Ziviler Ungehorsam - Politischer Protest als Partizipationsform am Beispiel Stuttgart 21
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.12.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
289 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656338499
Die landesweite Volksabstimmung beendete den festgefahrenen Streit um den unterirdischen Neubau neben der gesellschaftlichen auch auf der politischen beziehungsweise gesetzlichen Ebene, da sich die ausreichende Mehrheit der Bürger Baden-Württembergs für die Transformation des Kopfbahnhofes in einen Durchgangsbahnhof mit unterirdischen Gleisen ausgesprochen hat.
In der vorliegenden Arbeit werden die Proteste gegen das Bauvorhaben und ihre Erscheinungsformen im Mittelpunkt stehen. Anhand der These, dass es sich bei den Protestaktionen eindeutig um zivilen Ungehorsam gehandelt hat, wird die vorliegende Arbeit versuchen, darüber hinaus auch diese zentralen Fragestellungen zu beantworten: Wodurch ist ziviler Ungehorsam gekennzeichnet und auf welche Weise äußert er sich? Wo liegen die Grenzen des zivilen Ungehorsams in Bezug auf alternative, gewaltfreie Protestaktionen? Wozu führt ziviler Ungehorsam in Bezug auf den Erfolg einer Protestaktion?
Im Folgenden wird zum Einstieg die Geschichte der Proteste gegen Stuttgart 21 kurz skizziert. Die zentralen Argumente von Projektbefürwortern und Neubau-Gegnern werden dargestellt. Nach der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Bahnhof liegt der Fokus auf der theoretischen Annäherung an den polarisierenden Begriff des "zivilen Ungehorsams". Dabei wird der Untersuchungsgegenstand in Theodor Eberts Schema der gewaltfreien Aktionen eingebettet, welches die Grundlage für die im Anschluss folgende Analyse des praktischen Beispiels Stuttgart 21 bildet. Am Ende soll ein Fazit die vorliegende Hausarbeit resümieren und in einem Ausblick die noch offenen Fragestellungen darstellen. Schwerpunkt wird dementsprechend die detaillierte Analyse der Widerstandsaktionen während der Stuttgart-21-Proteste auf Basis von Theodor Eberts Matrix sein, die versucht, die gewaltfreien Aktionen zu systematisieren.
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