Die Erziehung bei G. E. Lessing und J. G. Herder
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.04.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
266 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638730679
In ihren zahlreichen Werken entwickelten sie religiöse und erzieherische Gedanken, die einige gemeinsame sowie einige gegensätzliche Punkten zeigen, wenn man sie im Allgemeinen miteinander vergleicht.
Gemeinsam für diese Autoren war der Kampf für die persönliche Freiheit, für die Verbreitung des selbständigen Gedankens und die folgerichtige Ausschlagung allerhand Kompromiss mit der politischen und religiösen Obrigkeit.
Insbesondere ist das in Lessings Leben sichtbar. Er ließ sich mit vielen wichtigen Leuten in eine Polemik ein, um seinen persönlichen Streit gegen die Intoleranz und die geistige und politische Tyrannei zu führen. Aus diesem Grund wurde er das Symbol des Kampfes des Bürgertums gegen den Klerus und den Feudalismus.
Außerdem war er fast immer mit Schulden belastet, aber trotzdem versuchte er seine sittliche Unabhängigkeit, die er als die wertvollste Gabe seines Lebens betrachtete, mit großer Kraft zu bewahren. Tatsächlich lehnte er mehrmals ab, bei Fürsten oder Herzögen im Dienst zu sein, weil sie seine Freiheit beschränkt hätten.
Nur als er vierzig Jahre alt war, nahm er die Einladung des Herzogs von Brunswick an, als Bibliothekar von Wolfenbüttel zu arbeiten, weil er müde wegen seiner vielen Kämpfe war. Jedoch bewahrte Lessing auch während dieser Jahre seine kämpferische Natur: zum Beispiel gehorchtete er dem Verbot des Herzogs nicht, andere religiöse Schriften nach der Auseinandersetzung mit dem Hamburger Hauptpastor zu schreiben und verfasste Nathan der Weise, in dem Lessing die negativen Aspekten der religiösen Obrigkeit unterstrich.
Im Gegenteil zu Lessing, war Herder im Laufe seines Lebens mehrmals bei Fürsten und Herzögen im Dienst, aber er hatte fast keine gute Beziehungen mit ihnen, weil er ihre despotische Haltung nicht billigte. Das passierte zum Beispiel in Bückenburg, wo er als Oberprediger arbeitete, und auch in Weimar. Hier erlebte er politische Ohnmacht und am Anfang fand Widerstände und keine finanziellen Unterstützungen für seine Reformpläne, die die sozialen Probleme und insbesondere die Schule betrafen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice