Filmanalyse und Wertewandel. Essay über die Methodik eines umfangreichen Forschungsvorhabens
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-86531-5
Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Ausgewählte Themen der soziologischen Kultur- und Medienanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Film langsam zu einer eigenständigen Kunst. Über die bloße Machbarkeit des Aufzeichnens von Bildern zu bewegten Geschichten, schaffte es vor allem die beständige Weiterentwicklung des Films in Hollywood zu einem eigenständigen neuen Ausdrucksmittel von Autoren, Regisseuren und Darstellern. Eine neue Kunst war geschaffen, die sich nicht mehr an den antiken Idealen orientierte, wie es im Theater oder der Literatur bis dahin üblich war (vgl. Balász 1972). Eine neue Massenkultur war am entstehen und hat sich bis heute als eine solche gefestigt. Durch die industrielle Massenproduktion ist der Film fast jedem Menschen zugänglich gemacht worden. In der reflexiven Weltgesellschaft, ist er aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Kinos findet man heute in fast jeder Stadt. Sie erreichen täglich tausende von Menschen mit einem großen Angebot verschiedenster Gattungen und Genres des Films. Massenfähige Filme werden heute immer ein Stück nach den Bedürfnissen des potentiellen Publikums zugeschnitten und beherbergen mit ihren Inhalten verschiedenste Facetten vom sogenannten "Zahn der Zeit". Sie können auch als eine Art objektivierte Form subjektiven Wertempfindens der Drehbuchautoren, Regisseure und Darsteller verstanden werden. In ihnen kann man die Werte einer Gesellschaft zum Zeitpunkt T wiederfinden, wenn man nur genau hinschaut. Da die Filmproduktion innerhalb der letzten Jahrzehnte geradezu explodiert ist und man als Sozialwissenschaftler keinen Einfluss auf den fertigen Film nimmt, kann man anhand verschiedenster Filme aus den letzten Jahrzehnten und im internationalen Vergleich sehr gut einen Wandel der Werte anhand verschiedensten Filmmaterials untersuchen. Dieses Essay soll diesen Analysestandpunkt näher beleuchten und die Filmanalyse als eine höchst objektive Methode darstellen, um den Wertewandel der Weltgesellschaft zu untersuchen.
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