964 zeitgleich in der DDR und der BRD. Die handfeste Geschichte spielt im Jahre 1874 in Westpreußen und entwickelt sich aus einem Kriminalfall. Im Mittelpunkt des Werkes steht ein reicher deutscher Wassermühlenbesitzer und Baptist, den der Erzähler als „mein Großvater“ bezeichnet. In dem kleinen Dorf Neumühl leben Deutsche, Polen, Juden und Zigeuner nebeneinander. Als jedoch der Großvater, der kein gemütlicher alter Mann ist, eines Nachts sein Stauwehr öffnet und die Bootsmühle seines jüdischen Konkurrenten Levin wegschwemmt, ist die Dorfgemeinschaft gespalten. Levin versucht beim Kreisgericht Recht zu bekommen, aber die deutsche Justiz glaubt dem dahergelaufenen Juden und seiner jungen Zigeunerin Marie nicht. Obwohl es Zeugen gibt, wird der Prozess, durch die Machenschaften des „Großvaters“ und seiner deutschen Landsleute, vom evangelischen Pfarrer Glinski über den Landrat bis zum Kreisrichter, verschleppt. Schließlich bekommt der Großvater sogar Recht und der arme Levin resigniert. Doch er hat im Dorf Freunde, die nicht aufgeben wollen und ihm zur Seite stehen - der Zigeuner Habedank, Levins Braut, der Bänkelsänger Weiszmantel, der Abdecker Froese, der ehemalige Lehrer Willuhn und viele andere. Mit einer Spottballade prangern sie den Großvater und seine Untat öffentlich an. Als der Großvater auch noch Levins Wohnhütte anzündet, haben selbst die deutschen Dorfbewohner Zweifel an der Rechtschaffenheit des Mühlenbesitzers. Schließlich muss der kriminelle Großvater aufgeben und das Feld räumen. Es kehrt wieder Ruhe im Dorf ein, aber auch Levin kann nicht bleiben, mit seiner Geliebten zieht er in die Welt hinaus. „Levins Mühle“ ist ein Dokument der Menschlichkeit, in dem Bobrowski zahlreiche stilistische Mittel einsetzt. Sein „Enkel-Erzähler“ berichtet über die Vorkommnisse in dem deutsch-polnischen Grenzgebiet aus der historischen Distanz und mit dem Wissen um die Katastrophe der „Endlösung“ im 20. Jahrhundert. Er kommentiert immer wieder das Geschehen und wendet sich dabei direkt an den Leser. Im Audio-Verlag ist eine ungekürzte Lesung des Romans erschienen - eine Produktion des MDR aus dem Jahr 2005. Dem inzwischen bereits verstorbenen Schauspieler und Sprecher Traugott Buhre gelingt es bemerkenswert, dieses atmosphärisch dichte Werk und die spezifische Sprache von Bobrowski hörbar zu machen. Die mp3-CD (Spieldauer ca. 400 min) ist in 127 Tracks unterteilt, sodass ein Wiedereinstieg jederzeit möglich ist. Wer auf der Suche nach noch mehr hörbarer deutscher und internationaler Literatur ist, sollte sich einmal die DAV-Edition „Große Werke. Große Stimmen“ ansehen. Hier findet man immerhin 29 Titel - von Kafka bis Mark Twain, von Kleist bis Tucholsky - alles auf mp3.

