"Wir Serienmuffel" Eine Analyse des deutschen Diskurses über Innovativität und Qualität nationaler und internationaler Fernsehserien und dessen Untersuchung an ausgewählten Serienbeispielen
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
120
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,9 cm
Gewicht
185 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-87230-6
Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,7, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Kunst und visuelle Kultur), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: 78 Seiten Text, 28 Seiten Anhang, Abstract: DAS ,GOLDENE ZEITALTER DES FERNSEHENS' - EINE EINLEITENDE BEMERKUNG Wir leben in wahrhaft erstaunlichen Zeiten. Obwohl zum Zeitpunkt dieser Arbeit erst 14 Jahre jung, hat das neue Millennium bereits mehr einschneidende Veränderungen mit sich gebracht als die vorigen Dekaden zusammen: Kaum zu glauben, dass das Internet erst in diesem Jahrtausend seinen rasanten Erfolgszug begann; eine Welt ohne es entzieht sich mittlerweile fast gänzlich unserer Vorstellungskraft. Mit sich brachte das Internet die Social-Media Revolution in Form von Facebook, Twitter und anderen Diensten die innerhalb kürzester Zeit Teil unseres Alltags wurden. Parallel dazu lief der Technologie-Boom: Noch vor zwanzig Jahren pure Science Fiction, gehören heute Smartphones und Tablets zu unserer Grundausstattung. Auch auf sozio-ökonomischer Seite macht sich der Wandel bemerkbar: Der 11. September veränderte so fundamental wie kein anderes Ereignis seit dem Mauerfall die geopolitische Lage und mit dem Euro entstand zur Jahrtausendwende eine Währung die Europa als Wirtschaftsraum eint. Angesichts all dieser Veränderungen erscheint es nur logisch, dass auch die Unterhaltungsindustrie von der transformativen Wirkung des neuen Jahrtausends nicht verschont blieb: Die längste Zeit galt die Fernsehserie als der kleine, geistig zurückgebliebene Bruder des großen Kinos. Seit Jahrzehnten schon zählt der Film zu den hohen Formen der Kunst, ein Ausdruck kultureller Identität im Kontext seiner historischen Entstehung, sein artistischer Wert auf Augenhöhe mit der Welt der Literatur und des Theaters. Fernsehen hingegen fristet seit langem ein intellektuelles Schattendasein, von Akademikern wie Adorno aufgrund seiner antisozialen Wirkung misstrauisch beäugt und von Kritikern als stumpfe Unterhaltung für die anspruchslosen Massen verächtlich abgewiesen. Zwar schon lange als wirtschaftlich existenzfähig, ja gar profitabel erwiesen, schien das Fernsehen nie zu Höherem berufen als der stumpfen Massenunterhaltng, dem audio-visuellen Äquivalent des Groschenromans. Dann erschien 1999 Tony Soprano auf den amerikanischen Bildschirmen und die Welt der Unterhaltungsindustrie veränderte sich für immer. Gerade in einer Zeit, in der große, laute Blockbuster die Heerscharen mit immer gleichen Handlungen und stumpfen, computergenerierten Zerstörungsorgien ins Kino zu locken versuchen und Kritiker den absurd hohen Anteil an Fortsetzungen und Neuauflagen im Kinoprogramm lamentieren, spricht man beim Fernsehen ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice