Die Funktion und Bedeutung des englischen Parlaments bei Thronwechseln in den Rosenkriegen
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.02.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-46146-2
soll in dieser Arbeit die Funktion und Bedeutung des Parlaments bei den Thronwechseln,
den Kristallisationspunkten der politischen Macht, in den Rosenkriegen untersucht werden.
Zuerst betrachten wir die Zusammensetzung, die Kompetenzen und die Autorität des
Parlaments.1 Ebenfalls sollen hier allgemeine Einschränkungen des Parlaments zur Sprache
kommen. Im zweiten Kapitel sollen neben den Parlamentsbeschlüssen und ihrer Bedeutung
nach den drei Thronwechseln in den Rosenkriegen untersucht werden, welche Instrumente
benutzt wurden, um das Parlament zu kontrollieren. Abschließend soll die Rolle des Parlaments
bei den Herrschaftswechseln bewertet und die Frage beantwortet werden, worin die
Gründe dafür lagen, dass Edward IV., Heinrich VI. und Richard III. die Bestätigung des Parlaments
suchten.
Zur Beantwortung der Fragen sollen vor allem die Petitionen herangezogen werden, in denen
sich Edward IV. und Richard III. vom Parlament bestätigen ließen sowie zeitgenössische
Chroniken, die das Parlament erwähnen. Da die Bestätigungen des Parlaments von der Propaganda
des jeweiligen Machthabers geprägt sind, enthalten sie Hinweise darauf, wie man seine
Stellung am besten zu rechtfertigen glaubte. Diese Überlegungen fallen bei den benutzten
Chroniken bezüglich des Parlaments weniger ins Gewicht.
Zum Parlament im Allgemeinen haben Chrimes mit seinen "English Constitutional Ideas"
und Maitland wegweisende Arbeiten vorgelegt. Brown bietet einen konzisen Überblick über
Zusammensetzung und Arbeitsweise des Parlaments. So viel über das englische Parlament
geschrieben wurde, so selten analysierte man ausführlich dessen Funktion in den Rosenkriegen.
Butt machte in seiner Arbeit klar, in welchem Spannungsfeld die Parlamente bei ihren
Beschlüssen nach den Thronwechseln standen. Die beiden Aufsätze von Dunham und Wood
sowie McKenna als Vertreter eines konstitutionalistischen sowie eines legitimistischen Ansatzes
regen zu einer Diskussion über die Bedeutung der Parlamente in den Jahren 1461,
1470/1471 und 1484 an. Daneben beschäftigten sich Autoren wie Ross, Gairdner oder A. J.
Pollard im Rahmen ihrer Arbeiten über Edward IV. und Richard III. auch auf kleinem Raum
mit der Rolle des Parlaments bei deren Herrschaftsübernahmen.
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