Venezuela als Entwicklungsbeispiel für die Bundesrepublik Deutschland? Thesenanalyse zu möglichen Parallelentwicklungen zwischen zwei unterschiedlichen Staaten im Zuge neoliberaler Wirtschaftsreformen
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Sprache:Deutsch
18,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
51 (Printausgabe)
Dateigröße
422 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638823135
Der Wohlstand, der sich in den Mitgliedsstaaten der früheren Europäischen Gemeinschaft und insbesondere in der Bundesrepublik seit dem zweiten Weltkrieg manifestiert hat, ist ein gutes "Todschlagargument" für jeglichen Diskussionsbeginn über diese Thematik. Zudem ist in der Bundesrepublik seit ihrer Gründung eine intensive Bildungsoffensive gegen totalitäres Gedankengut praktiziert worden und auch die Demokratie scheint, trotz öfter vorkommender Warnungen durch Führungspositionen etablierter Parteien, auf einem festen Fundament zu stehen.
Intensiviert man jedoch die wissenschaftliche Recherche und berücksichtigt die parlamentarische Entwicklung ideologischer Parteien seit der Wiedervereinigung, so können Zweifel an der gegenwärtigen Argumentationsgrundlage entstehen.
Einerseits haben staatsfeindliche und auch ideologische Strukturen in Ansätzen ihren Platz in Gesellschaft und Parlamenten finden können. Die Nationaldemokratische Partei (NPD), die in vielen kommunalen Parlamenten bereits vertreten ist und auch Chancen für den Einzug in Landesparlamente - wie in Sachsen bereits geschehen - erkennen lässt, ist nur ein Beispiel von vielen. Die mit den rechtsextremen zwar nicht gleichzusetzende, jedoch sozialistisch orientierte Nachfolgepartei der SED, "Die Linke", ist ein Beispiel aus dem entgegengesetzten politischen Lager. Die Movimiento al Socialismo (MAS), sowie Hugo Chavez' Partei Movimiento Quinta República (MQR) sind die heranzuziehenden Beispiele aus Venezuela. Ihr Einfluss auf den demokratischen Prozess soll daher in dieser Arbeit überprüft werden. Dass diese beiden Parteien in Venezuela "Movimiento", also Bewegung und nicht Partien, genannt werden, ist ebenfalls bemerkenswert. Daher sollen jene Beweggründe auch in dieser Arbeit ihre Erwähnung finden.
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