Die Repräsentanz Postkolonialer Theorie mittels popliterarischen Schreibens Am Beispiel von Thomas Meineckes Roman 'Hellblau'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
32 (Printausgabe)
Dateigröße
511 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640340705
Thomas Meinecke, Schriftsteller, DJ und Bandmitglied von F.S.K., ist schon durch seine Person prädestiniert, ein Autor von Popliteratur zu sein. Hinzu kommt eine ausgeprägte Repräsentanz von Musik in seinen Büchern. Doch Meinecke kann noch mehr. So geht es in seinen Romanen auch immer um Gender-Fragen, Cultural Studies oder postkoloniale Theorie. Ebenso in Hellblau, das in vielen Fällen auch als ¿postkoloniale Literatur¿ bezeichnet wird (vgl. Gunia 2002: 208; Messmer 2001; Schumacher 2003: 186). Trotzdem wird das Buch im Kontext des Suhrkamp-Marketings als ¿Pop¿ deklariert und Meinecke in wissenschaftlichen wie journalistischen Texten als Popliterat, obwohl sich seine Literatur von dem, was allgemein als ¿Pop¿ verkauft wird, unterscheidet. Besonders durch seine Art des Schreibens, dem ¿DJ-Stil¿, hebt er sich von anderen Autoren der Popliteratur ab.
Ist Hellblau nun Popliteratur oder eine postkoloniale Studie? Wie passen zwei anscheinend so gegensätzliche Themen zusammen? Muss das eine das andere ausschließen? Wie schafft es Meinecke über postkoloniale Themen zu schreiben und dabei noch als ¿Pop¿ zu gelten? Wie verbinden sich diese beiden literaturtheoretischen Bereiche in Meineckes Hellblau? Diesen Fragen soll in der vorliegenden Arbeit auf den Grund gegangen werden.
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