Umformung des Almosengedankens - Das Bild vom Bettler im spätmittelalterlichen Köln
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.05.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
331 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638733823
Die Menschen des Mittelalters kannten nur "eine Welt", es wurde nicht nach Industrie- oder Entwicklungsländern entschieden. Armut war keine Randerscheinung, der Bettler, der im heutigen Sprachgebrauch als Obdachloser bezeichnet wird, gehörte zur Gesellschaft des Mittelalters, wie die Pest, Hungersnöte oder die Leibeigenschaft und das Lehnswesen. Dabei kristallisierte sich jedoch im Laufe der Entwicklung ein Unterschied zwischen Stadt und Land heraus. In den Städten wurde die keineswegs homogene Schicht der Armen spätestens seit Beginn des Spätmittelalters differenziert. Auch in der mittelalterlichen Gesellschaft war man bereits mit verschiedenen Formen der Armenfürsorge vertraut. Welche Rolle spielte dabei die katholische Kirche? Auf welche Weise wurde der Armut im Mittelalter begegnet? Warum half man in der rauen Welt des Mittelalters überhaupt einander? Diese Fragen werden im ersten Teil der vorliegenden Arbeit beantwortet und dienen zugleich als Überleitung zu den Gründen, warum sich die Vergabe von Almosen änderte. Die Differenzierung der Armenfürsorge wird am Beispiel der Stadt Köln erläutert. Es wird versucht eine Linie zu ziehen vom Betteln als Lebenserwerb zum Betteln als Schande.
Ein Überblick über die Umformung des Almosenwesens im Mittelalter bedingt vorausgehend die Begriffsbestimmung des Phänomens Armut und den Versuch, Ursachen und Auslöser von Armut in der Zeit des Mittelalters zu finden.
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