Leben und Tod der Tragödie. Moderne Tragödientheorien im Vergleich
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
15.12.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
230 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656859154
Zwei dieser Theoretiker sind zum einen der Kulturkritiker George Steiner, welcher mit seinem Essay über den Tod der Tragödie genauso viel Aufmerksamkeit in der literaturwissenschaftlichen Szene auf sich zog wie die gegenläufige These des Philosophen Christoph Menke, der von der Gegenwart der Tragödie überzeugt ist. Diese beiden Theorien sollen im Zuge dieser Arbeit näher durchleuchtet werden, um ihren Argumentationsaufbau und Grundgedanken nachvollziehen zu können. Für eine Veranschaulichung der jeweiligen Theorie sollen die Tragödien Woyzeck von Georg Büchner sowie Endspiel von Samuel Beckett herangezogen werden.
Schließlich möchte ich anhand dieser Ausführungen darstellen, dass Leben und Tod der Tragödie immer auch abhängig ist von der Definition des Tragischen, von der Aufgeschlossenheit ihrer Theoretiker sowie dem zeitgeschichtlichen und gegenwäritgen subjektiven Bewusstsein, das stets neue Formen annimmt und je nach Ansatzpunkt neue Lehren hervorbringt wie erst kürzlich die vom Literaturwissenschaftlicher Wolfram Ette, der eine These verfasste, die den Anstoß dazu gibt selbst klassische Tragödie, deren tragischer Gehalt so sicher schien, noch einmal neu zu lesen. Ein kurzer Ausblick auf sein Werk Kritik der Tragödie soll daher diese Arbeit abschließen.
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