Die Logistik des römischen Heeres im Westen, vor allem die des Nachschubs, untersucht an ausgewählten Fällen
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.08.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
121 (Printausgabe)
Dateigröße
2068 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638136907
Zunächst werden die einzelnen Expeditionen auf Grundlage der Überlieferung weitgehend unabhängig voneinander untersucht. Mit den so gewonnenen Ergebnissen sollen die wesentlichen Elemente des Nachschubs systematisch beschrieben werden: Feldzugvorbereitungen, Troß, rückwärtiger Nachschub aus dem Landesinnern, die Einbindung Reichsfremder und die Bedeutung von Plünderungen. Diese Überlegungen können sich auf eine breite Forschungsbasis zur spätrömischen Administration stützen. Beschaffung und Verwaltungsabläufe sind weitgehend bekannt und werden einführend referiert.
Wegen einer häufig unbefriedigenden Quellenbasis bleiben zahlreiche Detailfragen offen, bei anderen ist jedoch durch Analogien zu anderen Reichsteilen eine Annäherung möglich. Eine vollständige Darstellung spätrömischer Logistik scheitert am Fehlen wesentlicher statistischer Daten: Truppen- und Bevölkerungsstärken sind in der Forschung höchst umstritten.
Aus den Bereichen der Logistik interessiert für diese Arbeit besonders der Nachschub, weil er die unmittelbarsten Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft der Truppen hat. Sanitäts- und Unterkunftwesen und Ausrüstung bleiben ausgeklammert, soweit sie auf den Nachschub keine Auswirkungen haben. Kämpfe und Feldzüge infolge innerrömischer Auseinandersetzungen bleiben aus methodischen Gründen unberücksichtigt. Die Versorgung einer durch römisches Territorium gegen einen römischen Gegner ziehenden Armee ist mit der im Barbaricum naturgemäß nicht vergleichbar.
Eine Begrenzung des Untersuchungszeitraums ergab sich aus der Quellenlage. Eine sinnvolle Auseinandersetzung mit einzelnen Feldzügen unter logistischen Gesichtspunkten ist nur beim Vorliegen einer einigermaßen detaillierten, zeitlich möglichst nahen Überlieferung möglich. Diese Voraussetzung ist durch die Res Gestae des Ammianus Marcellinus erfüllt, von der die Überlieferung der Jahre 353-378 erhalten sind.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice