Produktbild: Wimmeln und Wabern

Wimmeln und Wabern Ansteckung und Gesellschaft im französischen Roman des Naturalismus und Fin de siècle

39,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.02.2015

Verlag

Aisthesis

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

20,8/14,4/2,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Französisch

ISBN

978-3-8498-1086-3

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Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.02.2015

Verlag

Aisthesis

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

20,8/14,4/2,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Französisch

ISBN

978-3-8498-1086-3

Herstelleradresse

Aisthesis
Oberntorwall 21|33602|Bielefeld|DE
info@aisthesis.de

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  • Produktbild: Wimmeln und Wabern
  • 1. Kontamination und Entgrenzung. Ansteckung, Literatur und Wissenschaft

    1.1 Bühnen der Ansteckung. Zur Konstitution des Untersuchungsgegenstandes

    1.2 Die Ansteckung in der Geschichte der Wissenschaft. Versuch einer Eingrenzung

    1.3 Forschungsüberblick und methodische Überlegungen

    1.4 Joris-Karl Huysmans und Émile Zola

    2. Überall und nirgends. Miasmen und Mikroben in der Literatur des späten 19. Jahrhunderts

    2.1 Leerstellen der Ansteckung. La Vengeance d’une femme von Barbey d’Aurevilly (1874)

    2.2 Mikroben in den Weinbergen. Virus d’amour von Adolphe Tabarant (1886)

    2.3 Das Infektiöse als Untergangsmetapher. L’Indomptée von J.-H. Rosny (1895)

    2.4 Das Wimmeln in den Margen. Mikroben als Ich-Erzähler

    2.5 Evidenz und Unsichtbarkeit. Das ästhetische Potential der Ansteckung

    3. Anpassung und Entgrenzung. Der kranke Körper im Raum

    3.1. „La déchéance fatale“: Alkoholismus und Milieu in Zolas L’Assommoir (1877)

    3.1.1 Arbeiter in der Vorstadt. Figuren und Milieu
    3.1.2 Alkoholismus zwischen Krankheit, Schmutz und Substitut
    3.1.3 Ansteckung, Kontingenz und Erzähldynamik
    3.1.4 Schlussbemerkungen: Die crasse als soziale Differenz?

    3.2. „La marche continue de la névrose“: Ansteckung in Huysmans’ En rade (1887)

    3.2.1 La folie à deux. Psychische Ansteckung im späten 19. Jahrhundert
    3.2.2 Entgrenzungen des Subjekts. Naturspiegelung und Korrespondenz
    3.2.3 Krankheit im Raum. Stadtneurosen und Pathologia ruralis
    3.2.4 „Les boutons de [la] maladie spirituelle“: Hysterie und Übertragung
    3.2.5 Schlussbemerkungen: Raum und Selbsterkenntnis

    4. Masse und Fluktuation. Ansteckung als Modellierung des Sozialen

    4.1. Fluktuation und Ansteckung in Zolas L’Argent (1891)

    4.1.1 Von La Fortune des Rougon bis L’Argent. Geldströme in den Rougon-Macquart
    4.1.2 L’Argent: Spekulationen zwischen Spiel und Wahn
    4.1.3 Anziehung und Nachahmung. Ansteckung als Kommunikationsmodell
    4.1.4 Keim und Gärung. Das Geld als „fumier de l’humanité“
    4.1.5 Schlussbemerkungen: Anthropologische Konstanten

    4.2. „L’accident explicable“: Ansteckung und Religion in Zolas Lourdes (1894)

    4.2.1 Anomalie und Krankheit: „les abandonnés de la science“
    4.2.2 Die infektiöse Fluidität der Masse: Der Glaube als Kontagium
    4.2.3 „La foi qui guérit“. Das Zusammenspiel von Religion und Wissenschaft
    4.2.4 Schlussbemerkungen: Vitalismus und Mortalismus in Lourdes

    5. Imaginäre Welten bei Huysmans: A rebours (1884) und Là-bas (1891)

    5.1 „Tout n’est que syphilis“. Transgressive Dynamiken der Syphilis

    5.2 Clinique vénérienne im Spiegel der Erregerlehre

    5.3 „L’espace est peuplé de microbes“. Satanisierung und Mikrobiologie

    5.4 „L’hygiène spirituelle“: Dematerialisierung, Heil und Heilung

    6. Schluss

    7. Literaturverzeichnis

    Danksagung