Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern – und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ!
Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann … Im Laufe der Zeit gewöhnt Martin sich daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: Macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?
Schmunzeln und lachen, weinen und sich trotzdem wohlfühlen: DER TOD UND ANDERE HÖHEPUNKTE MEINES LEBENS ist eine schwarze Komödie mit Herz, die man so schnell nicht vergessen wird.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Wie würdest du reagieren, wenn auf einmal der Leibhaftige Tod vor dir stehen würde?
Dieser Frage gehen wir in diesem Buch nach, denn Martin hat leider die Fähigkeit, den Tod sehen und hören zu können. Und dieser ist davon begeistert, denn das erste Mal seit Jahrhunderten hat er jemanden zum Quatschen. Natürlich bleibt das für Martin nicht folgenlos und so können wir ihn dabei beobachten, wie er von einer Katastrophe in die andere stolpert. Schieflachgarantie für alle, die schwarzen Humor zu schätzen wissen!
Bewertung
aus Großenhain
5/5
30.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Zum Lachen und Nachdenken
Ich fand es großartig, lustig und trotzdem auch zum Nachdenken. Ich habe es verschlungen,weil es sich wirklich gut lesen lässt.
Bewertung
aus Dresden
5/5
11.07.2019
Buch (Taschenbuch)
Toller Blickwinkel auf den Tod
Dieser lustige Roman von niedlich ist wirklich sehr empfehlenswert.
Es geht um Martin, sein Leben und seine Begegnung mit dem Tod. Nein er stirbt nicht - ich meine den leibhaftigen Tod. Den personifizierten Tod. Den Sensenmann. Und so sieht er auch aus. Ein mageres Kerlchen in einer schwarzen Kutte mit ... einer Sense ? Nein, mit einem Kescher für Schmetterlinge. Damit fängt er nämlich die Seelen der Menschen ein.
Aber zunächst möchte ich mich doch auf Martin konzentrieren. Bereits im jungen Alter von 4 Jahren, ist er im Stande die Personifizierung des Todes zu sehen, als seine Geliebte Omi stirbt. Der Tod ist nicht minder überrascht, dass er gesehen werden kann und besucht Martin im Laufe seines Lebens immer wieder zu den ungünstigsten Zeitpunkten. Er bringt ihm Schach spielen bei und teleportiert sich mit ihm um die Welt. Martin soll Tods Nachfolger werden, dieser weigert sich allerdings dieses Schicksal anzunehmen.
Martin übernimmt nah und nach die speziellen Fähigkeiten des Todes, wie z.B. Den Todeszeitpunkt anderer Menschen hervorzusehen oder sich von einem Ort zum anderen zu teleportieren. Als das unausweichliche kurz bevor steht und Martin ums Leben kommt, nimmt die Handlung eine komplette Wendung und das Blatt wendet sich.
Wer schwarzen Humor liebt und offen ist für lustigen Quatsch, für den ist dieses Buch ein muss! Ich hab mir gleich Band 2 gekauft und auch andere Werke des Autors besorgt. Niedlich hat einen sehr lustigen Schreibstil und das Buch liest sich ganz schnell
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Meggie
aus Mertesheim
5/5
15.03.2019
Buch (Taschenbuch)
Martin ist erst 7, als er dem…
Martin ist erst 7, als er dem Tod das erste Mal begegnet. Als Martins Oma stirbt, steht er am Ende des Bettes und fängt den Schmetterling, der sich aus dem Mund der Toten erhebt. Doch auch der Tod ist überrascht, dass Martin ihn sehen kann und ist sich sicher: Martin wird sein Nachfolger. Im Laufe der Jahre freunden sich die beiden an, doch je mehr Martin über den Tod erfährt, umso sicherer ist er sich, dass er nie der Nachfolger werden möchte. Und so begleiten wir Martin bis zu dem Tag, in dem er unweigerlich selbst seinem Schicksal in die Augen sehen muss. Was augenscheinlich lustig klingt, entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer Erzählung der besonderen Art. Martin hat es nicht leicht. Er scheint von einem Fettnäpfchen ins andere zu treten, was dazu führt, dass sein soziales Leben den Bach runtergeht- Er gilt als Sonderling, Spinner und Eigenbrötler und wird deswegen gerade in der Schule gemieden. Trotzdem gibt es ein paar Menschen, die zu ihm halten und seine Art hinnehmen - für die er jedoch nichts kann, weil der Tod meist seine Finger im Spiel hat. Mit humorvoller Schreibweise erzählt der Autor Martins Leben bis zu seinem 34. Lebensjahr. Er erzählt von der Schule, der ersten Liebe, der Berufswahl, dem Studium bis hin zur Hochzeit und dem ersten Kind. Ein Höhepunkt jagt den anderen, doch kommen einem diese meist wie Tiefschläge vor, weil der Tod ständig mitmischt. Martin ist eigentlich ein sympathischer junger Mann, mit einem gesunden Menschenverstand. Doch wirkt er oft naiv und schüchtern, lässt sich überrumpeln oder kann nicht nein sagen. Nur dem Tod gegenüber öffnet er sich und sagt bzw. vertritt seine Meinung. Gerade wenn es darum geht, ob Martin der Nachfolger des Todes werden soll. Es wird viel über das Leben und den Tod philosophiert, was dazu führt, über das eigene Leben nachzudenken. Lohnt es sich, so zu leben, wenn am Ende doch nur der Tod auf einen wartet? Warum gehen wir arbeiten, warum streben wir nach Immer mehr? Meine Antwort ist einfach: Glück! Ein Mann, der mich liebt, ein Kind, das mich glücklich macht. Mein Leben, das von mir selbst gestaltet wird E ist mir egal, was andere von mir halten. Ich muss mit mir leben und im Reinen sein, dann erfüllt sich der Sinn und Zweck des Lebens, meines Lebens!. Teilweise kommt diese Botschaft auch von Martin, insbesondere dann, wenn er versucht, den Tod zu überlisten. Erst im Laufe der Geschichte merkt Martin, worauf es dem Tod ankommt und macht sich Gedanken über seinen eigenen Tod. Auffällig ist, dass Martin sehr oft mit dem Tod konfrontiert wird, nicht nur in Gestalt des Todes, sondern auch mit Menschen, die sterben. Sei es auf natürlichem Weg oder durch Unfälle. Kein Tod ist der gleiche, und doch ist es für Martin immer das selbe. Gerade weil der Autor mit seiner humorvollen und gleichzeitig gefühlvollen Art des Erzählers eine Brücken zwischen Leben und Tod schlägt, schwebt man als unsichtbarer Beobachter durch das Buch und begleitet Martin auf seinem so ganz eigenen, nicht einfachen Weg. Auch wenn man den Tod (im wahren Leben) nicht akzeptieren möchte, kommt er in der Geschichte sehr sympathisch rüber und man wünscht sich fast, wenn es bei einem auch mal soweit ist, dass gerade diese Person bei den letzten Momenten anwesend ist und den Schmetterling fängt, der den toten Körper verlässt und diesem die Reise gibt, auf welche er aufbrechen soll. Fazit: Humorvoll, nachdenklich und tödlich menschlich.
Bewertung
aus Moosbach
5/5
13.03.2019
Buch (Taschenbuch)
Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens
Meine Meinung:
An diesem Buch kann man eigentlich gar nicht vorbei gehen. Mir ist es schon öfter in der Buchhandlung aufgefallen, doch so wirklich ran getraut hab ich mich nicht. Das hat sich jetzt geändert.
Ich muss sagen, dass ich mich mit dem Schreibstil anfangs erst ein wenig anfreunden musste. So ganz leicht ist mir das leider nicht gefallen. Doch je mehr man ins Buch eintaucht, desto besser wird es.
Man muss mit dieser speziellen Art von Humor umgehen können. Ich denke, das ist nicht jedem gegönnt, somit sollte man schon ein paar Seiten schmöckern, bevor man sich für dieses Buch entscheiden.
Hat man sich dann aber entschieden und hält die ersten Seiten durch, ist man auf jeden Fall gut unterhalten. Spannung wird man allerdings vergeblich suchen. Die Geschichte geht so ihren Weg, ohne großartig einen Bogen aufzubauen. Es bleibt also mehr oder weniger auf ähnlichem Niveau.
Fazit:
Ein gutes Buch für nebenbei. Wer mehr Niveau möchte, wird sich solch ein Buch eh nicht gönnen :)
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5/5
24.10.2022
Buch (Taschenbuch)
Den leibhaftigen Tod als besten...
Den leibhaftigen Tod als besten Freund. Witzig und humorvoll begleitet man Martin durch sein Leben und seine Freundschaft mit dem Tod. Skuriler geht es kaum.
Ein wunderbar unterhaltsames Buch mit viel Herz und Humor, das auch ernstere Themen streift und zum Nachdenken anregt.
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5/5
04.03.2015
Buch (Taschenbuch)
Einfach nur zum Totlachen
Was würden Sie tun, wenn sich plötzlich herausstellt, dass der Tod der felsenfesten Überzeugung ist, das Sie und er dazu bestimmt sind, beste Freunde zu werden?
Genau das passiert Martin, als er eines Tages am Sterbebett seiner Oma den leibhaftigen Tod erblickt. Nach und nach entwickelt sich im Laufe der Jahre eine ganz besondere Freundschaft, die leider auch ihre Tücken hat.
Mit viel schwarzem Humor und Witz schildert der Autor die Erlebnisse Martins mit dem Tod. Bei manch skurrilen Situationen konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Andere waren doch wieder etwas ernster und regten zum Nachdenken an.
Ein intelligent unterhaltsamer Roman, der zum Schmunzeln einlädt.
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4/5
13.06.2016
Buch (Taschenbuch)
Eine witzige kurzweilige Geschichte...
Eine witzige kurzweilige Geschichte mit ordentlich schwarzem Humor.
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