Isokrates' Philippos und Speusippos' Brief an König Philipp II. als Bitte um königliches Patronat
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.04.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
307 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640895595
Jener Theopompos ist uns heute hauptsächlich als antiker Publizist und Geschichtschreiber bekannt, doch Erfahrungen sammelte er auch als Rhetoriker an der Rhetorikschule des Isokrates, eines berühmten Logographen aus Athen, der sich neben dem Abfassen von Gerichtsreden vor allem durch politische Schriften einen Namen machte. So unter anderem auch durch einen offene Rede, die er 346 an Philipp II. von Makedonien sandte. In diesem, in der Wissenschaft als Philippos bezeichneten Schreiben wird Isokrates' promakedonische Haltung deutlich, die er mit vielen anderen athenischen Intellektuellen teilte. Diese erhofften sich durch ihre promakedonischen Aussagen unter anderem die Gönnerschaft des makedonischen Königs, dessen Macht 346 schon die der führenden griechischen Poleis überflügelt hatte.
Isokrates' Schule war auch bemüht, sich in ihrem philosophischen Schaffen von der athenischen Konkurrenz abzugrenzen, so etwa von der Akademie Platons, dessen Leitung nach dessen Tod 347 von Speusippos übernommen wurde. Während Platon sich um kein gutes Verhältnis zum makedonischen Königtum bemühte, war es die Absicht von Speusippos' Brief an Philipp II. von 343/42, eben jenes Verhältnis wieder auszubauen. Genau wie Isokrates ging es auch ihm unter anderem um die Erlangung königlichen Patronats für die eigene Schule.
Diese beiden Schreiben und ihr Versuch zur Erlangung königlichen Patronats bilden das Thema für diese Hausarbeit. Dabei soll aufgezeigt werden, dass Isokrates und seine Schule ein weitaus besseres Verhältnis zum makedonischen Königshof hatten als es die platonische Akademie genoss.
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