Wunderbares Hörbuch

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 28.04.2015
Bewertungsnummer: 876564
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Der Roman „Levins Mühle - 34 Sätze über meinen Großvater“ von Johannes Bobrowski erschien 1964 zeitgleich in der DDR und der BRD. Die handfeste Geschichte spielt im Jahre 1874 in Westpreußen und entwickelt sich aus einem Kriminalfall. Im Mittelpunkt des Werkes steht ein reicher deutscher Wassermühlenbesitzer und Baptist, den der Erzähler als „mein Großvater“ bezeichnet. In dem kleinen Dorf Neumühl leben Deutsche, Polen, Juden und Zigeuner nebeneinander. Als jedoch der Großvater, der kein gemütlicher alter Mann ist, eines Nachts sein Stauwehr öffnet und die Bootsmühle seines jüdischen Konkurrenten Levin wegschwemmt, ist die Dorfgemeinschaft gespalten. Levin versucht beim Kreisgericht Recht zu bekommen, aber die deutsche Justiz glaubt dem dahergelaufenen Juden und seiner jungen Zigeunerin Marie nicht. Obwohl es Zeugen gibt, wird der Prozess, durch die Machenschaften des „Großvaters“ und seiner deutschen Landsleute, vom evangelischen Pfarrer Glinski über den Landrat bis zum Kreisrichter, verschleppt. Schließlich bekommt der Großvater sogar Recht und der arme Levin resigniert. Doch er hat im Dorf Freunde, die nicht aufgeben wollen und ihm zur Seite stehen - der Zigeuner Habedank, Levins Braut, der Bänkelsänger Weiszmantel, der Abdecker Froese, der ehemalige Lehrer Willuhn und viele andere. Mit einer Spottballade prangern sie den Großvater und seine Untat öffentlich an. Als der Großvater auch noch Levins Wohnhütte anzündet, haben selbst die deutschen Dorfbewohner Zweifel an der Rechtschaffenheit des Mühlenbesitzers. Schließlich muss der kriminelle Großvater aufgeben und das Feld räumen. Es kehrt wieder Ruhe im Dorf ein, aber auch Levin kann nicht bleiben, mit seiner Geliebten zieht er in die Welt hinaus. „Levins Mühle“ ist ein Dokument der Menschlichkeit, in dem Bobrowski zahlreiche stilistische Mittel einsetzt. Sein „Enkel-Erzähler“ berichtet über die Vorkommnisse in dem deutsch-polnischen Grenzgebiet aus der historischen Distanz und mit dem Wissen um die Katastrophe der „Endlösung“ im 20. Jahrhundert. Er kommentiert immer wieder das Geschehen und wendet sich dabei direkt an den Leser. Im Audio-Verlag ist eine ungekürzte Lesung des Romans erschienen - eine Produktion des MDR aus dem Jahr 2005. Dem inzwischen bereits verstorbenen Schauspieler und Sprecher Traugott Buhre gelingt es bemerkenswert, dieses atmosphärisch dichte Werk und die spezifische Sprache von Bobrowski hörbar zu machen. Die mp3-CD (Spieldauer ca. 400 min) ist in 127 Tracks unterteilt, sodass ein Wiedereinstieg jederzeit möglich ist. Wer auf der Suche nach noch mehr hörbarer deutscher und internationaler Literatur ist, sollte sich einmal die DAV-Edition „Große Werke. Große Stimmen“ ansehen. Hier findet man immerhin 29 Titel - von Kafka bis Mark Twain, von Kleist bis Tucholsky - alles auf mp3.

Der Roman „Levins Mühle - 34…

MaWiOr aus Halle am 25.04.2015

Bewertungsnummer: 2704332

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Der Roman „Levins Mühle - 34 Sätze über meinen Großvater“ von Johannes Bobrowski erschien 1964 zeitgleich in der DDR und der BRD. Die handfeste Geschichte spielt im Jahre 1874 in Westpreußen und entwickelt sich aus einem Kriminalfall. Im Mittelpunkt des Werkes steht ein reicher deutscher Wassermühlenbesitzer und Baptist, den der Erzähler als „mein Großvater“ bezeichnet. In dem kleinen Dorf Neumühl leben Deutsche, Polen, Juden und Zigeuner nebeneinander. Als jedoch der Großvater, der kein gemütlicher alter Mann ist, eines Nachts sein Stauwehr öffnet und die Bootsmühle seines jüdischen Konkurrenten Levin wegschwemmt, ist die Dorfgemeinschaft gespalten. Levin versucht beim Kreisgericht Recht zu bekommen, aber die deutsche Justiz glaubt dem dahergelaufenen Juden und seiner jungen Zigeunerin Marie nicht. Obwohl es Zeugen gibt, wird der Prozess, durch die Machenschaften des „Großvaters“ und seiner deutschen Landsleute, vom evangelischen Pfarrer Glinski über den Landrat bis zum Kreisrichter, verschleppt. Schließlich bekommt der Großvater sogar Recht und der arme Levin resigniert. Doch er hat im Dorf Freunde, die nicht aufgeben wollen und ihm zur Seite stehen - der Zigeuner Habedank, Levins Braut, der Bänkelsänger Weiszmantel, der Abdecker Froese, der ehemalige Lehrer Willuhn und viele andere. Mit einer Spottballade prangern sie den Großvater und seine Untat öffentlich an. Als der Großvater auch noch Levins Wohnhütte anzündet, haben selbst die deutschen Dorfbewohner Zweifel an der Rechtschaffenheit des Mühlenbesitzers. Schließlich muss der kriminelle Großvater aufgeben und das Feld räumen. Es kehrt wieder Ruhe im Dorf ein, aber auch Levin kann nicht bleiben, mit seiner Geliebten zieht er in die Welt hinaus. „Levins Mühle“ ist ein Dokument der Menschlichkeit, in dem Bobrowski zahlreiche stilistische Mittel einsetzt. Sein „Enkel-Erzähler“ berichtet über die Vorkommnisse in dem deutsch-polnischen Grenzgebiet aus der historischen Distanz und mit dem Wissen um die Katastrophe der „Endlösung“ im 20. Jahrhundert. Er kommentiert immer wieder das Geschehen und wendet sich dabei direkt an den Leser. Im Audio-Verlag ist eine ungekürzte Lesung des Romans erschienen - eine Produktion des MDR aus dem Jahr 2005. Dem inzwischen bereits verstorbenen Schauspieler und Sprecher Traugott Buhre gelingt es bemerkenswert, dieses atmosphärisch dichte Werk und die spezifische Sprache von Bobrowski hörbar zu machen. Die mp3-CD (Spieldauer ca. 400 min) ist in 127 Tracks unterteilt, sodass ein Wiedereinstieg jederzeit möglich ist. Wer auf der Suche nach noch mehr hörbarer deutscher und internationaler Literatur ist, sollte sich einmal die DAV-Edition „Große Werke. Große Stimmen“ ansehen. Hier findet man immerhin 29 Titel - von Kafka bis Mark Twain, von Kleist bis Tucholsky - alles auf mp3 und zu einem Preis von zehn Euro.

Der Roman „Levins Mühle - 34…

MaWiOr aus Halle am 25.04.2015
Bewertungsnummer: 2704332
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Der Roman „Levins Mühle - 34 Sätze über meinen Großvater“ von Johannes Bobrowski erschien 1964 zeitgleich in der DDR und der BRD. Die handfeste Geschichte spielt im Jahre 1874 in Westpreußen und entwickelt sich aus einem Kriminalfall. Im Mittelpunkt des Werkes steht ein reicher deutscher Wassermühlenbesitzer und Baptist, den der Erzähler als „mein Großvater“ bezeichnet. In dem kleinen Dorf Neumühl leben Deutsche, Polen, Juden und Zigeuner nebeneinander. Als jedoch der Großvater, der kein gemütlicher alter Mann ist, eines Nachts sein Stauwehr öffnet und die Bootsmühle seines jüdischen Konkurrenten Levin wegschwemmt, ist die Dorfgemeinschaft gespalten. Levin versucht beim Kreisgericht Recht zu bekommen, aber die deutsche Justiz glaubt dem dahergelaufenen Juden und seiner jungen Zigeunerin Marie nicht. Obwohl es Zeugen gibt, wird der Prozess, durch die Machenschaften des „Großvaters“ und seiner deutschen Landsleute, vom evangelischen Pfarrer Glinski über den Landrat bis zum Kreisrichter, verschleppt. Schließlich bekommt der Großvater sogar Recht und der arme Levin resigniert. Doch er hat im Dorf Freunde, die nicht aufgeben wollen und ihm zur Seite stehen - der Zigeuner Habedank, Levins Braut, der Bänkelsänger Weiszmantel, der Abdecker Froese, der ehemalige Lehrer Willuhn und viele andere. Mit einer Spottballade prangern sie den Großvater und seine Untat öffentlich an. Als der Großvater auch noch Levins Wohnhütte anzündet, haben selbst die deutschen Dorfbewohner Zweifel an der Rechtschaffenheit des Mühlenbesitzers. Schließlich muss der kriminelle Großvater aufgeben und das Feld räumen. Es kehrt wieder Ruhe im Dorf ein, aber auch Levin kann nicht bleiben, mit seiner Geliebten zieht er in die Welt hinaus. „Levins Mühle“ ist ein Dokument der Menschlichkeit, in dem Bobrowski zahlreiche stilistische Mittel einsetzt. Sein „Enkel-Erzähler“ berichtet über die Vorkommnisse in dem deutsch-polnischen Grenzgebiet aus der historischen Distanz und mit dem Wissen um die Katastrophe der „Endlösung“ im 20. Jahrhundert. Er kommentiert immer wieder das Geschehen und wendet sich dabei direkt an den Leser. Im Audio-Verlag ist eine ungekürzte Lesung des Romans erschienen - eine Produktion des MDR aus dem Jahr 2005. Dem inzwischen bereits verstorbenen Schauspieler und Sprecher Traugott Buhre gelingt es bemerkenswert, dieses atmosphärisch dichte Werk und die spezifische Sprache von Bobrowski hörbar zu machen. Die mp3-CD (Spieldauer ca. 400 min) ist in 127 Tracks unterteilt, sodass ein Wiedereinstieg jederzeit möglich ist. Wer auf der Suche nach noch mehr hörbarer deutscher und internationaler Literatur ist, sollte sich einmal die DAV-Edition „Große Werke. Große Stimmen“ ansehen. Hier findet man immerhin 29 Titel - von Kafka bis Mark Twain, von Kleist bis Tucholsky - alles auf mp3 und zu einem Preis von zehn Euro.

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